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Screenshot: Controlling_Connectivity Remote Digital Performance: Berlin - New York, Gretta Louw in Zusammen-
arbeit mit Douglas Paulson, 2011


Current Art Practices on Time and Technology

14. Januar 2012

15:30 Uhr: Tour durch die Ausstellung Controlling_Connectivity
mit Gretta Louw und Regine Rapp (Kuratorin)
16 Uhr: Künstlergespräch Current Artistic Practices on Time and Technology
mit Gretta Louw, plan b (Sophia New & Daniel Belasco Rogers) und Igor Štromajer; Moderation: Christian de Lutz (Kurator)


In Verbindung mit der Ausstellung Controlling_Connectivity von Gretta Louw und der aktuellen Ausstellungsreihe Time & Technology lädt Art Laboratory Berlin ein zum Künstlergespräch Current Artistic Practices on Time and Technology mit der australischen Künstlerin Gretta Louw, dem britischen Künstlerduo plan b (Sophia New & Daniel Belasco Rogers) und dem slowenischen Internetkünstler Igor Štromajer (www.intima.org).

Das Projekt Controlling_Connectivity, eine Performance und Ausstellung von Gretta Louw, erforscht die Durchlässigkeit sozialer Online-Netzwerke und die Verpflichtung sowie Gelegenheit einer ständigen Verbindung mit diesen Plattformen als Paradigma für eine schwere und systematische Störung normaler, gesellschaftlich akzeptierter Lebensmodelle. Louw möchte untersuchen, inwieweit eine extreme Internet-Nutzung und unser Vertrauen auf die Online-Konnektivität psychische Folgen haben können. Es geht ihr auch um die Frage nach Selbstzensur und sozial akzeptablen Verhaltensformen angesichts des ständigen Drucks durch die unaufhaltsam steigende Konnektivität.

Ihre zehntägige Online-Performance (2.-12. November 2011) stellt die Grundlage für die Ausstellung dar, in der sie Filmmaterial, Fotografien sowie eine Installation zeigt (Ausstellungsdauer: bis 15. Januar 2012).

* * *
Seit 2007 untersucht das Künstlerduo plan b (Sophia New und Daniel Belasco Rogers) die Archivierung je-der unternommenen Bewegung und Reise mittels GPS-Aufzeichnung. So lange etwa sammeln sie auch sie jede Textnachricht (SMS), die sie sich einander geschickt haben. Seit einem Jahr halten sie dreimal täglich ihre jeweilige Stimmung fest. Diese Archive werden dann künstlerisch ausgewertet und visualisiert; so entstehen Videoarbeiten, Objekte, Arbeiten auf Papier sowie Performances, die diese intimen Daten reflektieren und manifestieren.
Ihre erste Einzelausstellung in Deutschland Navigating the Everyday wird bei Art
Laboratory Berlin am 27. Januar 2012 um 20 Uhr als Teil der aktuellen Serie Time & Technology eröffnet werden. Die Ausstellung ist Teil des Programms Vorspiel der Transmediale 2012.

Controlling_Connectivity wird unterstützt durch:

 


Letzte Veranstaltung:

Gretta Louw: Controlling_Connectivity
Performance und Ausstellung

Online-Performance 2.-12. November 2011
http://controllingconnectivity.tumblr.com/

Vernissage: 25. November 2011, 20 Uhr
Ausstellung: 26. November 2011 - 15. Januar 2012
(Winterpause: 19.12.2011-5.1.2012)
Fr - So 14-18 Uhr u.n.V.

14. Januar 2012, 15:30 Uhr: Tour durch die Ausstellung und Künstlergespräch mit Gretta Louw
+ plan b (Sophia New & Daniel Belasco Rogers), und Igor Štromajer; Moderation: Christian de Lutz (Kurator)


In vielerlei Hinsicht ist die Teilnahme an den sozialen Online-Netzwerken, die heutzutage das soziale Miteinander zu einem bestimmten Teil ausmachen, nicht mehr eine Sache der Wahl, da der Verzicht auf Teilnahme in manchen Gesellschaftsschichten zur Marginalisierung und sozialer Isolierung führt. Unsere Entscheidung, an Online-Netzwerken teilzunehmen, spielt des Öfteren auch eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung des professionellen Erfolgs. Die Frage ist jedoch, welche Auswirkungen unser wachsendes Vertrauen in die Online-Kommunikation auf unser Leben, unsere Kultur und Gesellschaft hat.

Mit der Möglichkeit der Konnektivität und des grenzenlosen Zugangs zu Informationen geht auch die Verpflichtung der Verfügbarkeit einher, Informationen zu empfangen und weiterzuleiten, also ständig verbunden zu sein. Die stete Aushöhlung der wirklichen Freizeit, das Verwischen der herkömmlichen Dichotomien professionell / persönlich, sozial / privat sowie die Informationsüberlastung schaffen ein bisher unbekanntes Ausmaß an psychologischem Druck.

Controlling_Connectivity bedient sich dieser Durchlässigkeit der sozialen Online-Netzwerke und der Verpflichtung sowie Gelegenheit einer ständigen Verbindung mit diesen Plattformen als Paradigma für eine schwere und systematische Störung normaler, gesellschaftlich akzeptierter Lebensmodelle und der zwischenmenschlichen Interaktion während einer Performance. Die Auffassung, die neuesten Technologien würden zunehmend unser soziales Verhalten sowie unser professionelles Leben diktieren und weitreichende Auswirkungen auf unser alltägliches Leben haben, wird Gretta Louw in dieser Performance wortwörtlich ausspielen und austesten. Dabei wird sie im völlig isolierten Ausstellungsraum leben, ihr einziger Kontakt zur Außenwelt besteht in der Nutzung des Internets mit verschiedenen sozialen Netzwerken.

Zehn Tage lang wird die Künstlerin 24 Stunden täglich für Diskussionen, Emails, Kommentare oder Interviews - sowohl private als auch professionelle Bereiche betreffend - für Internetnutzer verfügbar sein, die bei diesem Projekt teilnehmen möchten. Alle notwendigen Dinge werden in der Galerie bereit stehen, die Fenster der Ausstellungsräume werden verdunkelt, um sicherzustellen, dass die Umgebung durch das Tageslicht oder soziale Rhythmen der Außenwelt nicht normalisiert wird, sondern rein durch die Internetverbindung mit den externen Teilnehmern definiert wird. Geplant sind mehrere Online-Ereignisse (der 30. Geburtstag der Künstlerin, live talks mit Partnern in New York, Presseinterviews u.a.), die in Abständen während der gesamten Performance stattfinden werden und den professionellen und sozialen Druck steigen lassen. Dabei spielen auch Schlafstörung und Isolierung eine wesentliche Rolle.

Während der Performance wird die Künstlerin die nachfolgende Ausstellung bei Art Laboratory Berlin entwerfen. Sie möchte dabei erforschen, inwieweit eine extreme Internet-Nutzung und unser Vertrauen auf die Online-Konnektivität psychische Folgen haben können. Ebenso geht es ihr um die Frage nach Selbstzensur und sozial akzeptablen Verhaltensformen angesichts des ständigen Drucks durch die unaufhaltsam steigende Konnektivität.
(Mehr Informationen)

Link zur Ausstellung

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Bisherige Veranstaltungen:

Book Release Party - VISIONS NYC von Bärbel Möllmann: 30. September 2011

Art Laboratory Berlin freut sich, Sie im Rahmen der laufenden Ausstellung VISIONS NYC – afterthoughts von Bärbel Möllmann einzuladen zur

Künstlerbuchpräsentation & Book Release Party,
Freitag, 30. September 2011, ab 20 Uhr

Im Projekt VISIONS NYC versammelt die Berliner Künstlerin und Fotografin Bärbel Möllmann ihre Portraits und Interviews mit den unterschiedlichsten Menschen in New York mit ihren individuellen Träumen und Plänen aus dem Sommer 2001 und ihre Reaktionen aus dem Sommer 2002.

 

Bärbel Möllmann: VISIONS NYC
Portraits and Interviews from New York.
Berlin 2011
272 Seiten, 136 Farbfotografien
25 x 30 cm (geschlossen), 50 x 30 cm (geöffnet)
Hardcover, 4-farbige Abbildungen
Essay: Regine Rapp (deutsch und englisch)
48 Interviews (je 4 – 15 Min.), auf 4 CDs
Sammler Edition, handsigniert, Auflage: 25 Exemplare
150,00 Euro

Beim Kauf eines Künstlerbuchs am 30. September 2011 erhält der/die Käufer/in einen Original-Handabzug eines Motivs aus dem Fotobuch (30 x 50 cm).

Mehr Informationen zur Ausstellung VISIONS NYC- afterthoughts hier.

Kooperationspartner:



Mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

1. Mai 2011, 15h

In Zusammenhang mit der Ausstellung:
Artists in Dialog: Al Fadhil & Aissa Deebi
My Dreams Have Destroyed My Life. Some Thoughts on Pain

(29.4.-26.6.2011)

Roundtable Al Tahrir: The Day After, 1. Mai 2011, 15 Uhr

Seit Januar 2011 hat sich die Welle der Proteste, angefangen in Tunesien und Ägypten, rasend schnell in der arabischen Welt ausbreitet. DemonstrandInnen verlangten nach mehr Demokratie und freie Meinungsäußerung. Welche Auswirkungen haben diese Veränderungen auf die KünstlerInnen vor Ort und die Kulturpolitik? Welche Rolle spielte die Politik für die Kunst im Nahen Osten und in Nordafrika, und welche Veränderungen könnte es geben? Angeblich haben neue technologische Medien, insbesondere Foren sozialer Netzwerke, für den sogenannten "arabischen Frühling" eine besondere Rolle gespielt. Aber stimmt das denn tatsächlich? Falls ja, welches Potential können gegenwärtige Technologien darstellen, um Veränderungen herbeizuführen sowie die interkulturelle Kommunikation zu fördern?

Im Rahmen der Ausstellung My Dreams Have Destroyed My Life. Some Thoughts on Pain wird am 1. Mai 2011 um 15 Uhr eine Podiumsdiskussion stattfinden, in der die politischen und kulturellen Veränderungen im Nahen Osten und Nordafrikas im Zuge der jüngsten Proteste erörtert werden wird. Die Künstler Aissa Deebi, Dozent an der American University in Kairo, und Al Fadhil werden sich mit der Anthropologin Munira Khayyat und dem Politologen Heiko Wimmen unterhalten. Christian de Lutz, Leiter und Kurator von Art Laboratory Berlin, wird moderieren. Die Diskussion wird in englischer Sprache abgehalten.

Aissa Deebi, palästinensisch-US-amerikanischer Künstler, hat ein komplexes künstlerische Oeuvre in den Bereichen Fotografie, Video, den Neuen Medien und Graphik geschaffen. Gegenwärtig lehrt er als Dozent Bildende Kunst und Neue Medien an der American University of Cairo. Neben Auszeichnungen wurden Deebis künstlerische Arbeiten im internationalen Kontext gezeigt, in Deutschland, Katar, den Vereinten Arabischen Emiraten, Bahrain, Spanien, Chile, Palästina und den USA.

Al Fadhil, irakisch-schweizerischer Künstler, arbeitet im Bereich Multimedia und Performance. Er hat bereits an zahlreichen Orten ausgestellt, wie zum Beispiel der Sharjah Biennale, der Venice Biennale, im Palais de Tokyo, Paris und im Kuandu Museum, Taipei. Seit 2003 war er der Initiator des Projekts 'Iraq Pavilion'. Aktuell lebt er in Lugano, Schweiz, und in Berlin.

Munira Khayyat ist Doktorandin im Fach Anthropologie an der Columbia University, New York. Ihre Dissertation A Landscape of War: On the Nature of Conflict in South Lebanon ist eine ethnographische Untersuchung des Lebens in ländlichen Kriegsgebieten, die Landschaften, ihrer Merkmale, Praktiken und Rhythmen genau erforscht, um die alltägliche - 'naturalisierte' - Erfahrung des Wohnens in einer Kriegsregion zu verstehen. Von 1998 bis 2000 arbeitete sie dort als Journalistin.

Heiko Wimmen ist gegenwärtig Stipendiat bei der Stiftung für Wissenschaft und Politik in Berlin. Zwischen 2004 und 2009 war er Programmmanager und stellvertretender Direktor im Regionalbüro Mittlerer Osten der Heinrich Böll Stiftung in Beirut. Von 2002 bis 2004 untersuchte er als Mitarbeiter des Social Science Research Council das Thema Koexistenz und Konflikt in geteilten Städten. Zwischen 1997 und 2002 arbeitete er als freier Rundfunkjournalist in Beirut. Er ist spezialisiert auf die politische Mobilisierung und auf soziale Bewegungen in geteilten Gesellschaften.

Moderation:
Christian de Lutz ist Co-Direktor und Kurator bei Art Laboratory Berlin. Er studierte Kunstgeschichte und Kunst an der New York University und arbeitet als Bildender Künstler in den Bereichen Video, Installation und Neue Medien zu Themen wie Migration, neueste Technologie und Interkulturalität.

 

Kooperationspartner:

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

 

 

 

19./20. Februar 2011 Sol Lewitt Symposium

Veranstaltungsort: Glaskasten, Prinzenallee 33, 13359 Berlin (direkt neben Art Laboratory Berlin)



1970, Schematic Drawings for Muybridge II, 1964, New York: Multiples Inc.

Der Anlass, sämtliche Künstlerbücher von Sol LeWitt in einer Ausstellung versammelt zu wissen, lädt zum Studium ein. Wie bereits in vorangegangenen Ausstellungsprojekten vereinzelt realisiert, möchte Art Laboratory Berlin in diesem Fall die künstlerische Praxis mit der wissenschaftlichen Auseinandersetzung in Form eines Symposiums verbinden. Die komplexen Künstlerbücher von LeWitt fordern insbesondere dazu auf, sich aus verschiedenen fachlichen Disziplinen mit seinem Werk auseinanderzusetzen.

Angefangen von der Befragung des Konzepts und des Konzeptuellen bei LeWitt, über die Reflexion des Mediums Buch bis hin zum Problem der Autorschaft werden die Beiträge anfangs aus kunst- und literaturwissenschaftlicher Perspektive die Kunst LeWitts skizzieren. Des Weiteren werden aus kunstphilosophischer, musikwissenschaftlicher sowie mathematischer Sicht Überlegungen zu Raum und Zeit, die Frage nach einem möglichen Werkbegriff sowie das Phänomen des Seriellen geometrischer Formen vorgetragen. Ebenso stehen Beiträge zur produktionsästhetischen Seite und der des Graphikdesigns von LeWitt zur Diskussion. Schließlich werden Beiträge aus künstlerischer Perspektive sowie jener der Freunde und Sammler LeWitts mit praktischen sowie theoretischen Aspekten die künstlerische Praxis von Sol LeWitt produktiv erhellen.

Mehr Informationen zum Symposium

 

 

Stardust Boogie Woogie
Tania Antoshina, Mo Foster, Marcela Iriarte, Christian de Lutz, Jane Mulfinger, Bob & Roberta Smith, Jessica Voorsanger
Kuratiert von Francesca Piovano

Ausstellungslaufzeit: 30.10.2010 - 28.11.2010, Fr-So 14-18 Uhr u.n.V.
Finissage mit eine Lesung von Mo Foster: 26 November 2010 8PM: 26. November 2010, ab 20h



Veranstaltung: 30. November 2010, Lesung mit Mo Foster, East of Eden International Bookstore,
Schreinerstr. 10, 10247 Berlin-Friedrichshain - www.east-of-eden.de

 

 

4.9.2010, 15-18h: Workshop

Artists in Dialog: Alex Toland und Myriel Milicevic - Wunschgarten: Wild Urban Offshoots

Alex Toland und Myriel Milicevic arbeiten beide an der Schnittstelle von Kunst und Umweltwissenschaften. Toland betrachtet das Projekt als ‚Habitat Hacking', und Milicevic erklärt es als eine ‚Neuordnung artenübergreifender Lebenswelten'. Sie haben die unmittelbare Umgebung um Art Laboratory Berlin herum (den Soldiner Kiez) als Ort gewählt, um die Wechselbeziehungen zwischen der ansässigen menschlichen Population und der urbanen Flora und Fauna zu untersuchen. Der Ausstellungsraum fungiert als Labor, um zu kartieren, zeichnen, modellieren und Prototypen zu erstellen. Der Wunschgarten versteht sich als eine Serie von Dialogen: zwischen den Künstlerinnen und den lokalen AnwohnerInnen, zwischen der StadtbewohnerInnen und der Natur sowie zwischen Stadtplanung und urbaner Wildnis.

Während Städte in wilde Landschaften Einzug halten, breitet sich Wildnis in den Städten aus. Urbane Lebensräume sind Orte, an denen sich Pflanzen und Tiere ihre Wohnstätten neben Menschen wählen. All zu oft allerdings ist der Naturraum durch Betonkonstruktionen versperrt, was zu einer deutlichen Kluft zwischen dem von Menschen besetzten Raum und dem Rest der Lebensgemeinschaft führt. Der Wunschgarten ist eine Erkundung wilder Orte und Wesen in der Stadt und kann als Vision mit utopischen Maßnahmen verstanden werden, die über die bereits bestehenden Maßnahmen und städtischen Grünflächen-Planungen weit hinausgeht. Die Stadt wird zum Garten unerwarteter essbarer Möglichkeiten und Ideen, die es auszubrüten und in die Luft fliegen zu lassen gilt.

Die lokalen AnwohnerInnen (und andere BesucherInnen)sind aufgefordert, am Projekt teilzunehmen. Vom Galerieraum aus können sich die TeilnehmerInnen zu einer Serie von Begehungen aufmachen, ihre eigenen Ideen und Entwürfe beitragen und den Wunschgarten wiederum als Sprungbrett für weitere Untersuchungen oder ‚Ableger' nutzen, wie zum Beispiel bei der Planung von Stadtgärten, städtischer Fauna oder evolutionärer Architektur und wildurbaner Gesellschaftsformen.

Am 4. September 2010 wird es einen von den Künstlerinnen geleiteten Workshop geben, um diese Möglichkeiten konzentrierter zu erkunden, zu diskutieren und zu untersuchen, zu schaffen und zu formulieren - um den Wunschgarten und seine wilden urbanen Ableger zu bauen und mitzubewohnen.

1.7.2010, 19h

Evolution Haute Couture
Talk und Film Screening mit Dmitry Bulatov


Garnet Hertz (USA) "Cockroach-Controlled Mobile Robot", 2006

Art Laboratory Berlin freut sich, aktuelle künstlerische Arbeiten zu zeigen, die sich der jüngsten Technologie des 21. Jahrhunderts bedienen - künstliches Leben, Roboter-, Bio- und Gentechnik. Das Film Screening wurde vom Kurator und Künstler Dmitry Bulatov in Zusammenarbeit mit dem National Centre for Contemporary Arts (Kaliningrad, Russland) vorbereitet.

Die Filme dokumentieren künstlerische Arbeiten, die sich mit Lebewesen auseinander setzen; die Bestandteile lebender Organismen werden mit technologisch reproduzierten Artefakten kombiniert, um eine Methode zu entwickeln. Kunst, die unter diesen Umständen der Post-Biologie kreiert wird - also unter den Umständen künstlich generierten Lebens -, kann nicht vermeiden, dass eben diese Künstlichkeit selbst zum eigentlichen Thema wird. Wir sehen uns also wieder mit der Frage der Beziehung zwischen Kunst und Leben konfrontiert - jedoch in einem völlig neuen Kontext: Es geht um biologische und nicht biologische Schöpfung, Arbeiten und Lebewesen

Evolution Haute Couture: Art and Science in the Post-Biological Age. Edited by Dmitry Bulatov. Book plus two DVD-ROMs collection (45 video documentaries), KB NCCA, Kalinin-grad, 2009. ISBN: 978-5-94620-054-7.
Diese Publikation wurde vom Kultusministerium der Russischen Föderation, Der Ford Foundation und der Dynasty Foundation (Moskau) gefördert.
www.videodoc.ncca-kaliningrad.ru/eng/

mehr Informationen

 

Sa, 13.3. und So, 14.3.2010 , 14-18Uhr

Präsentation der Plakate und des Storybooks "Princess I will follow you..."
von Birgit Szepanski
anl. des Printemps des Poètes Berlin 2010
&
Künstlerbuchpräsentation "Prinzenallee - ein Stück ohne Dialoge"

Ein Buchprojekt von Birgit Szepanski und Regine Rapp

Princess - I will follow you....
ist eine Plakatintervention entlang der Prinzenallee in Wedding. Mit fotografischen Motiven des Ortes und Text-
fragmenten (engl., dt. und türk.) wird eine lyrisch-szenische Wegstrecke angelegt. Diese offene Text-Bild-Ge-schichte spielt mit Motiven, Wortklängen, visuellen Merkmalen und dem Namen der Straße Prinzenallee:
Princess I will follow you....
(http://printempsdespoetes-berlin.blogspot.com)

Im Rahmen der Ausstellungsreihe Kunst und Text hat Birgit Szepanski für Art Laboratory Berlin 2008 eine
ortsspezifische Arbeit mit einer komplexen Installation realisiert, die auf die gleichnamige Straße in Berlin-
Wedding und den Standort von Art Laboratory Berlin referierte. In Filmen, Fotografien und Texten hatte
die Künstlerin die Spuren der Prinzenallee über mehrere Wochen nachgezeichnet. In einer dezidiert minima-
listischen Formensprache entfaltete sich der Straßenraum im Ausstellungsraum mittels Sprache, Ton und
Bild. In der vorliegenden Publikation kann man dies in Form eines Künstlerbuchs nachempfinden.

 

 

26. Februar, ab 20h, Book Release Party
28. Februar, 15-18h, Buchpräsentation

Künstlerbuchpräsentation

Prinzenallee - Ein Stück ohne Dialoge

Ein Buchprojekt von Birgit Szepanski und Regine Rapp

Art Laboratory Berlin freut sich, Sie zur Präsentation der aktuell erschienenen Publikation "Prinzenallee - Ein Stück ohne Dialoge" einzuladen.

Im Rahmen der Ausstellungsreihe Kunst und Text hat Birgit Szepanski für Art Laboratory Berlin 2008 eine ortsspezifische Arbeit mit einer komplexen Installation realisiert, die auf die gleichnamige Straße in Berlin-Wedding und den Standort von Art Laboratory Berlin referierte. In Filmen, Fotografien und Texten hatte die Künstlerin die Spuren der Prinzenallee über mehrere Wochen nachgezeichnet. (mehr Informationen)


Birgit Szepanski: Prinzenallee - Ein Stück ohne Dialoge, Fotografie, 2008


Birgit Szepanski: Prinzenallee - Ein Stück ohne Dialoge, Ausstellungsansicht, 2008

 

 

3.2.2010, 19h
Janez Janša, Janez Janša, Janez Janša
NAME Readymade

Performative Präsentation

Die Veranstaltung wird den Akt der "Namensänderung" vorstellen, der von drei slowenischen Künstlern durchgeführt wurde: 2007 ersetzten sie offiziell durch sämtliche notwendige Papiere und Stempel ihre Namen mit jenem des damaligen slowenischen Ministerpräsidenten Janez Janša (2004-08). Alle Arbeiten der drei Janez Janšas, ihre privaten sowie öffentlichen Angelegenheiten, in einem Wort: ihr gesamtes Leben, sind seitdem unter diesem Namen geführt worden.

Janez Janša wird eine Reihe künstlerischer, politischer, administrativer und medienorientierter Aktionen vorstellen, die er zusammen mit Janez Janša und Janez Janša realisiert hat und die sich auf ihre letzte Ausstellung "NAME Readymade" beziehen. Die Werke in dieser Ausstellung (gültige Personalausweise, Reisepässe, Kredit- und Bankkarten, Führerscheine, Geburts- und Hochzeitsurkunden, etc.) wurden durch die Realität selbst generiert. (mehr Informationen)


Presse: Artikel in art-in-berlin

 

 

28. November 2009, 15 Uhr
Workshop: "Urheberrecht und verwandte Themen für Künstler, Musiker, Filmemacher und andere kreative Bereiche" mit dem Rechtsanwalt Andreas Lichtenhahn (in deutscher Sprache).

Kostenlos, nur mit Voranmeldung:
info@artlaboratory-berlin.org


Triple Candie, David Hammons, The Unauthorized Retrospective (Detail), 2006

 

 

2. November 2009, um 19:30 h
FilmScreening: Strange Culture

(R: Lynn Hershman Leeson, 2007), anschließend Round Table. Zum Fall Steve Kurtz sprechen aus juristischer, kulturpolitischer und kuratorischer Perspektive: Eberhard Schultz (Rechtsanwalt), Mark C. Donfried (Institute for Cultural Diplomacy) und Christian de Lutz (Art Laboratory Berlin); Moderation: Regine Rapp (Art Laboratory Berlin).
Kino Arsenal, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Eintritt: 6,50 Euro/ 5,00 Euro erm. (Studenten)

http://www.strangeculture.net/

 

in Zusammenarbeit mit:

 

04. Oktober 2009, um 16h
Artist talk mit Steve Kurtz in Zusammenarbeit mit der Ausstellung
Seized
Critical Art Ensemble (CAE) & Institute for Applied Autonomy (IAA)

Im Rahmen der Ausstellung SEIZED gab Prof. Dr. Steve Kurtz eine Präsentation zum Thema "Disziplinarität und ihre Auswirkungen auf die Kunst" bei Art Laboratory Berlin, mit anschl. Publikumsdiskussion.
(zusatzl. Information und podcast)

 

30. August 2009 um 16h (Treffpunkt: Art Laboratory Berlin)
Artists in Dialog: Alex Toland - Persönliche Ausbreitungsmechanismen,
eine interaktive Stadterkundung

Natürliche Ausbreitungsmechanismen von Pflanzen sind in der Stadt oft stark verhindert. Baum-Patenschaften sind eine beliebte und effektive Art, Stadtparks und Straßen wieder zu begrünen. Individuelle Paten entwickeln dabei eine persönliche Beziehung zu einzelnen Bäumen, wodurch die Nachbarschaft aufgewertet und neue Lebensräume für Vögel, Säugetiere und Insekten geschaffen werden.

Die Künstlerin Alex Toland geht einen Schritt weiter, indem sie die alltäglichen Beziehungen zwischen Menschen und verschiedenen Pflanzenarten als mögliche Ausbreitungs-mechanismen fördert und künstlerisch inszeniert.
(mehr Informationen)

 

22. Juli 2009
Im Kunstraum artillerie (Exerzierstr. 10, 13359 Berlin) in Zusammenarbeit mit Art Laboratory Berlin

Strike Anywhere
Screening einer neuen Videoarbeit von Benj Gerdes und Jennifer Hayashida
(2009, 32', englisch ohne Untertitel)

Mittwoch, 22. Juli 2009, um 21h
Einführung von Christian de Lutz, Art Laboratory Berlin
mit anschl. Diskussion

 

Nach Präsentationen bei der Luleå Art Biennial in Schweden und beim Kran>>Film
Festival in Brüssel freuen sich artillerie und Art Laboratory Berlin Strike Anywhere
erstmals dem Berliner Publikum zu präsentieren. Bei Strike Anywhere, der jüngsten
Zusammenarbeit des experimentellen Filmermachers Benj Gerdes und der Dichterin
Jennifer Hayashida, handelt es sich um einen Video-Essay, der vom schwedischen
„Streichholzkönig“ Ivar Kreuger ausgeht, dessen Strategie der Privatisierung zum Zwecke
des Finanzkrisenmanagements den Methoden, die im 20. Jahrhundert vom
Internationalen Währungsfond und von der Welthandelsorganisation angewandt wurden,
vorgriff.


Zwischen 1917 und 1923 schöpfte Kreuger schrittweise Kapital aus den internationalen
Finanzmärkten, wurde schlussendlich Herr über 200 Unternehmen und hielt das
Streichholzmonopol in 34 Ländern. Am Zenit seines Erfolgs betrug Ivar Kreugers
Vermögen geschätzte 30 Millionen schwedische Kronen (was dem heutigen Wert von 100
Milliarden US-Dollar entspricht). Gerdes und Hayashidas Projekt ist sowohl eine
Vorgeschichte der neoliberalen Wirtschaft als auch eine Allegorie der gesellschaftlichen
Beziehungen (mehr Informationen)

 

29. Mai 2009, um 20:30 h

Deutschland Premiere:
On Media Reality
ein Film von Vladimir Turner über Ztohoven
in Rahmen der Ausstellung Kunst und Recht II - Ztohoven. Media Reality
(mehr Informationen)

 

 

24. April 2009, 21h
Artists in Dialog. Präsentation von Paola Yacoub

Paola Yacoub präsentiert einen Überblick über unterschiedliche Werke, in erster Linie Fotografien und Montagen, die an verschiedenen Orten entstanden sind, beginnend im Libanon über Schweden und China bis hin zu Berlin. Allen Werken gemein ist ein Skeptizismus wie er in die bildende Kunst in den USA zu Beginn des 20. Jahrhunderts eingeführt wurde. (mehr)

Diese Präsentation von Paola Yacoub ist die erste innerhalb der neuen Reihe Artists in Dialog, einer Serie von Künstlergesrpächen, Performances und Veranstaltungen bei Art Laboratory Berlin.

 

24. Oktober, 2008
Kuratoren aus Ost- und Mitteleuropa II: Elena Sorokina
Subjective Events, Sometimes Recorded
kuratorisches Workshop mit Elena Sorokina: 24. Oktober, 2008, 18h

 

12. Juli 2008

Sommer Party bei Art Laboratory Berlin

ab 20h Videocompilation von Jakub Nepraš
ab 22h DJ Nata


Wir möchten eineinhalb Jahre erfolgreiche Ausstellungsarbeit mit Ihnen/Euch feiern! Zu diesem Sommerfest sind alle herzlich willkommen, die uns bei unserer Arbeit unterstützt und die unser Programm mitverfolgt haben. Zu sehen sein werden neueste Videoarbeiten von Jakub Nepraš, der bereits in der Ausstellung Cosmopolitics vertreten war. Später am Abend wird DJ Nata auflegen. Es darf getanzt werden! Außerdem gibt es ein Büffet und Getränke.

Wir freuen und sehr auf Ihr/Euer Kommen!

 

Kunst und Naturwissenschaft II
Marcus Ahlers - Transposed Nodes

Vernissage: 30 May 2008,20h
30.05.2008 - 29.06.2008
Künstlersgesprach: 14.06.2008, 17h

Kinderworkshop - SOLAR-ÖFEN Zum kreativen Umgang mit Sonnenenergie:
21.06.2008
9 bis 15h, Anmelden bis 13.06.2008.
Mehr Informationen hier

Führung durch die Ausstellung:
29.06.2008, 15h (mehr)

 

 

 

Kunst und Naturwissenschaft I
Dmitrij Bulatov - Senses Alert


Vernissage:
28. März 2008, 20h
29.03.2008 - 05.04.2008
Künstlergespräch: 29.03.2008, 17h, anschließend Workshop
Führung durch die Ausstellung: 27.04.2008,
15h (mehr)

 

 

 

Kuratoren aus Ost- und Mitteleuropa I
Denisa Kera und Pavel Sedlak
Cosmopolitics
- Neue Medienkunst aus der Tschechischen Republik

Kuratorinnengespräch und Worshop mit Denisa Kera (Curating New Media): 27.01.08, 17h
Künstlergespräch: 01.02.08, 20h
Führung durch die Ausstellung: 2.03.08, 15h
(mehr..)

 

 

Kunst und Text

Corinna Koch - Songs

9. und 10. November, 11-20h Art Laboratory Berlin,
Final Performance 11. November, 20h Brunnenstrasse 39, Studio im zweiten Hinterhof.

songs ist eine Performance, die auf mehreren Ebenen mit dem Ereignis einer Jamsession spielt.

Das Projekt beginnt mit einer Reihe von Personen, die in eine Galerie eingeladen werden, um die Geschichte eines Songs zu erzählen. Die Einrichtung und das Personal der Galerie gleichen zu diesem Zeitpunkt einem Büro, die Sekretärin wird die Tonaufnahmen der erzählten Geschichten noch am selben Tag transkribieren. (mehr Informationen)

 

 

 

Kunst und Musik

in Zussamenarbeit mit kunstraum_sumpfhahn_raumkunst

Krieg der Sprachen Beide Veranstaltungen ab 20h.      mehr Informationen

19.06.07 : Robin Hayward (Violine/ Bindelwald) and Olaf Bugiel (Gesang/ Elektrische Gitarre)

20.06.07 : Oliver Schneller (König/Schlagzeug-Elektronik) and Workz (electronik, DJ)


23. Februar 2007
'pre-opening' 23. Februar 2007

Filmvorführung:
Bildungscamper.
Der Blick des Patriarchen

Ein Film von Nicola Hochkeppel
DokFilm, 2004, 62 min                
(mehr Informationen)

 

Mit freundlicher Unterstützung von: