Aktuelle Veranstaltungen:

CALL FOR PAPERS:

Synaesthesia.
Discussing a Phenomenon in the Arts, Humanities and (Neuro-)science.


International Interdisciplinary Conference
5/ 6 July, 2013

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Letzte Veranstaltung

In Rahmen der Ausstellung
Synaesthesia / 3: History of the Senses
Carl Rowe & Simon Davenport
Sergio Maltagliati & Pietro Grossi

Performances: 22.3.2013, 19 Uhr; 23.03.2013, 14 Uhr & 19 Uhr ; 24.03.2013, 14 Uhr & 19 Uhr
Vernissage: 22.3.2013, 20 Uhr

Simon Davenport & Carl Rowe // Banquet for Ultra Bankruptcy
Die britischen Künstler Simon Davenport und Carl Rowe arbeiten gegenwärtig an einer Reihe von künstlerischen Projekten, die den Bereich des Performativen mit Untersuchungen zur Kulturgeschichte der Sinne kombiniert. Simon Davenport versteht Synästhesie als ein Mittel zu verunsichern und desorientieren. In seinen früheren Arbeiten kombinierte er z.B. heftige Trommelschläge, das Versprühen vom Dampf mit Poesie. Carl Rowes künstlerische Projekte hingegen verbinden soziopolitische Kommentare und Humor mit kulinarischer Methodologie. Einen wichtigen kunsthistorischen Bezugspunkt stellt für ihn Filippo Marinettis Manifest La Cucina Futurista (1930) dar. Das Manifest förderte die Erneuerung des italienischen Ernährungssystems mit dem Ziel der Stärkung, Dynamisierung und Spiritualisierung der modernen Gesellschaft. Dabei ging es um die simultane Einbeziehung von Farben, Formen, Texturen.


Carl Rowe & Simon Davenport,
A Banquet of Ultra Bancruptcy, 2013 (installation view)

Das für Art Laboratory Berlin entworfene Projekt A Banquet for Ultra Bankruptcy stützt sich auf das Manifest Marinettis als Ausgangspunkt für eine Performancereihe mit anschließender Ausstellung. Das übergreifende Thema der Synästhesie bietet eine wissenschaftliche Grundlage für die Erforschung von Ästhetik, Politik und Partizipation sowie Reaktion der Teilnehmer dar. A Banquet for Ultra Bankruptcy sieht fünf Performances für sechs Gäste mit Publikum vor. Im Laufe eines Sechs-Gänge-Menüs werden ausgewählte Lebensmittel mit Bildern, Tönen und Düften kombiniert. Jeder Gang wird als ästhetisches Erlebnis gestaltet, um das Publikum an simultanen Sinneswahrnehmungen teilhaben zu lassen.

Regine Rapp & Christian de Lutz (Kuratoren)

Mit freundlicher Unterstützung von:

Die Synaesthesia Reihe wurde von Michael Schröder unterstützt.

 

Medienpartner:

 

 

Bisherige Veranstaltungen:

Künstleringespräch mit Madi Boyd am 10.3.2012 um 15 Uhr.

in Verbindung mit der Ausstellung
Synaesthesia / 2:
Space and Perception

Madi Boyd
Carrie C Firman

Vernissage: 25.1.2013, 20 Uhr
Ausstellungslaufzeit: 26.1. - 10.3.2013
Öffnungszeiten: Fr - So, 14-18 Uhr u.n.V.,

Die Erforschung der Parameter Raum und Wahrnehmung steht im Zentrum der zweiten Ausstellung der Synaesthesia-Reihe bei Art Laboratory Berlin. Synästhesie, die Erfahrung zweier oder mehrerer Sinneseindrücke zur selben Zeit, ist sowohl als künstlerisches Paradigma als auch als neurologisches Phänomen zu verstehen. Zwei Installationen von Madi Boyd und Carrie C Firman setzen sich mit der Beziehung zwischen Perzeption und Erfahrung von Geist und Körper aus einer synästhetischen Perspektive auseinander.


Madi Boyd, The Point of Perception, Installation, 2009/13

Madi Boyd ist Synästhetikerin aus Großbritannien, deren Arbeiten sich auf Wahrnehmung und Neurowissenschaften konzentriert. In Kooperation mit den Naturwissenschaftlern, Dr. Mark Lythgoe und Dr. Beau Lotto (University College London), kombiniert sie Installationen mit Film und Skulptur. Ihr aktuelles Projekt The Point of Perception untersucht, wie viel Information das menschliche Gehirn benötigt, um zu verstehen was es sieht. Es ist ein künstlerisches Erfahrungs- und Laborfeld zum Thema des Sehens. In der Installation wird ein sich ständig veränderndes Gitter in einem Environment gezeigt, wodurch der Eindruck eines Tiefenraumes getäuscht wird. Die Arbeit setzt auf jenen produktiven Moment der Verunsicherung im Prozess der räumlichen Wahrnehmung durch das menschliche Gehirn und Sehen. Bei Art Laboratory Berlin wird eine neue Version der Installation gezeigt, in der der Rezeptionsprozess durch weitere kombinierte Sinneswahrnehmungen (von Ton und Farbe) ergänzt wird. Dabei werden die Noten und Farben mit bestimmten Stellen im gerasterten Raum verknüpft, um die Perzeption vom geometrischen Raum und Ton zu erforschen.

Madi Boyd über ihre künstlerische Arbeit: "My work combines constructed environments and projected films to create immersive installations investigating the interaction between moving image, space, and the brain. I see the screen as sculpture and light as paint on the canvas of dark space."

 

 

Art Laboratory Berlin - Preisträger der Auszeichnung künstlerischer Projekträume

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass Art Laboratory Berlin dieses Jahr einer der Preisträger der Auszeichnung künstlerischer Projekträume und –initiativen im Bereich Bildende Kunst der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten ist.

Mit der Preisvergabe wird das Engagement und die Arbeit der Betreiberinnen und Betreiber der Projekträume und -initiativen gewürdigt. „Die Preisvergabe dient dazu“, wie die Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten formuliert, „sie zu unterstützen, die vorhandene Vielfalt zu sichern und die Aktivitäten der künstlerischen Projekträume und -initiativen in Berlin sichtbarer zu machen.“

Die Preisverleihung wird am 27.02.2013 vom Staatssekretär André Schmitz vorgenommen.

Vollständiges Statement von Art Laboratory Berlin zur Preisnominierung, siehe hier:
http://www.artlaboratory-berlin.org/assets/pdf/ALB_statement_for_prize_DE_ENG.pdf


art-in-berlin Berliner Projekträume und –initiativen

Kunst Magazin - Berliner Kulturverwaltung zeichnet Projekträume aus von Julia Schmitz

Berliner Morgenpost - Eine Klassenfahrt mit Baby und Urkunden Von Gabriela Walde

Zitty - Das erste Mal: Der Berliner Preis für Projekträume wird vergeben

Taz - Attraktiv und den Preis wert Von Marcus Woeller

Neues deutschland - Echte Berliner Spezialität. Selbstorganisierte Kunstinitiativen kämpfen ums Überleben
Von Tom Mustroph

Tagesspiegel - Küsschen, Kaffee, Kohle von Claudia Wahjudi

 

 

Art Laboratory Berlin bei MutaMorphosis

Art Laboratory Berlin präsentiert die Serie Time & Technology auf der internationalen Konferenz MutaMorphosis in Prag (6.-8.12.2012).

Time and Technology | Panel geleitet von Regine Rapp & Christian de Lutz

Gretta Louw | Controlling_Connectivity
Daniel Belasco Rogers & Sophia New | Narrating Our Lines
Ellen Sebring, MIT| Atmosphere: Disorientation in Visual Narrative as a Time Traveler’s Tool
Dr. Yasuhiro Sakamoto | Sound Sculptures as Embodiment of Cross-modal Gesamtgestalt

Mehr Information unter http://mutamorphosis.org/2012/
http://mutamorphosis.org/2012/wp-content/uploads/2012/11/PROGRAMME_MutaMorphosis.pdf

(Mehr Informationen)

28. Oktober 2012, 16 Uhr - Artist Talkund Workshop mit Barbara Ryan (auf englisch)
Teil der Ausstellung Synaesthesia / 1: The Orange Smell of November

Die Wahrnehmung der britischen Künstlerin Barbara Ryan ist geprägt von ihrer polymodalen Synästhesie, die sie wiederum für ihre künstlerischen Projekte nutzt. Sie empfindet ihre Form der Synästhesie als etwas, das sich in ihrem „Parallel-Bewusstsein abspielt – im Gegensatz zu etwas, das sich im Unterbewussten befindet – und eine Dualität des Sehens erzeugt“. Ihre neue Installation That can’t be September – it smells like the August of 1985! visualisiert auf einzigartige Weise die subjektive Empfindung der Künstlerin von Geruch, Farbe, Zeit und Raum, die sie bei ihrem Berlinaufenthalt während der 90er Jahre erlebte.

Die Installation ist eine kodierte Nachstellung ihres Raum- und Zeitsinns, in farblicher sowie olfaktorischer Hinsicht. Mithilfe von Texten, Fotografien und eigens hergestellten Düften kartiert die Künstlerin die Stadt erneut. Diese Form der Relokalisierung entwickelt sie entsprechend der Systematik ihrer eigenen Synästhesie. Die BesucherInnen sind eigeladen, die einzigartigen phänomenologischen Strukturen der Künstlerin zu entschlüsseln.

(Mehr zur Ausstellung)

Mit freundlicher Unterstützung von:


Synaesthesia wurde von Michael Schröder unterstützt.

Medienpartner:

 

29.06.2012
kate hers Transmigration in Artistic Practice.
Screening und Präsentation.

Screening ab 19 Uhr, Präsentation 20h30.


kate hers, Videostill von Missing, 2006

Transmigration in Artistic Practice ist eine Präsentation zweier Projekte der koreanisch-amerikanischen Künstlerin Kate Hers, deren Performance- und Videoarbeiten auf die Themen Sprache und Identität abzielen.

Missing versteht sich als performative, autobiographische Videoarbeit mit dokumentarischem Anteil. Die Künstlerin, die als Kleinkind in die USA adoptiert und dort aufgewachsen war, kehrte mit Ende zwanzig nach Südkorea zurück, um ihre gebürtigen Eltern ausfindig zu machen. Die Videoarbeit dokumentiert Performances, Interventionen und den Text ihrer Adoptionsdokumente sowie ihren Auftritt im südkoreanischen Fernsehen bei ihrer Suche nach ihren leiblichen Eltern. Das Video untersucht das Phänomen koreanischer Adoptierter, die in ihr Ursprungsland zurückkehren, und hebt auf Themen wie Zugehörigkeit und transnationale Identität ab.

Die Arbeit Das deutschsprachliche Projekt besteht aus zwei Teilen und setzt sich mit dem Lernprozess einer neuen Sprache und dem Leben in einem fremden Land auseinander. Im ersten Teil (2008) realisierte Hers eine dreimonatige Performance, während der sie sich durchgehend nicht in ihrer Muttersprache, sondern in deutscher Sprache artikulierte, einer Sprache, die sie zu dem damaligen Zeitpunkt noch weitaus nicht flüssig sprach. Der zweite Teil dieses Projekts besteht aus einer laufenden, auf ein Jahr angelegten Performance, die sie regelmäßig auf ihrem Blog zugänglich macht (germanproject.estherka.com). Es ist eine Reihe kurzer Videos, in denen Sie die Online-UserInnen täglich mit jeweils einem neuen Wort aus der deutschen Sprache vertraut macht (Schimpfworte, Slang oder Redensarten). Was wie ein Bildungsprogramm in Form von Video-Podcasts anmutet, versucht sich an den Begriff der kulturellen Identität mithilfe von Sprache anzunähern.

(Mehr Informationen)

 




10. Mai 20 Uhr
Palindrones: Musical Transpositions for the Reversing Machine
performance von Sam Belinfante & Simon Lewandowski

Neue Klangbilder sowie Werke von John Cage und anderer sind für die Reversing Machine von Sam Belinfante & Simon Lewandowski adaptiert und integriert worden.

Im Rahmen der Ausstellung Fantastic Time Machines und unserer aktuellen Ausstellungserie Time & Technology führen Belinfante & Lewandowski eine Reihe von Soundarbeiten und -aktionen mit ihrem Reversing Machine-Mechanismus und der ihm angeschlossenen Geräte vor. (Informationen Zur Ausstellung Fantastic Time Machines)

12. Mai 16 Uhr
Experiments with the Reversing Machine
:
workshop mit den Künstlern Sam Belinfante & Simon Lewandowski

Vorträge, Präsentationen und Experimente mit der Reversing Machine.
Die Künstler bieten dem Publikum eine intime Erfahrung mit ihrer Installation, mit zusätzlichen Aktionen und Interaktionen - als eine Erkundungreise in das Wesen der und die Wahrnehmung von Zeit.

(Informationen Zur Ausstellung Fantastic Time Machines)
Für die Teilnahme beim Workshop bitte per Email ( info@artlaboratory-berlin.org) anmelden.

In Kooperation mit Month of Performance Art - Berlin:

 

 

 

6. Mai 13 Uhr
Is the Desert Still the Desert in a Digital World?:
online performance mit Gretta Louw

Gretta Louw, deren Performance und Ausstellung Controlling Connectivity die aktuelle Ausstellungsserie Time & Technology eröffnete, wird am 6. Mai eine Live-Video-Verbindung zwischen Art Laboratory Berlin und dem Warnayaka Arts Center in Lajamanu, Australien, in der sehr abgelegenen zentralen australischen Wüste herstellen.

Louw nimmt seit März 2012 an einem Residence Programm in Lajamanu teil. Sie lehrt dort ansässigen einheimischen Künstlern Fotografie, Video, neue Medien und gibt ihnen eine Einführung in verschiedene Online-Kommunikationsplattformen. Ein Höhepunkt dieses ersten Ausbildungsprogramms wird die Live-Verbindung zwischen Lajamanu und Berlin sein.

Das Publikum in Berlin kann sich in Lajamanu simultan ausgestrahlte Aufführungen ansehen, die von einer Reihe von Webcams eingefangen und in Berlin auf zwei großformatigen Projektionsflächen gezeigt werden. Den BesucherInnen erwartet eine vielseitige und überraschende Mischung aus traditionellem Tanz, aus Geschichten und einer Live-VJing-Perormance organisiert von Gretta Louw. Zudem wird die Veranstaltung eine Interaktion der Teilnehmer in Berlin und Lajamanu ermöglichen. (mehr Informationen)

In Zusammenarbeit mit dem Warnayaka Art Centre
und Month of Performance Art Berlin

 

 

 

30. März 2012 20 Uhr: Künstlegespräch mit Shlomit Lehavi (auf englisch)
und 5. Geburtstag von Art Laboratory Berlin!

Time & Technology

Fantastic Time Machines
Shlomit Lehavi
Sam Belinfante & Simon Lewandowski


Willkommen zum Künstlergespräch mit Shlomit Lehavi am 30. März 2012 um 20 Uhr bei Art Laboratory Berlin (Prinzenallee 34, Berlin-Wedding).

Im Rahmen der Ausstellung Fantastic Time Machines wird die in Israel geborene und heute in New York lebende Künstlerin ihre VideoinstallationTime Sifter präsentieren. Shlomit Lehavi arbeitet vorwiegend in den Bereichen New Media und Mehrkanal-Video. In ihrer Arbeit Time Sifter erforscht sie das kollektive Gedächtnis, das kollektive Vergessen und das zeitbasierte Medium Video als aktuelle digitale Zeitmaschine. Die mittels Berührung veränderbaren Projektionsflächen ermöglichen den BesucherInnen eine faszinierende Form der Partizipation und Interaktion.

An diesem Abend werden wir auch den 5. Geburtstag von Art Laboratory Berlin feiern. ---
Feiern Sie mit uns!

 


Mit freundlicher Unterstützung des

Media Partner:

 

 

 

Feb. 24. 2012 Führung durch die Ausstellung mir den Künstlern (19h30)

plan b (Sophia New & Daniel Belasco Rogers)
Navigating the Everyday

Vernissage: 27. Januar 2012, 20 Uhr
Ausstellungslaufzeit: 28. Januar - 11. März 2012
Öffnunsgzeiten: Fr - So, 14 - 18 Uhr,
auch am 24.2. von 14 - 22 Uhr geöffnet

 

 

 

Current Art Practices on Time and Technology

14. Januar 2012

15:30 Uhr: Tour durch die Ausstellung Controlling_Connectivity
mit Gretta Louw und Regine Rapp (Kuratorin)
16 Uhr: Künstlergespräch Current Artistic Practices on Time and Technology
mit Gretta Louw, plan b (Sophia New & Daniel Belasco Rogers) und Igor Štromajer; Moderation: Christian de Lutz (Kurator)


Screenshot: Controlling_Connectivity Remote Digital Performance: Berlin - New York, Gretta Louw in Zusammen-
arbeit mit Douglas Paulson, 2011


In Verbindung mit der Ausstellung Controlling_Connectivity von Gretta Louw und der aktuellen Ausstellungsreihe Time & Technology lädt Art Laboratory Berlin ein zum Künstlergespräch Current Artistic Practices on Time and Technology mit der australischen Künstlerin Gretta Louw, dem britischen Künstlerduo plan b (Sophia New & Daniel Belasco Rogers) und dem slowenischen Internetkünstler Igor Štromajer (www.intima.org).

Mehr Informationen

 

 

 

 

Gretta Louw: Controlling_Connectivity
Performance und Ausstellung

Online-Performance 2.-12. November 2011
http://controllingconnectivity.tumblr.com/

Vernissage: 25. November 2011, 20 Uhr
Ausstellung: 26. November 2011 - 15. Januar 2012
(Winterpause: 19.12.2011-5.1.2012)
Fr - So 14-18 Uhr u.n.V.

14. Januar 2012, 15:30 Uhr: Tour durch die Ausstellung und Künstlergespräch mit Gretta Louw
+ plan b (Sophia New & Daniel Belasco Rogers), und Igor Štromajer; Moderation: Christian de Lutz (Kurator)


In vielerlei Hinsicht ist die Teilnahme an den sozialen Online-Netzwerken, die heutzutage das soziale Miteinander zu einem bestimmten Teil ausmachen, nicht mehr eine Sache der Wahl, da der Verzicht auf Teilnahme in manchen Gesellschaftsschichten zur Marginalisierung und sozialer Isolierung führt. Unsere Entscheidung, an Online-Netzwerken teilzunehmen, spielt des Öfteren auch eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung des professionellen Erfolgs. Die Frage ist jedoch, welche Auswirkungen unser wachsendes Vertrauen in die Online-Kommunikation auf unser Leben, unsere Kultur und Gesellschaft hat.

Mit der Möglichkeit der Konnektivität und des grenzenlosen Zugangs zu Informationen geht auch die Verpflichtung der Verfügbarkeit einher, Informationen zu empfangen und weiterzuleiten, also ständig verbunden zu sein. Die stete Aushöhlung der wirklichen Freizeit, das Verwischen der herkömmlichen Dichotomien professionell / persönlich, sozial / privat sowie die Informationsüberlastung schaffen ein bisher unbekanntes Ausmaß an psychologischem Druck.

Controlling_Connectivity bedient sich dieser Durchlässigkeit der sozialen Online-Netzwerke und der Verpflichtung sowie Gelegenheit einer ständigen Verbindung mit diesen Plattformen als Paradigma für eine schwere und systematische Störung normaler, gesellschaftlich akzeptierter Lebensmodelle und der zwischenmenschlichen Interaktion während einer Performance. Die Auffassung, die neuesten Technologien würden zunehmend unser soziales Verhalten sowie unser professionelles Leben diktieren und weitreichende Auswirkungen auf unser alltägliches Leben haben, wird Gretta Louw in dieser Performance wortwörtlich ausspielen und austesten. Dabei wird sie im völlig isolierten Ausstellungsraum leben, ihr einziger Kontakt zur Außenwelt besteht in der Nutzung des Internets mit verschiedenen sozialen Netzwerken.

Zehn Tage lang wird die Künstlerin 24 Stunden täglich für Diskussionen, Emails, Kommentare oder Interviews - sowohl private als auch professionelle Bereiche betreffend - für Internetnutzer verfügbar sein, die bei diesem Projekt teilnehmen möchten. Alle notwendigen Dinge werden in der Galerie bereit stehen, die Fenster der Ausstellungsräume werden verdunkelt, um sicherzustellen, dass die Umgebung durch das Tageslicht oder soziale Rhythmen der Außenwelt nicht normalisiert wird, sondern rein durch die Internetverbindung mit den externen Teilnehmern definiert wird. Geplant sind mehrere Online-Ereignisse (der 30. Geburtstag der Künstlerin, live talks mit Partnern in New York, Presseinterviews u.a.), die in Abständen während der gesamten Performance stattfinden werden und den professionellen und sozialen Druck steigen lassen. Dabei spielen auch Schlafstörung und Isolierung eine wesentliche Rolle.

Während der Performance wird die Künstlerin die nachfolgende Ausstellung bei Art Laboratory Berlin entwerfen. Sie möchte dabei erforschen, inwieweit eine extreme Internet-Nutzung und unser Vertrauen auf die Online-Konnektivität psychische Folgen haben können. Ebenso geht es ihr um die Frage nach Selbstzensur und sozial akzeptablen Verhaltensformen angesichts des ständigen Drucks durch die unaufhaltsam steigende Konnektivität.
(Mehr Informationen)

Link zur Ausstellung

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

 

 

Book Release Party - VISIONS NYC von Bärbel Möllmann: 30. September 2011

Art Laboratory Berlin freut sich, Sie im Rahmen der laufenden Ausstellung VISIONS NYC – afterthoughts von Bärbel Möllmann einzuladen zur

Künstlerbuchpräsentation & Book Release Party,
Freitag, 30. September 2011, ab 20 Uhr

Im Projekt VISIONS NYC versammelt die Berliner Künstlerin und Fotografin Bärbel Möllmann ihre Portraits und Interviews mit den unterschiedlichsten Menschen in New York mit ihren individuellen Träumen und Plänen aus dem Sommer 2001 und ihre Reaktionen aus dem Sommer 2002.

 

Bärbel Möllmann: VISIONS NYC
Portraits and Interviews from New York.
Berlin 2011
272 Seiten, 136 Farbfotografien
25 x 30 cm (geschlossen), 50 x 30 cm (geöffnet)
Hardcover, 4-farbige Abbildungen
Essay: Regine Rapp (deutsch und englisch)
48 Interviews (je 4 – 15 Min.), auf 4 CDs
Sammler Edition, handsigniert, Auflage: 25 Exemplare
150,00 Euro

Beim Kauf eines Künstlerbuchs am 30. September 2011 erhält der/die Käufer/in einen Original-Handabzug eines Motivs aus dem Fotobuch (30 x 50 cm).

Mehr Informationen zur Ausstellung VISIONS NYC- afterthoughts hier.

Kooperationspartner:



Mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

1. Mai 2011, 15h

In Zusammenhang mit der Ausstellung:
Artists in Dialog: Al Fadhil & Aissa Deebi
My Dreams Have Destroyed My Life. Some Thoughts on Pain

(29.4.-26.6.2011)

Roundtable Al Tahrir: The Day After, 1. Mai 2011, 15 Uhr

Seit Januar 2011 hat sich die Welle der Proteste, angefangen in Tunesien und Ägypten, rasend schnell in der arabischen Welt ausbreitet. DemonstrandInnen verlangten nach mehr Demokratie und freie Meinungsäußerung. Welche Auswirkungen haben diese Veränderungen auf die KünstlerInnen vor Ort und die Kulturpolitik? Welche Rolle spielte die Politik für die Kunst im Nahen Osten und in Nordafrika, und welche Veränderungen könnte es geben? Angeblich haben neue technologische Medien, insbesondere Foren sozialer Netzwerke, für den sogenannten "arabischen Frühling" eine besondere Rolle gespielt. Aber stimmt das denn tatsächlich? Falls ja, welches Potential können gegenwärtige Technologien darstellen, um Veränderungen herbeizuführen sowie die interkulturelle Kommunikation zu fördern?

Im Rahmen der Ausstellung My Dreams Have Destroyed My Life. Some Thoughts on Pain wird am 1. Mai 2011 um 15 Uhr eine Podiumsdiskussion stattfinden, in der die politischen und kulturellen Veränderungen im Nahen Osten und Nordafrikas im Zuge der jüngsten Proteste erörtert werden wird. Die Künstler Aissa Deebi, Dozent an der American University in Kairo, und Al Fadhil werden sich mit der Anthropologin Munira Khayyat und dem Politologen Heiko Wimmen unterhalten. Christian de Lutz, Leiter und Kurator von Art Laboratory Berlin, wird moderieren. Die Diskussion wird in englischer Sprache abgehalten.

Aissa Deebi, palästinensisch-US-amerikanischer Künstler, hat ein komplexes künstlerische Oeuvre in den Bereichen Fotografie, Video, den Neuen Medien und Graphik geschaffen. Gegenwärtig lehrt er als Dozent Bildende Kunst und Neue Medien an der American University of Cairo. Neben Auszeichnungen wurden Deebis künstlerische Arbeiten im internationalen Kontext gezeigt, in Deutschland, Katar, den Vereinten Arabischen Emiraten, Bahrain, Spanien, Chile, Palästina und den USA.

Al Fadhil, irakisch-schweizerischer Künstler, arbeitet im Bereich Multimedia und Performance. Er hat bereits an zahlreichen Orten ausgestellt, wie zum Beispiel der Sharjah Biennale, der Venice Biennale, im Palais de Tokyo, Paris und im Kuandu Museum, Taipei. Seit 2003 war er der Initiator des Projekts 'Iraq Pavilion'. Aktuell lebt er in Lugano, Schweiz, und in Berlin.

Munira Khayyat ist Doktorandin im Fach Anthropologie an der Columbia University, New York. Ihre Dissertation A Landscape of War: On the Nature of Conflict in South Lebanon ist eine ethnographische Untersuchung des Lebens in ländlichen Kriegsgebieten, die Landschaften, ihrer Merkmale, Praktiken und Rhythmen genau erforscht, um die alltägliche - 'naturalisierte' - Erfahrung des Wohnens in einer Kriegsregion zu verstehen. Von 1998 bis 2000 arbeitete sie dort als Journalistin.

Heiko Wimmen ist gegenwärtig Stipendiat bei der Stiftung für Wissenschaft und Politik in Berlin. Zwischen 2004 und 2009 war er Programmmanager und stellvertretender Direktor im Regionalbüro Mittlerer Osten der Heinrich Böll Stiftung in Beirut. Von 2002 bis 2004 untersuchte er als Mitarbeiter des Social Science Research Council das Thema Koexistenz und Konflikt in geteilten Städten. Zwischen 1997 und 2002 arbeitete er als freier Rundfunkjournalist in Beirut. Er ist spezialisiert auf die politische Mobilisierung und auf soziale Bewegungen in geteilten Gesellschaften.

Moderation:
Christian de Lutz ist Co-Direktor und Kurator bei Art Laboratory Berlin. Er studierte Kunstgeschichte und Kunst an der New York University und arbeitet als Bildender Künstler in den Bereichen Video, Installation und Neue Medien zu Themen wie Migration, neueste Technologie und Interkulturalität.

Mehr informationen und Video von der Veranstaltung

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

 

 

 

19./20. Februar 2011 Sol Lewitt Symposium

Veranstaltungsort: Glaskasten, Prinzenallee 33, 13359 Berlin (direkt neben Art Laboratory Berlin)



1970, Schematic Drawings for Muybridge II, 1964, New York: Multiples Inc.

Der Anlass, sämtliche Künstlerbücher von Sol LeWitt in einer Ausstellung versammelt zu wissen, lädt zum Studium ein. Wie bereits in vorangegangenen Ausstellungsprojekten vereinzelt realisiert, möchte Art Laboratory Berlin in diesem Fall die künstlerische Praxis mit der wissenschaftlichen Auseinandersetzung in Form eines Symposiums verbinden. Die komplexen Künstlerbücher von LeWitt fordern insbesondere dazu auf, sich aus verschiedenen fachlichen Disziplinen mit seinem Werk auseinanderzusetzen.

Angefangen von der Befragung des Konzepts und des Konzeptuellen bei LeWitt, über die Reflexion des Mediums Buch bis hin zum Problem der Autorschaft werden die Beiträge anfangs aus kunst- und literaturwissenschaftlicher Perspektive die Kunst LeWitts skizzieren. Des Weiteren werden aus kunstphilosophischer, musikwissenschaftlicher sowie mathematischer Sicht Überlegungen zu Raum und Zeit, die Frage nach einem möglichen Werkbegriff sowie das Phänomen des Seriellen geometrischer Formen vorgetragen. Ebenso stehen Beiträge zur produktionsästhetischen Seite und der des Graphikdesigns von LeWitt zur Diskussion. Schließlich werden Beiträge aus künstlerischer Perspektive sowie jener der Freunde und Sammler LeWitts mit praktischen sowie theoretischen Aspekten die künstlerische Praxis von Sol LeWitt produktiv erhellen.


Mehr Informationen zum Symposium

 

 

Stardust Boogie Woogie
Tania Antoshina, Mo Foster, Marcela Iriarte, Christian de Lutz, Jane Mulfinger, Bob & Roberta Smith, Jessica Voorsanger
Kuratiert von Francesca Piovano

Ausstellungslaufzeit: 30.10.2010 - 28.11.2010, Fr-So 14-18 Uhr u.n.V.
Finissage mit eine Lesung von Mo Foster: 26 November 2010 8PM: 26. November 2010, ab 20h



Veranstaltung: 30. November 2010, Lesung mit Mo Foster, East of Eden International Bookstore,
Schreinerstr. 10, 10247 Berlin-Friedrichshain - www.east-of-eden.de

 

 

4.9.2010, 15-18h: Workshop

Artists in Dialog: Alex Toland und Myriel Milicevic - Wunschgarten: Wild Urban Offshoots

Alex Toland und Myriel Milicevic arbeiten beide an der Schnittstelle von Kunst und Umweltwissenschaften. Toland betrachtet das Projekt als ‚Habitat Hacking', und Milicevic erklärt es als eine ‚Neuordnung artenübergreifender Lebenswelten'. Sie haben die unmittelbare Umgebung um Art Laboratory Berlin herum (den Soldiner Kiez) als Ort gewählt, um die Wechselbeziehungen zwischen der ansässigen menschlichen Population und der urbanen Flora und Fauna zu untersuchen. Der Ausstellungsraum fungiert als Labor, um zu kartieren, zeichnen, modellieren und Prototypen zu erstellen. Der Wunschgarten versteht sich als eine Serie von Dialogen: zwischen den Künstlerinnen und den lokalen AnwohnerInnen, zwischen der StadtbewohnerInnen und der Natur sowie zwischen Stadtplanung und urbaner Wildnis.

Während Städte in wilde Landschaften Einzug halten, breitet sich Wildnis in den Städten aus. Urbane Lebensräume sind Orte, an denen sich Pflanzen und Tiere ihre Wohnstätten neben Menschen wählen. All zu oft allerdings ist der Naturraum durch Betonkonstruktionen versperrt, was zu einer deutlichen Kluft zwischen dem von Menschen besetzten Raum und dem Rest der Lebensgemeinschaft führt. Der Wunschgarten ist eine Erkundung wilder Orte und Wesen in der Stadt und kann als Vision mit utopischen Maßnahmen verstanden werden, die über die bereits bestehenden Maßnahmen und städtischen Grünflächen-Planungen weit hinausgeht. Die Stadt wird zum Garten unerwarteter essbarer Möglichkeiten und Ideen, die es auszubrüten und in die Luft fliegen zu lassen gilt.

Die lokalen AnwohnerInnen (und andere BesucherInnen)sind aufgefordert, am Projekt teilzunehmen. Vom Galerieraum aus können sich die TeilnehmerInnen zu einer Serie von Begehungen aufmachen, ihre eigenen Ideen und Entwürfe beitragen und den Wunschgarten wiederum als Sprungbrett für weitere Untersuchungen oder ‚Ableger' nutzen, wie zum Beispiel bei der Planung von Stadtgärten, städtischer Fauna oder evolutionärer Architektur und wildurbaner Gesellschaftsformen.

Am 4. September 2010 wird es einen von den Künstlerinnen geleiteten Workshop geben, um diese Möglichkeiten konzentrierter zu erkunden, zu diskutieren und zu untersuchen, zu schaffen und zu formulieren - um den Wunschgarten und seine wilden urbanen Ableger zu bauen und mitzubewohnen.

1.7.2010, 19h

Evolution Haute Couture
Talk und Film Screening mit Dmitry Bulatov


Garnet Hertz (USA) "Cockroach-Controlled Mobile Robot", 2006

Art Laboratory Berlin freut sich, aktuelle künstlerische Arbeiten zu zeigen, die sich der jüngsten Technologie des 21. Jahrhunderts bedienen - künstliches Leben, Roboter-, Bio- und Gentechnik. Das Film Screening wurde vom Kurator und Künstler Dmitry Bulatov in Zusammenarbeit mit dem National Centre for Contemporary Arts (Kaliningrad, Russland) vorbereitet.

Die Filme dokumentieren künstlerische Arbeiten, die sich mit Lebewesen auseinander setzen; die Bestandteile lebender Organismen werden mit technologisch reproduzierten Artefakten kombiniert, um eine Methode zu entwickeln. Kunst, die unter diesen Umständen der Post-Biologie kreiert wird - also unter den Umständen künstlich generierten Lebens -, kann nicht vermeiden, dass eben diese Künstlichkeit selbst zum eigentlichen Thema wird. Wir sehen uns also wieder mit der Frage der Beziehung zwischen Kunst und Leben konfrontiert - jedoch in einem völlig neuen Kontext: Es geht um biologische und nicht biologische Schöpfung, Arbeiten und Lebewesen

Evolution Haute Couture: Art and Science in the Post-Biological Age. Edited by Dmitry Bulatov. Book plus two DVD-ROMs collection (45 video documentaries), KB NCCA, Kalinin-grad, 2009. ISBN: 978-5-94620-054-7.
Diese Publikation wurde vom Kultusministerium der Russischen Föderation, Der Ford Foundation und der Dynasty Foundation (Moskau) gefördert.
www.videodoc.ncca-kaliningrad.ru/eng/

mehr Informationen

 

Sa, 13.3. und So, 14.3.2010 , 14-18Uhr

Präsentation der Plakate und des Storybooks "Princess I will follow you..."
von Birgit Szepanski
anl. des Printemps des Poètes Berlin 2010
&
Künstlerbuchpräsentation "Prinzenallee - ein Stück ohne Dialoge"

Ein Buchprojekt von Birgit Szepanski und Regine Rapp

Princess - I will follow you....
ist eine Plakatintervention entlang der Prinzenallee in Wedding. Mit fotografischen Motiven des Ortes und Text-
fragmenten (engl., dt. und türk.) wird eine lyrisch-szenische Wegstrecke angelegt. Diese offene Text-Bild-Ge-schichte spielt mit Motiven, Wortklängen, visuellen Merkmalen und dem Namen der Straße Prinzenallee:
Princess I will follow you....
(http://printempsdespoetes-berlin.blogspot.com)

Im Rahmen der Ausstellungsreihe Kunst und Text hat Birgit Szepanski für Art Laboratory Berlin 2008 eine
ortsspezifische Arbeit mit einer komplexen Installation realisiert, die auf die gleichnamige Straße in Berlin-
Wedding und den Standort von Art Laboratory Berlin referierte. In Filmen, Fotografien und Texten hatte
die Künstlerin die Spuren der Prinzenallee über mehrere Wochen nachgezeichnet. In einer dezidiert minima-
listischen Formensprache entfaltete sich der Straßenraum im Ausstellungsraum mittels Sprache, Ton und
Bild. In der vorliegenden Publikation kann man dies in Form eines Künstlerbuchs nachempfinden.

 

 

26. Februar, ab 20h, Book Release Party
28. Februar, 15-18h, Buchpräsentation

Künstlerbuchpräsentation

Prinzenallee - Ein Stück ohne Dialoge

Ein Buchprojekt von Birgit Szepanski und Regine Rapp

Art Laboratory Berlin freut sich, Sie zur Präsentation der aktuell erschienenen Publikation "Prinzenallee - Ein Stück ohne Dialoge" einzuladen.

Im Rahmen der Ausstellungsreihe Kunst und Text hat Birgit Szepanski für Art Laboratory Berlin 2008 eine ortsspezifische Arbeit mit einer komplexen Installation realisiert, die auf die gleichnamige Straße in Berlin-Wedding und den Standort von Art Laboratory Berlin referierte. In Filmen, Fotografien und Texten hatte die Künstlerin die Spuren der Prinzenallee über mehrere Wochen nachgezeichnet. (mehr Informationen)


Birgit Szepanski: Prinzenallee - Ein Stück ohne Dialoge, Fotografie, 2008


Birgit Szepanski: Prinzenallee - Ein Stück ohne Dialoge, Ausstellungsansicht, 2008

 

 

3.2.2010, 19h
Janez Janša, Janez Janša, Janez Janša
NAME Readymade

Performative Präsentation

Die Veranstaltung wird den Akt der "Namensänderung" vorstellen, der von drei slowenischen Künstlern durchgeführt wurde: 2007 ersetzten sie offiziell durch sämtliche notwendige Papiere und Stempel ihre Namen mit jenem des damaligen slowenischen Ministerpräsidenten Janez Janša (2004-08). Alle Arbeiten der drei Janez Janšas, ihre privaten sowie öffentlichen Angelegenheiten, in einem Wort: ihr gesamtes Leben, sind seitdem unter diesem Namen geführt worden.

Janez Janša wird eine Reihe künstlerischer, politischer, administrativer und medienorientierter Aktionen vorstellen, die er zusammen mit Janez Janša und Janez Janša realisiert hat und die sich auf ihre letzte Ausstellung "NAME Readymade" beziehen. Die Werke in dieser Ausstellung (gültige Personalausweise, Reisepässe, Kredit- und Bankkarten, Führerscheine, Geburts- und Hochzeitsurkunden, etc.) wurden durch die Realität selbst generiert. (mehr Informationen)


Presse: Artikel in art-in-berlin

 

 

28. November 2009, 15 Uhr
Workshop: "Urheberrecht und verwandte Themen für Künstler, Musiker, Filmemacher und andere kreative Bereiche" mit dem Rechtsanwalt Andreas Lichtenhahn (in deutscher Sprache).

Kostenlos, nur mit Voranmeldung:
info@artlaboratory-berlin.org


Triple Candie, David Hammons, The Unauthorized Retrospective (Detail), 2006

 

 

2. November 2009, um 19:30 h
FilmScreening: Strange Culture

(R: Lynn Hershman Leeson, 2007), anschließend Round Table. Zum Fall Steve Kurtz sprechen aus juristischer, kulturpolitischer und kuratorischer Perspektive: Eberhard Schultz (Rechtsanwalt), Mark C. Donfried (Institute for Cultural Diplomacy) und Christian de Lutz (Art Laboratory Berlin); Moderation: Regine Rapp (Art Laboratory Berlin).
Kino Arsenal, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Eintritt: 6,50 Euro/ 5,00 Euro erm. (Studenten)

http://www.strangeculture.net/

 

in Zusammenarbeit mit:

 

04. Oktober 2009, um 16h
Artist talk mit Steve Kurtz in Zusammenarbeit mit der Ausstellung
Seized
Critical Art Ensemble (CAE) & Institute for Applied Autonomy (IAA)

Im Rahmen der Ausstellung SEIZED gab Prof. Dr. Steve Kurtz eine Präsentation zum Thema "Disziplinarität und ihre Auswirkungen auf die Kunst" bei Art Laboratory Berlin, mit anschl. Publikumsdiskussion.
(zusatzl. Information und podcast)

 

30. August 2009 um 16h (Treffpunkt: Art Laboratory Berlin)
Artists in Dialog: Alex Toland - Persönliche Ausbreitungsmechanismen,
eine interaktive Stadterkundung

Natürliche Ausbreitungsmechanismen von Pflanzen sind in der Stadt oft stark verhindert. Baum-Patenschaften sind eine beliebte und effektive Art, Stadtparks und Straßen wieder zu begrünen. Individuelle Paten entwickeln dabei eine persönliche Beziehung zu einzelnen Bäumen, wodurch die Nachbarschaft aufgewertet und neue Lebensräume für Vögel, Säugetiere und Insekten geschaffen werden.

Die Künstlerin Alex Toland geht einen Schritt weiter, indem sie die alltäglichen Beziehungen zwischen Menschen und verschiedenen Pflanzenarten als mögliche Ausbreitungs-mechanismen fördert und künstlerisch inszeniert.
(mehr Informationen)

 

22. Juli 2009
Im Kunstraum artillerie (Exerzierstr. 10, 13359 Berlin) in Zusammenarbeit mit Art Laboratory Berlin

Strike Anywhere
Screening einer neuen Videoarbeit von Benj Gerdes und Jennifer Hayashida
(2009, 32', englisch ohne Untertitel)

Mittwoch, 22. Juli 2009, um 21h
Einführung von Christian de Lutz, Art Laboratory Berlin
mit anschl. Diskussion

 

Nach Präsentationen bei der Luleå Art Biennial in Schweden und beim Kran>>Film
Festival in Brüssel freuen sich artillerie und Art Laboratory Berlin Strike Anywhere
erstmals dem Berliner Publikum zu präsentieren. Bei Strike Anywhere, der jüngsten
Zusammenarbeit des experimentellen Filmermachers Benj Gerdes und der Dichterin
Jennifer Hayashida, handelt es sich um einen Video-Essay, der vom schwedischen
„Streichholzkönig“ Ivar Kreuger ausgeht, dessen Strategie der Privatisierung zum Zwecke
des Finanzkrisenmanagements den Methoden, die im 20. Jahrhundert vom
Internationalen Währungsfond und von der Welthandelsorganisation angewandt wurden,
vorgriff.


Zwischen 1917 und 1923 schöpfte Kreuger schrittweise Kapital aus den internationalen
Finanzmärkten, wurde schlussendlich Herr über 200 Unternehmen und hielt das
Streichholzmonopol in 34 Ländern. Am Zenit seines Erfolgs betrug Ivar Kreugers
Vermögen geschätzte 30 Millionen schwedische Kronen (was dem heutigen Wert von 100
Milliarden US-Dollar entspricht). Gerdes und Hayashidas Projekt ist sowohl eine
Vorgeschichte der neoliberalen Wirtschaft als auch eine Allegorie der gesellschaftlichen
Beziehungen (mehr Informationen)

 

29. Mai 2009, um 20:30 h

Deutschland Premiere:
On Media Reality
ein Film von Vladimir Turner über Ztohoven
in Rahmen der Ausstellung Kunst und Recht II - Ztohoven. Media Reality
(mehr Informationen)

 

 

24. April 2009, 21h
Artists in Dialog. Präsentation von Paola Yacoub

Paola Yacoub präsentiert einen Überblick über unterschiedliche Werke, in erster Linie Fotografien und Montagen, die an verschiedenen Orten entstanden sind, beginnend im Libanon über Schweden und China bis hin zu Berlin. Allen Werken gemein ist ein Skeptizismus wie er in die bildende Kunst in den USA zu Beginn des 20. Jahrhunderts eingeführt wurde. (mehr)

Diese Präsentation von Paola Yacoub ist die erste innerhalb der neuen Reihe Artists in Dialog, einer Serie von Künstlergesrpächen, Performances und Veranstaltungen bei Art Laboratory Berlin.

 

24. Oktober, 2008
Kuratoren aus Ost- und Mitteleuropa II: Elena Sorokina
Subjective Events, Sometimes Recorded
kuratorisches Workshop mit Elena Sorokina: 24. Oktober, 2008, 18h

 

12. Juli 2008

Sommer Party bei Art Laboratory Berlin

ab 20h Videocompilation von Jakub Nepraš
ab 22h DJ Nata


Wir möchten eineinhalb Jahre erfolgreiche Ausstellungsarbeit mit Ihnen/Euch feiern! Zu diesem Sommerfest sind alle herzlich willkommen, die uns bei unserer Arbeit unterstützt und die unser Programm mitverfolgt haben. Zu sehen sein werden neueste Videoarbeiten von Jakub Nepraš, der bereits in der Ausstellung Cosmopolitics vertreten war. Später am Abend wird DJ Nata auflegen. Es darf getanzt werden! Außerdem gibt es ein Büffet und Getränke.

Wir freuen und sehr auf Ihr/Euer Kommen!

 

Kunst und Naturwissenschaft II
Marcus Ahlers - Transposed Nodes

Vernissage: 30 May 2008,20h
30.05.2008 - 29.06.2008
Künstlersgesprach: 14.06.2008, 17h

Kinderworkshop - SOLAR-ÖFEN Zum kreativen Umgang mit Sonnenenergie:
21.06.2008
9 bis 15h, Anmelden bis 13.06.2008.
Mehr Informationen hier

Führung durch die Ausstellung:
29.06.2008, 15h (mehr)

 

 

 

 

Kunst und Naturwissenschaft I
Dmitrij Bulatov - Senses Alert


Vernissage:
28. März 2008, 20h
29.03.2008 - 05.04.2008
Künstlergespräch: 29.03.2008, 17h, anschließend Workshop
Führung durch die Ausstellung: 27.04.2008,
15h (mehr)

 

 

 

Kuratoren aus Ost- und Mitteleuropa I
Denisa Kera und Pavel Sedlak
Cosmopolitics
- Neue Medienkunst aus der Tschechischen Republik


Kuratorinnengespräch und Worshop mit Denisa Kera (Curating New Media): 27.01.08, 17h
Künstlergespräch: 01.02.08, 20h
Führung durch die Ausstellung: 2.03.08, 15h
(mehr..)

 

 

Kunst und Text

Corinna Koch - Songs

9. und 10. November, 11-20h Art Laboratory Berlin,
Final Performance 11. November, 20h Brunnenstrasse 39, Studio im zweiten Hinterhof.

songs ist eine Performance, die auf mehreren Ebenen mit dem Ereignis einer Jamsession spielt.

Das Projekt beginnt mit einer Reihe von Personen, die in eine Galerie eingeladen werden, um die Geschichte eines Songs zu erzählen. Die Einrichtung und das Personal der Galerie gleichen zu diesem Zeitpunkt einem Büro, die Sekretärin wird die Tonaufnahmen der erzählten Geschichten noch am selben Tag transkribieren. (mehr Informationen)

 

 

 

Kunst und Musik

in Zussamenarbeit mit kunstraum_sumpfhahn_raumkunst

Krieg der Sprachen Beide Veranstaltungen ab 20h.      mehr Informationen

19.06.07 : Robin Hayward (Violine/ Bindelwald) and Olaf Bugiel (Gesang/ Elektrische Gitarre)

20.06.07 : Oliver Schneller (König/Schlagzeug-Elektronik) and Workz (electronik, DJ)


23. Februar 2007
'pre-opening' 23. Februar 2007

Filmvorführung:
Bildungscamper.
Der Blick des Patriarchen

Ein Film von Nicola Hochkeppel
DokFilm, 2004, 62 min                
(mehr Informationen)

 

Mit freundlicher Unterstützung von: