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Foto Blog!
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Aktuelle
Ausstellung:
plan b (Sophia New & Daniel Belasco Rogers)
Navigating the Everyday
Vernissage:
27. Januar 2012, 20 Uhr
Ausstellungslaufzeit: 28. Januar - 11. März 2012
Öffnunsgzeiten: Fr - So, 14 - 18 Uhr,
auch am 1. und 2. Februar von 14 - 18 Uhr geöffnet (transmediale)
In der ersten
Jahreshälfte 2012 wird Art Laboratory Berlin die Ausstellungsserie
Time & Technology realisieren. Es ist eine Reflexion darüber,
wie die radikalen technologischen Veränderungen der letzten 20 Jahre
unsere Wahrnehmung von Zeit beeinflusst haben und wie wir dahingehend
unsere Zeit strukturieren, unsere Tage planen und unser Leben gestalten.
Das Ausstellungsprojekt
Navigating the Everyday präsentiert Arbeiten von plan
b, des britischen Künstlerpaars Daniel Belasco Rogers und Sophia
New, und stellt ihre erste Einzelausstellung in Deutschland dar. Rogers
und New haben seit 2003, bzw. 2007 ihre täglichen Gänge per
GPS aufgezeichnet, sämtliche Bereiche ihrer digitalen Kommunikation
(so beispielsweise mobile Textnachrichten) ausgewertet und künstlerisch
verarbeitet. Ihre Arbeit entsprechen einer künstlerischen Recherche
mittels der digitalen Archivierung ihrer Bewegungen.
Mit den Jahren
wurde diese Praxis zu einem Teil des Alltags, einer Form privater und
persönlicher Überwachung, bei der die Künstler ihre eigenen
Daten generieren. Dies spiegelt das Vorgehen anderer privater und öffentlicher
Agenturen wider, die alle verfügbare Daten sammeln.
Seit Januar
2011 halten die Künstler auch ihre Stimmung dreimal täglich
schriftlich fest. Das Stimmungs-Tagebuch soll ihnen ermöglichen,
beim Betrachten der Muster ihrer Bewegungen durch das GPS dem emotionalen
Leben nachzuspüren und Aufenthaltsort und gegenseitig geschickte
Nachrichten abzugleichen. Die Darstellung des Aktes von Erinnerung, Mensch
und Maschine bestimmt das Material der 2-Kanal-Video-Installation Narrating
Our Lines, die in ihrem Gesamtumfang das erste Mal gezeigt wird. Die
Installation stellt die Künstler beim Betrachten einer Animation
ihrer GPS-Spuren von 2007 dar. Mit der zeitlichen Distanz von drei Jahren
erzählen sie nun, welche Ereignisse ihres Lebens für sie noch
in den Spuren präsent sind. Auf dem einen Bildschirm kann der Betrachter
die Künstler sehen, während auf dem anderen Bildschirm das gezeigt
wird, was die Künstler sehen - die bereits erwähnten GPS-Spuren.
Eine bemerkenswerte Spannung wird erreicht, während sie das Narrativ
ihres gemeinsamen Lebens (re)konstruieren.
Neben dieser
Installation werden verschiedene andere Objekte vorgestellt, die sich
aus der Sammlungspraxis ergeben haben: ein Archiv ihrer mobilen Textnachrichten,
Listen des persönlichen Vokabulars, das je nach Häufigkeit im
Gebrauch erstellt wurde, sowie Protokolle der schwankenden Stimmungen,
die nach Jahreszeit, Tageszeit und Lage der Künstler zueinander geordnet
sind.
Besonderen Dank an Peter Vasil und an SHORTCUT, Berlin
Kooperationspartner:
Mit freundlicher
Unterstützung von:
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bisherige
Ausstellungen:
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25.11.2011
- 15.01.2012
Time
& Technology
Gretta
Louw: Controlling_Connectivity
Performance and exhibition
Online
performance: 2-12 November, 2011
http://controllingconnectivity.tumblr.com/
Vernissage: 25. November 2011, 20 Uhr
Ausstellung: 26. November 2011 - 15. Januar 2012
(Winterpause: 19.12.2011-5.1.2012)
Fr - So 14-18 Uhr u.n.V.
14.
Januar 2012, 15:30 Uhr: Tour durch die Ausstellung und Künstlergespräch
mit Gretta Louw, plan b (Sophia New & Daniel Belasco Rogers),
und Igor tromajer; Leitung: Regine Rapp & Christian de
Lutz (Kuratoren)
Art
Laboratory Berlin möchte Sie herzlich willkommen heißen
zum Ausstellungsprojekt Controlling_Connectivity der australischen
Künstlerin Gretta Louw, einer Reflexion über die Nutzung
neuester digitaler Kommunikationsformen. Ihre zehntägige Online-Performance
(2.-12. November 2011) stellt die Grundlage für die Ausstellung
dar, in der sie Filmmaterial, Fotografien sowie eine Installation
zeigen wird.
In
vielerlei Hinsicht ist die Teilnahme an den sozialen Online-Netzwerken,
die heutzutage das soziale Miteinander zu einem bestimmten Teil
ausmachen, nicht mehr eine Sache der Wahl, da der Verzicht auf Teilnahme
in manchen Gesellschaftsschichten zur Marginalisierung und sozialer
Isolierung führt. Unsere Entscheidung, an Online-Netzwerken
teilzunehmen, spielt des Öfteren auch eine entscheidende Rolle
bei der Bestimmung des professionel-len Erfolgs. Die Frage ist jedoch,
welche Auswirkungen unser wachsendes Vertrauen in die Online-Kommunikation
auf unser Leben, unsere Kultur und Gesellschaft hat.
Mit
der Möglichkeit der Konnektivität und des grenzenlosen
Zugangs zu Informationen geht auch die Verpflichtung der Verfügbarkeit
einher, Informationen zu empfangen und weiterzuleiten und ständig
verbunden zu sein. Die stete Aushöhlung der wirklichen Freizeit,
das Verwischen der herkömmlichen Dichotomien professionell/
persönlich, sozial/ privat sowie die Informationsüberlastung
schaffen ein bisher unbekanntes Ausmaß an psychologischem
Druck. (Mehr Informationen)
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10.09.2011
- 16.10.2011
Bärbel
Möllmann - VISIONS NYC - afterthoughts
10.
September - 16. Oktober 2011
Vernissage: 9. September 2011, 20 Uhr
Geöffnet
Fr- So 14-18 Uhr u.n.V.
Book
Release Party - VISIONS NYC von Bärbel Möllmann: 30. September
2011, 20 Uhr
Anyone
who has lived in New York and witnessed as I did the terrorist
attack on the city will never be the same. Our view of ourselves,
our view of
the city, all of this has changed. This whole year has been one
in which
many different feelings and thoughts and perspectives on ourselves
as well
as our future have been required.
Estelle
Ellis, New York, 2002
Am
11. September 2011 gedenken wir zum 10. Mal des Ereignisses am Ground
Zero in New York. In VISIONS NYC - afterthoughts versammelt
die Berliner Künstlerin und Fotografin Bärbel Möllmann
ihre Portraits und Interviews mit den unterschiedlichsten Menschen
in New York zu ihren individuellen Träumen und Plänen
aus dem Sommer 2001 und ihre Reaktionen aus dem Sommer 2002.
Zu Beginn dieses künstlerischen Projekts im Juli 2001 hatte
Möllmann das Attentat auf die Twin Towers nicht ahnen können.
Das eigentliche Ereignis 9/11 ist in diesem künstlerischen
Projekt in Wort und Bild also nicht direkt zu sehen, es macht sich
eher wie eine historische Zäsur in den Interviews und Fotos
vor und nach dem 11. September bemerkbar. Vielmehr geht es hier
um die einzelnen Menschen und deren jeweiliges Schicksal, was über
die Fotografien und die authentischen Interviews überzeugend
nahe gebracht wird. Die Arbeiten zeigen, wie sehr sich die Bewohner
und die Stadt New York zwischen 2001 und 2002 verändert haben.
(mehr Informationen)
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29.04.2011
- 26.06.2011
Artists in Dialog: Al Fadhil & Aissa Deebi
My Dreams Have Destroyed My Life. Some Thoughts on Pain
29. April - 26. Juni 2011, Fr - So, 14-18 Uhr und nach Vereinbarung
Vernissage: Donnerstag 28. April 2011, 20 Uhr
Round
Table Al Tahrir: The Day After, 1. Mai 2011, 15 Uhr
Das
Projekt My Dreams Have Destroyed My Life. Some Thoughts on Pain
wurde von den beiden Künstlern während einer gemeinsamen
Künstlerresidenz 2005 in Taiwan begonnen. Beide Künstler
hatten im Zusammenhang mit Konflikten in ihren Heimatländern
Brüder verloren. Al Fadhil hatte zwei Brüder während
der Irakkriege verloren. Einer starb im Iran-Irakkrieg, woraufhin
Fadhils Vater, als Elternteil eines "Märtyrers",
zu einer Audienz mit dem Diktator Saddam Hussein geladen wurde -
dokumentiert auf einer Fotografie.
Fadhils
jüngster Bruder Ahmed ist während des Bürgerkriegs
nach dem amerikanisch-irakischen Krieg ums Leben gekommen. Nach
seinem Tod wurde Fadhil von Jason Sagebiel, einem amerikanischen
Soldaten, kontaktiert, der Ahmed kannte. Sagebiel ist auch Musiker,
der während seines Aufenthalts in der Stadt Kut (Irak) die
arabische Kurzhalslaute Oud zu spielen lernte und eine musikalische
Hommage komponierte. Fadhil wird eine Serie von Dokumentationen,
darunter Fotografien seines Vaters mit Saddam Hussein, Sagebiels
Lied, Fotografien des Familienhauses, die sein Bruder Ahmed aufgenommen
hatte, in der Ausstellung präsentieren.
Aissa
Deebis jüngerer Bruder Nasim starb im israelischen Polizeigewahrsam
im Jahre 1999. Der medizinische Bericht bezeichnete den Tod als
Selbstmord, der Künstler und seine Familie stellen das allerdings
in Frage. Deebis Arbeiten in der Ausstellung werden seine Beziehung
und die seines Bruders zur Landschaft visualisieren, in welcher
die beiden groß geworden sind. Eine Serie holographischer
Bilder thematisiert die Wegstrecke von Deebis Zuhause nahe Haifa
zur Küste, die Deebi und sein Bruder in ihrer Kindheit und
Jugend oftmals gegangen sind. In dieser Installation kommt es zu
einer Überlagerung von Geographie, Erinnerung und historischer
Raum, die wie ein Palimpsest das Persönliche mit dem Politischen
verbindet.
(mehr Informationen)
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22.
01.2011 - 13.3.2011
Sol
LeWitt: Artist's Books
Vernissage:
21. Januar 2011, 20 Uhr
Sol LeWitt_Symposium:
19./20. Februar 2011
Der
amerikanische Künstler Sol LeWitt (1928 - 2007) war prägend
für die Minimal Art und gilt als einer der wichtigsten Vertreter
und Mitbegründer der amerikanischen Konzeptkunst. Der englische
Begriff "Conceptual Art" geht unmittelbar auf LeWitt zurück:
"Die Idee selbst, auch wenn nicht in sichtbare Form gebracht,
ist ebenso ein Kunstwerk, wie irgendein abgeschlossenes Produkt.
Alle Zwischenstadien - erstes Gekritzel, Skizzen, Zeichnungen, misslungene
Arbeiten, Modelle, Studien, Gedanken, Gespräche - sind von
Interesse. Die, die den gedanklichen Prozess des Künstlers
anzeigen, sind manchmal interessanter als das Endergebnis."
(Paragraphs, Artforum, Juni 1967)
Die
intensive Buchproduktion von Sol LeWitt erweist sich als äußerst
vielfältig: Verschiedene Aufmachungen und Formate treten in
unterschiedlichen Techniken sowie variierender Materialästhetik
in Erscheinung: von der Farblithografie zum Offset-Druck in schwarz-weiß,
vom kleinen Oktavheft hin zum leporelloartigen Faltblatt. Schließlich
war das Phänomen der Reproduzierbarkeit Teil des Konzepts:
"Da ja Kunst ein Vehikel für die Übertragung von
Ideen in Form ist, so bestätigt die Reproduktion der Form dieses
Konzepts wiederum. Es ist die Idee, die reproduziert wird. "
(Ebd.).
(Mehr
informationen)
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30.10.2010
- 28.11.2010
Stardust
Boogie Woogie
Tania Antoshina, Mo Foster, Marcela Iriarte, Christian de Lutz,
Jane Mulfinger, Bob & Roberta Smith, Jessica Voorsanger
Kuratiert von Francesca Piovano
Vernissage: 29. Oktober 2010, ab 20h
Ausstellungslaufzeit: 30.10.2010 - 28.11.2010, Fr-So 14-18 Uhr u.n.V.
Finissage: 26. November 2010, ab 20h
Veranstaltung: 30. November 2010, Lesung mit Mo Foster, East
of Eden International Bookstore, Schreinerstr. 10, 10247 Berlin-Friedrichshain
- www.east-of-eden.de
Als
Andy Warhol erklärte, dass in Zukunft jeder Mensch für
15 Minuten berühmt sein werde, hatte er wahrscheinlich gar
nicht geahnt, wie wahr sich dies noch erweisen sollte.
In
kurzer Zeit hat es die Medienindustrie ermöglicht, aus Menschen
berühmte Persönlichkeiten zu machen. Es ist nicht mehr
vonnöten, ein besonderes Talent zu besitzen. Heutzutage kann
wirklich jeder, der in irgendeiner Weise Unterhaltung produziert,
eine berühmte Persönlichkeit' werden. Dann setzen
Massenmedien und Popkultur alles daran, dass diese Berühmtheiten'
als Spektakel konsumiert werden; sie werden mit Bedeutung ausgestattet,
was eigentlich mit dem eigentlichen Wert nichts zu tun hat.
Dies
trifft heute besonders auf die westliche Welt zu, wo sich die Grenze
zwischen Stars und Fans aufgelöst hat: Eine berühmte Persönlichkeit
ist geschaffen, sobald Fanclubs, Klatschkolumnen und TV-Reality-Shows
dies behaupten.
Es
begann mit dem Personenkult, gefördert durch das sowjetische
Regime. Endlich war der politische Führer nicht mehr jemand,
der durch göttliche Rechte geölt wurde, sondern eine Ikone
gewöhnlicher Menschen war. Die sowjetischen politischen Führer
und Pop-Helden waren auf eine Weise die Kehrseite der Medaille des
Hollywood-Starsystems - beide verkörperten Träume eines
besseren Lebens.
Um
das Thema des Starkults sowie der modernen Helden zu erforschen
und diese in einen vielfältigen internationalen Zusammenhang
zu stellen, bringt die Ausstellung Stardust Boogie Woogie
sieben Künstler aus verschiedenen Ländern und Kontexten
zusammen. Ihre Arbeiten handeln vom Begriff des Starkults und seinem
dazugehörigen Lebensstil (Jessica Voorsanger, Jane Mulfinger,
Marcela Iriarte), vom sozialistischen Personenkult (Christian de
Lutz, Tania Antoshina) und von der Popkultur (Bob & Roberta
Smith, Mo Foster) (mehr
Information)
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28.8.2010
- 26.09.2010
Artists
in Dialog
Alex
Toland und Myriel Milicevic -
Wunschgarten: Wild Urban Offshoots
Vernissage:
27. August 2010, 20h
Workshop:
4. September, 2010, 14-18h
Art
Laboratory Berlin freut sich, die Eröffnung der Ausstellung
Wunschgarten: Wild Urban Offshoots der Künstlerinnen
Alex Toland und Myriel Milicevic anzukündigen - die zweite
Ausstellung unserer laufenden Serie Artists in Dialog.
Jede
Ausstellung der Reihe Artists in Dialog kann als diskursive
Untersuchung zweier künstlerischer Positionen verstanden werden,
die etwas gemein haben (z.B. Ästhetik, Thema oder Werkprozess).
Alex Toland und Myriel Milicevic arbeiten beide an der Schnittstelle
von Kunst und Umweltwissenschaften. Toland betrachtet das Projekt
als Habitat Hacking', und Milicevic erklärt es als eine
Neuordnung artenübergreifender Lebenswelten'. Sie haben
die unmittelbare Umgebung um Art Laboratory Berlin herum (den Soldiner
Kiez) als Ort gewählt, um die Wechselbeziehungen zwischen der
ansässigen menschlichen Population und der urbanen Flora und
Fauna zu untersuchen. Der Ausstellungsraum fungiert als Labor, um
zu kartieren, zeichnen, modellieren und Prototypen zu erstellen.
Der Wunschgarten versteht sich als eine Serie von Dialogen:
zwischen den Künstlerinnen und den lokalen AnwohnerInnen, zwischen
der StadtbewohnerInnen und der Natur sowie zwischen Stadtplanung
und urbaner Wildnis.
(mehr
informationen)
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29.05.2010
- 27.06.2010
Artists
in Dialog
2-1/4-n/2 x 21/4-n/2
Heidi Hove & Jens Axel Beck
Vernissage:
Freitag 28. Mai 2010, 20Uhr
Performance/ work in progress (öffentlich): 31. Mai- 3. Juni,
14-18Uhr
Artist Talk: Samstag 12. Juni, 2010, 18Uhr
Art
Laboratory Berlin freut sich, zur Ausstellung 2-1/4-n/2 x
21/4-n/2 mit den dänischen KonzeptkünstlerInnen
Heidi Hove and Jens Axel Beck - und damit zur neuen Ausstellungsreihe
Artists in Dialog einzuladen.
Sowohl Heidi Hove als auch Jens Axel Beck sind interdisziplinär
arbeitende KünstlerInnen, deren künstlerische Praxis sich
zum einen in Form von Objekten und Installationen zeigt, zum anderen
realisieren beide auch architektonische, ortsbezogene und soziale
Interventionen. Beide künstlerische Positionen überschneiden
sich in einem bestimmten Bereich - sie lenken die Aufmerksamkeit
stark auf den Alltagsbereich, auf öffentliche sowie private
Orte, an denen wir uns täglich aufhalten. Ein Beispiel dafür
ist Heidi Hove's Arbeit IN MEMORY OF YOU (2008), bei der
sie in eine amerikanische Parkbank die Worte "In Memory of
you" einschreiben ließ. Diese direkte Botschaft einerseits
und das traditionelle Design andererseits lösten konstruktive
Verwirrung bei den BanknutzerInnen aus, lässt sich doch diese
Bank in einem durchmischten Stadtviertel Sundholm in Kopenhagen
antreffen.
Die
Arbeiten von Hove und Beck untersuchen, wie wir uns organisieren
und uns durch das moderne Leben navigieren. Mittels einfacher und
vielfältiger Manipulationen werden das Alltägliche und
das Wiedererkennbare ihres vertrauten Zustands enthoben. Ein gutes
Beispiel stellt die Skulptur Chest of Drawers Without Cherry
Laminate (2008) von Jens Axel Beck dar: Er hat das Laminat einer
herkömmlichen Schlafzimmerkommode entfernt, dabei die Stücke
des Laminats in sechs Einmachgläser gefüllt und auf den
Boden neben das Möbelstück gestellt. In den Arbeiten von
Hove und Beck werden vertraute und gewöhnliche Objekte manipuliert,
kopiert oder in einen neuen Zusammenhang gestellt, um auf subtile
Weise die Bedeutung zu unterlaufen oder unseren Umgang mit den jeweiligen
Objekten zu hinterfragen. Humor spielt bei beiden KünstlerInnen
dabei eine bedeutende Rolle und wird oftmals auch als Einstiegsmöglichkeit
in den Dialog mit dem Publikum eingesetzt.
(mehr Informationen)
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24.04.2010
- 22.05.2010
OFF FENCE.
Kunst an der kalifornisch mexikanischen Grenze
Michelle Chong Katya Gardea Browne Ed Gomez Luis G. Hernandez Camilo
Ontiveros.
Vernissage:
Freitag, 23. April 2010, 20 Uhr
Artist Talk mit Michelle Chong: So. 25. April 2010, 16 Uhr
Öffnungszeiten: Fr-So, 14 -18 Uhr
Das
Ausstellungsprojekt OFF FENCE. Kunst an der kalifornisch
mexikanischen Grenze versteht sich als eine künstlerische
Plattform mit fünf Positionen, die sich mit dem kulturellen
Overflow, den Überschneidungen und Spannungen in der Grenzregion
zwischen Südkalifornien und Nordwest-Mexiko sowie formal ästhetischen
Kriterien der Grenze als solcher auseinander setzen.
(mehr Informationen)
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Azin
Feizabadi, aus Repititions-Revolutions -Rituals
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28.11.2009
- 07.02.2010
Kunst
und Recht IV
Creative Rights. On Appropriation, Copyright and Copyleft
Azin
Feizabadi, Gilbert & George, Christian de Lutz, Triple Candie
Die Creative Rights-Bibliothek zeigt Dokumente über
Shepard Fairey vs. AP, Richard Prince vs. Patrick Cariou, Creative
Commons, The Fair Use Projekt, Piratpartiet, u.a.
Vernissage
27. November 2009, ab 20h
Ausstellungslaufzeit: 28. November 2009 - 7. Februar 2010
Winterpause 18. Dezember 2009 - 3. Januar 2010
Öffnungszeiten: Sa-So 14-18h, Ausstellungsführung 15h
(an jedem Öffnungstag)
Workshop,
28.November 2009, 15h
"Urheberrecht und verwandte Themen für Künstler,
Musiker, Filmemacher und andere kreative Bereiche" mit dem
Rechtsanwalt Andreas Lichtenhahn
Creative
Rights. On Appropriation, Copyright and Copyleft untersucht
die Verwendung, Weiterverwendung und den Missbrauch von Bildern
und Informationen in der Gegenwartskunst aus künstlerischer,
legaler, politischer und philosophischer Perspektive.
Seit
den späten 1970er Jahren ist die Aneignung von Bildern und
Informationen bei KünstlerInnen wie Sherrie Levine und Richard
Prince und vielen anderen eine übliche und anerkannte Praxis
und Teil einer postmodernistischen kritischen Annäherung. Diese
Strategie geht zurück auf Pop Art, den Nouveau Réalisme
und hat Vorläufer in der Dada-Bewegung und der kubistischen
Collage. In den letzten Jahren kam es in diesem Zusammenhang zu
zahlreichen ethischen, ästhetischen und rechtlichen Kontroversen,
wie die Rechtsfälle von Jeff Koons, Richard Prince oder Shepard
Fairey zeigen.
Das
Ausstellungsprojekt Creative Rights präsentiert sich
in drei Teilen: die Ausstellung mit vier künstlerischen Positionen,
die Creative-Rights-Bibliothek mit ausführlichem Material zu
den vorgestellten Arbeiten und anderen aktuellen Rechtsfällen
und ein Workshop zum Thema "Copyright"
(mehr
Informationen)
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02.10.2009
- 15.11.2009
Kunst und Recht III:
Seized -Critical Art Ensemble
& Institute for Applied Autonomy
Vernissage:
2. Oktober 2009, 20h
Artist Talk: 4. Oktober 2009, 16h
Laufzeit/ Ausstellung: 3. Oktober - 15. November 2009
FilmScreening: Strange Culture, 2. November 2009,
19:30 Uhr (siehe Veranstaltung)
Art
Laboratory Berlin freut sich, die Ausstellung Seized
(Beschlagnahmt) von Critical Art Ensemble (CAE) und dem Institute
for Applied Autonomy (IAA) als dritte Ausstellung im Rahmen der
Ausstellungsserie Kunst und Recht anzukündigen.
Die
Ausstellung Seized dokumentiert die FBI-Razzia im
Haus des CAE-Mitglieds Steve Kurtz im Mai 2004, die sich kurz nach
dem Tod seiner Frau Hope ereignete. In den Wochen vor der Razzia
waren Steve und Hope Kurtz mit den Vorbereitungen einer künstlerischen
Arbeit über genmanipulierte Lebensmittel für die Ausstellung
The
Interventionists:
Art in the Social Sphere im Museum Mass MoCA beschäftigt gewesen.
Ein Mitarbeiter der Feuerwehr, die auf Kurtz' Notruf hin eintraf,
beurteilte das Vorbereitungsmaterial für die Ausstellung in
ihrem Haus als verdächtig und verständigte das FBI. Im
Zuge der Razzia sperrten dessen Beamte in Schutzanzügen einen
halben Block um das Haus ab und verursachten eine enorme mediale
Aufmerksamkeit. (mehr
Informationen)
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| Photo
copyright 2009 by Michael J. Mulley |
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30.05.2009
- 28.06.2009
Kunst und Recht II
Ztohoven.
Media Reality
Filmscreening:
On Media Reality
von Vladimir Turner am 29. Mai, 20h30
Die
Prager Künstlergruppe Ztohoven hinterfragt in ihren Arbeiten,
meist Interventionen im öffentlichen Raum, die Glaubwürdigkeit
der Massenmedien und der Werbung. In ihrer Aktion Media Reality
am 7. Juni 2007 hat sie sich in den tschechischen Wettervorhersagekanal
ČT 2 eingehackt und Bilder einer Atomexplosion in die Liveübertragung
einer Panoramalandschaft eingespeist. Der Sender hat daraufhin Anklage
wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses und
Verbreitung falscher Informationen erhoben. In zwei
darauffolgenden Verfahren wurde die Künstlergruppe von der
Anklage freigesprochen. Zeitgleich erhielt Ztohoven für Media
Reality den Preis für junge Künstler NG 333 der Prager
Nationalgalerie, der 2007 zum ersten Mal verliehen wurde.
(Mehr Informationen)
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21.02.2009
- 29.03.2009
Kunst
und Recht I: CAT. Monstration
Vortrag von Maxim Neroda (CAT) Sonntag, 22. März 2009,
17h
Die
Künstlergruppe CAT (Contemporary Art Terrorism) aus
Novosibirsk stellt durch ihre Aktionen im öffentlichen Raum
Situationen her, die die Absurdität politischer Machtmechanismen
bloßlegen. Unvorbereitete Passanten werden in den Entstehungsprozess
einer kritischen künstlerischen Aussage einbezogen. Anlässlich
ihrer Mai-Monstration, ein Gegenpart zur klassischen Mai-Demonstration,
kamen individuelle Plakate mit bewusst unpolitischen, vielmehr poetisch-unsinnmachenden
Plakaten zum Einsatz. Hierfür wurden die Künstler zu einer
Geldstrafe verurteilt. Die Ausstellung Monstration zeigt
Videoarbeiten und dokumentiert die öffentliche Reaktion in
Form von legalen Dokumenten und Presseberichten.
(mehr Informationen)
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29.11.2008
- 04.01.2009
Kuratoren
aus Ost- und Mitteleuropa III:
Mari Laanemets
Hier wäre das Leben leicht
Hier
wäre das Leben leicht umkreist Fragen des Designs, der
Konstruktion von Oberflächen, die uns im Alltag umgeben: von
Textilien zu Text, von Straßen und Städten. Es ist die
Intention der Ausstellung zu untersuchen, wie diese formalen Konstruktionen
unser Verhalten strukturieren, wie sie unserem Leben ein Schema,
ein Programm geben, und wie sich Ideologien in Formen manifestieren.
Zu
sehen sind Werke von Kadi Estland, Anton Koovit, Sirje Runge, Killu
Sukmit, Tere Recarens und Florian Wüst. (mehr)
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24.10.2008
- 16.11.2008
Kuratoren aus Ost- und Mitteleuropa II:
Elena
Sorokina
Subjective Events, Sometimes Recorded
Kuratorische
Workshop: 24. Okt, 18h
Führung durch die Ausstellung: Sonntag, 2. November 2008, 15h
Umgangssprachlich umfasst der Begriff Ereignis zwei
verschiedene Bedeutungen: einmal ein Ereignis, das Grenzen übertritt,
oder eines, das sie im Gegenteil bekräftigt. Das eine ist destruktiv,
das andere restriktiv; das eine ähnelt dem Chaos einer Revolution,
das andere gleicht einer peinlich genau ausgeführten Zeremonie
mit einem strikten Regelwerk. Die Arbeiten in der Ausstellung konzentrieren
sich auf die zweite Bedeutung: Sie kommentieren zeitgenössische
Rituale oder ein besonderes Interesse an sozialen Codes, die oftmals
in Krisenzeiten wiederbelebt werden. Die KünstlerInnen untersuchen,
wie sich sogenannte wendige Persönlichkeiten auf
Vorgänge mit spezifischen und hauptsächlich selbstauferlegten
Regeln einlassen, indem sie Beispiele heutiger ritueller Verhaltensweisen
aufnehmen, inszenieren oder nachspielen. (mehr)
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30.08.2008
- 28.09.2008
Kunst
und Naturwissenschaft III
Reiner Maria Matysik - Failed Organisms
Künstlergespräch:
Sonntag 31. August 2008, 17h
Führung durch die Ausstellung: Sonntag, 28. September 2008,
15h
Der
Berliner Künstler Reiner Maria Matysik beschäftigt sich
auf vielfältige Weise mit Konzeptionen zukünftiger Lebewesen
und hat in den letzten Jahren an der Schnittstelle zwischen Kunst
und Biologie ein eigenes System postevolutionärer Lebensformen
entwickelt. In seinen Installationen, Videos, Aktionen und Publikationen
spielt der von Matysik geprägte Begriff "Biologische Plastik"
eine wesentliche Rolle. (mehr)
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30.05.2008
- 29.06.2008
Kunst
und Naturwissenschaft II
Marcus Ahlers - Transposed Nodes
Künstlergespräch: Samstag, 14. Juni 2008, 17h
Führung durch die Ausstellung: Sonntag, 29. Juni 2008, 15h
Marcus
Ahlers (*1974) Arbeiten sind an der Grenze zwischen bildender Kunst
und Naturwissenschaft angesiedelt. Sie erforschen die Wechselbeziehungen
zwischen Mensch und Umwelt auf vielfältigen Ebenen, von der
molekularen über die soziale hin zur globalen. Einerseits untersuchen
sie visuelle Metaphern für den menschlichen Körper in
seiner Umgebung, indem sie auf den sozialen und den architektonischen
Raum verweisen. Andererseits dienen sie als Gefäße für
elektro-chemische Reaktionen. (mehr)
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29.03.2008
- 04.05.2008
Kunst
und Naturwissenschaft I
Dmitrij Bulatov - Senses Alert
Künstlergespräch:
29. März 2008, 17h, anschließend Workshop
Führung durch die Ausstellung: 27. April 2008, 15h
Die
Gegenwartskunst hat sich bereits vor langer Zeit von einem ausschließlich
anthropozentrischen Standpunkt abgewandt. Sie beschäftigt sich
augenblicklich im Bereich der Science Art auch mit ökologischen
Phänomenen und untersucht die Existenzgrundlage neu entstehender
Lebensformen: Sie verbindet Kunst mit Naturwissenschaft. Der Kaliningrader
Künstler Dmitrij Bulatov betrachtet die zeitgenössische
Kunstszene als besonderen, geradezu laborhaften Aggregatzustand
lebender Materie. Ausgehend von seinen eigenen künstlerischen
Erfahrungen nimmt er Untersuchungen dieser Sphäre vor, erforscht
ihre Energetik und ihre räumlichen Vektoren. In der Verknüpfung
seiner wissenschaftlichen Forschungen mit seiner künstlerischen
Praxis inszeniert Bulatov eine aktive evolutionäre Dramaturgie
postbiologischer Formen, deren paradoxe Entwicklungsmöglichkeiten
unsere Vorstellung von der uns umgebenden Welt komplett verändern
können. (mehr)
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26.01.2008
- 2.03.2008
Kuratoren
aus Ost- und Mitteleuropa I
Denisa
Kera und Pavel Sedlak
Cosmoplitics
- Neue Medienkunst aus der Tschechischen Republik
Kuratorinnengespräch
u. Worshop mit Denisa
Kera (Curating New Media) 27.01.08, 17h
Künstlergespräch 01. Februar 08, 20h
Führung durch die Ausstellung 2. März 08, 15h
Die
tschechische Medienkunstszene hat sich im internationalen Kontext
erst recht spät entwickelt, doch in den vergangenen Jahren
ist es den KünstlerInnen gelungen, vermeintliche Nachteile
in tatsächliche Vorteile zu verwandeln. Da Videokunst und andere
Trends der internationalen Kunstszene der 1980er und 90er Jahre
an den tschechischen Akademien kaum vertreten sind, haben junge
KünstlerInnen die Möglichkeit, frei zu experimentieren.
Daher ist ihre Beziehung zu verschiedenen Traditionen, Trends und
Technologien oftmals sehr promisk. (mehr)
In
Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Zentrum, Berlin, C2C und SCART
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23.11.07
- 6.01.08
Kunst
und Text III
Prinzenallee: ein Stück ohne Dialoge von Birgit Szepanski
Kunstgespräch:
Sonntag, 6. Januar 2008, 17h
Die
Berliner Künstlerin Birgit Szepanski entwirft in ihren Installationen
mit Text und Bild eine eigene Ästhetik des urbanen Raums. Der
Ausstellungsraum selbst Wand, Boden, Fenster und Tür
ist dabei stets Bestandteil der Arbeit. Auf der Grundlage
des Spazierengehens als künstlerische Produktionsform hat die
Künstlerin in den vergangenen Jahren für ihre Ausstellungsprojekte
im In- und Ausland Gedanken, Worte, Bilder bestimmter Orte gesammelt.
Architektonische sowie bibliophile Aspekte begegnen sich dabei in
Künstlerbüchern, Fotografien, Filmen und Hörstücken.
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28.09.07
- 28.10.2007
Kunst
und Text II
Christian de Lutz - Ekphrasis
Christian
de Lutz hat seit seinem Umzug nach Europa 1994 als Fotograf und
Bildender Künstler gearbeitet, nachdem er sich Ende der 1980er
und Anfang der 1990er Jahre in New York mit Malerei und Video auseinandergesetzt
hat. Dabei ist im Laufe der Jahre ein umfangreiches Fotoarchiv entstanden,
aus dem de Lutz für den Entwurf seiner aktuellen Bilder schöpft
und welches er stetig weiterentwickelt. Die ursprünglich analogen
Fotografien bearbeitet er mit digitalen Bildprogrammen, nimmt dabei
Bildinformationen weg und fügt neue hinzu. (mehr)
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31.08.
- 23.09.07
Kunst
und Text I
Farkhondeh Shahroudi
Art
Laboratory Berlin freut sich, als erste Ausstellung der Serie Kunst
und Text eine Einzelausstellung der Künstlerin Farkhondeh
Shahroudi mit Buchkunst, Zeichnungen und digitalen Werken zu zeigen.
Farkhondeh Shahroudi wurde 1962 in Teheran geboren und lebt seit
1990 in Deutschland. Als Künstlerin arbeitet sie mit zahlreichen
Medien: Skulptur, Zeichnung, Malerei, Fotografie, Video und Computer;
als Dichterin schreibt sie auf Farsi und auf Deutsch. Ihre Werke
fungieren nach ihren eigenen Worten als Hyperlink zwischen visuellen
und literarischen Techniken, zwischen Tradition und Technologie.(mehr)
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30.06.-
22.07.07
Kunst und Musik III
Viktor Alimpiev: Two Songs
Viktor
Alimpiev, der mit der Arbeit Summer Lightings auf der 4. Berlin
Biennale in der Ehemaligen Jüdischen Mädchenschule vertreten
war, verbindet in seinen Videoarbeiten unterschiedliche künstlerische
Gattungen: Elemente der bildenden Kunst, der Musik, des Theaters
und des Tanzes fließen in seine filmischen Arbeiten ein. Er
bedient sich vorrangig des menschlichen Körpers und hat sich
in seinen jüngsten Arbeiten auf den bewussten Einsatz des Singens
und des Sprechens konzentriert.
Art
Laboratory Berlin zeigt die zwei Videoarbeiten Wie heisst dieser
Platz?, 2006, und My Breath, 2007, des Moskauer Künstlers
Viktor Alimpiev, in denen durch das Medium Film komplexe Bezugssysteme
zwischen Sprache, Gesang und körperlicher Bewegung visualisiert
werden. Dabei spielt der Begriff der Skulptur eine zentrale Rolle...
(mehr)
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25.05.-17.6.07
Kunst und Musik II
3-ROOM-CONFERENCE. Eine Live-Performance
mit Ausstellung des Berliner Tiefenrauschorchesters
Die
Live-Performance 3-Room-Conference wurde vom Berliner Tiefenrauschorchester
speziell für die Galerieräume von Art Laboratory Berlin
konzipiert. In Verbindung mit seinem Gemälde Inbetween (2001)
und dem Film Cloud-Pieces (2005) wird Leo Königsberg unter
Verwendung seines Space-Cellos eine multimediale Klangcollage erzeugen.
Diese audiovisuelle Inszenierung wird mit einem Live Act von Christian
Glass durch die Verwendung elektronischer Akustik weiterentwickelt.
Die Tanz-Performance von janusz de woyciechowski, der sich auf seinen
16mm-Film Titania (1970) bezieht, greift diese Elemente auf und
setzt sie in körperliche Bewegung um. (mehr)
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30.03.-20.05.07
Kunst und Musik I
Die Künstlergruppe PG - Videoarbeiten
Die
Moskauer Künstlergruppe PG wurde 1998 (2000) gegründet.
Derzeit besteht sie aus Ilja Falkovskij, Alexej Katalkin und Boris
Spiridonov. PG ist ein Wortspiel, das je nach Bedarf
unterschiedlich interpretiert werden kann, z.B. als Hydrant,
Handgranate oder Kriminelle Bande. Die Aktivitäten
der Gruppe sind multifunktional. Sie gibt ein eigenes Magazin heraus,
veröffentlicht Musikalben, zeichnet Comics und macht Performances.
(mehr)
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'pre-opening'
23. Februar 2007
Filmvorführung:
Bildungscamper.
Der Blick des Patriarchen
Ein Film von Nicola Hochkeppel
DokFilm, 2004, 62 min              
 
Bundesdeutsche
Urlaubsidylle in den 60/70er Jahren. Die neunköpfige Familie
Hubert J. Wagner aus Köln gefangen zwischen Camperromantik
und dem humanistischen Bildungs-anspruch des gehobenen Bürgertums.
Der katholische Steuerberater Wagner duldet keine Abweichung von
seinen penibel geplanten Pilgerfahrten. Der Dokumentarfilm Bildungscamper.
Der Blick des Patriarchen zeigt anhand der familiären Schmalfilm-Chronik
(1965 1975) auch ein Stück deutsche Sozialgeschichte
im florierenden Wohlfahrtsstaat. (mehr)
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