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Nächste
Ausstellung
Synaesthesia
/ 4:
Translating, Correcting, Archiving
Eva-Maria
Bolz, Ditte Lyngkaer Pedersen, Andy Holtin
Vernissage:
31.05.2013, 20Uhr
Ausstellungslaufzeit: 1.6. - 21.7..2013
Öffnungszeiten: Fr - So, 14-18 Uhr u.n.V.,
Synaesthesia/
4: Translating, Correcting, Archiving präsentiert die Arbeiten
von Ditte Lyngkær Pedersen (DK), Eva-Maria Bolz (D) und Andy Holtin
(USA). Die Ausstellung widmet sich ausgewählten künstlerischen
Strategien zur Dekodierung des Phänomens der Synästhesie.
Es ist bezeichnend, dass alle drei Künstler unterschiedliche Formen
der synästhetischen Wahrnehmung erleben.
Die graphemisch
und räumlich synästhetisch begabte Künstlerin Ditte
Lyngkær Pedersen hat seit 2003 ein umfangreiches Videoarchiv
mit Interviews zur multisensorischen Wahrnehmung von Synästhetikern
angelegt, die die Erfahrungen Einzelner dokumentieren und zugleich die
unüberbrückbare Kluft zwischen dem individuellen Themengebiet
und dem Publikum deutlich machen.

Ditte Lyngkær Pedersen, Why
Is Green a Red Word?, videostills,
2003 - 2013
Ihr Projekt
Why Is Green a Red Word? präsentiert Interviews mit Synästhetikern
und Wissenschaftlern, des weiteren werden konzeptuelle Videoarbeiten
wie What the Hell does Purgatory Look Like? gezeigt. Eine Serie
von Zeichnungen visualisiert die räumliche Vorstellung von Zahlen
unterschiedlicher Synästhetiker. Zur Ausstellungseröffnung
erscheint das Künstlerbuch Why Is Green a Red Word? von
Ditte Lyngkær Pedersen

Eva-Maria Bolz, Die Innere Vision (Die Rose und die Nachtigall,
Oscar Wilde), 2013, Detail
Die
Berliner Künstlerin Eva-Maria Bolz, die eine graphemische
und lexikalische Synästhesie empfindet, widmet sich der Erforschung
der Beziehung von Farbe, Text und Wahrnehmung. Bei ihrer individuellen
Form der Synästhesie empfindet sie eine unveränderliche Assoziation
von Farben zu Zahlen, Buchstaben und bei der lexikalischen Synästhesie
zu ganzen Wörtern. Wahrnehmung wird zu einem Filter, durch den
Buchstaben, Worte der Text an sich in Farben übersetzt
und aus einer Menge allgemein bekannter Zeichen in eine Nachricht verwandelt
wird, die nur von einer bestimmten synästhetischen Empfindung erfasst
werden kann. Das Projekt Der Innere Monitor, das Eva-Maria Bolz bei
Art Laboratory Berlin präsentiert, folgt ihrer subjektiven Wahrnehmung,
dass Farben und Buchstaben einen bestimmten Code bilden, durch den ein
Text in Farbstreifen übersetzt werden kann. Jeder Buchstabe entspricht
dabei einem bestimmten Farbton. Indem die Künstlerin gezielt Texte
verwendet, die intensive Farbbeschreibungen enthalten, wie etwa Oscar
Wildes Die Rose und die Nachtigall, macht sie den Text durch
die Augen eines Synästhetikers erlebbar. Zur Ausstellung wird Bolz
fünf ausgewählte Texte in Form großer Farbtafeln präsentieren.
Zusätzlich zu den Farbtafeln wird eine Dokumentation in Form eines
Künstlerbuchs angelegt.
Andy Holtin,
Corrections, videostills, 2009
Andy
Holtin verfügt über eine graphemisch-synästhetische
Wahrnehmung, verbunden mit einer bestimmten Farb-Nummer-Assoziation.
Er sieht Zahlen in bestimmten Farben, überdies noch variiert durch
eine partielle Rot-Grün-Blindheit, die nur bestimmte Nuancen betrifft.
In seinem Video Corrections (2009) sieht man, wie eine Hand verschiedene
Zahlen auf Fotografien von Hinweistafeln und Namensschildern durch Kolorierung
erweitert. Corrections demonstriert die Lücke zwischen dem
Gegenstand und dessen subjektiv sinnlicher Wahrnehmung ebenso wie die
persönlichen Eindrücke des Künstlers selbst. Durch das
schnellere Abspielen der Aufnahme erscheint der Akt des Kolorierens
grotesk und die Handlung der malenden Hand bekommt darüber hinaus
etwas Slapstick-artiges. In seinem Video Connections (2013) untersucht
der Künstler die Schwierigkeit, der er begegnet, wenn Objekte eine
bestimmte Farbe haben und diese sich mit der farblich wahrgenommenen
Nummer treffen. Entsprechend seiner synästhetischen Wahrnehmung
empfindet Holtin das als Verknüpfung.
Während
dieser Ausstellung, die den Abschluss der Synästhesie-Ausstellungsreihe
darstellt, wird Art Laboratory Berlin die internationale interdisziplinäre
Konferenz Synaesthesia. Discussing a Phenomenon in the Arts,
Humanities and (Neuro-)science realisieren.
(5 & 6 Juli 2013, Theater Glaskasten, Prinzenallee 33, direkt neben
Art Laboratory Berlin)
Regine Rapp & Christian de Lutz (Kuratoren)
rapp@artlaboratory-berlin.org
cdelutz@artlaboratory-berlin.org
Presse:
Olga Shmakova
olga.shmakova@artlaboratory-berlin.org
Mit
freundlicher Unterstützung von:

Medienpartner:
Die
Synaesthesia Reihe wurde von Michael Schröder unterstützt.
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Art
Laboratory Berlin Projekte 2009-2012 als .pdf
Art
Laboratory Berlin Projekte 2007-2008 als .pdf
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bisherige
Ausstellungen:
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Synaesthesia
/ 3:
History of the Senses
Carl
Rowe & Simon Davenport
Sergio Maltagliati & Pietro Grossi
Performances:
22.3.2013, 19 Uhr; 23.03.2013, 14 Uhr & 19 Uhr ; 24.03.2013, 14
Uhr & 19 Uhr
Die
Ausstellung setzt sich mit dem Phänomen der Synästhesie
unter kunstgeschichtlichen Gesichtspunkten auseinander. Der Rückbezug
auf unterschiedliche Bewegungen in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts
verleiht der Reihe der insgesamt vier Synästhesie-Ausstellungen
bei Art Laboratory Berlin eine historische Komponente.
Die
britischen Künstler Simon Davenport und Carl Rowe arbeiten
gegenwärtig an einer Reihe von künstlerischen Projekten,
die den Bereich des Performativen mit Untersuchungen zur Kulturgeschichte
der Sinne kombiniert. Das für Art Laboratory Berlin entworfene
Projekt A Banquet for Ultra Bankruptcy stützt sich auf
das Manifest Marinettis als Ausgangspunkt für eine Performancereihe
mit anschließender Ausstellung. Das übergreifende Thema
der Synästhesie bietet eine wissenschaftliche Grundlage für
die Erforschung von Ästhetik, Politik und Partizipation sowie
Reaktion der Teilnehmer dar. A Banquet for Ultra Bankruptcy
sieht fünf Performances für sechs Gäste mit Publikum
vor. Im Laufe eines Sechs-Gänge-Menüs werden ausgewählte
Lebensmittel mit Bildern, Tönen und Düften kombiniert.
Die
Arbeit Circus 8 (1986/ 2008) von Sergio Maltagliati &
Pietro Gross besteht aus acht Stücken, welche die Musik
aus einer einfachen Klangzelle automatisch generiert. Maltagliati
hat mit Software-Programmen Grossis Prinzip erweitert und damit
visuelle graphische Variationen hinzugefügt. Die durch den
Computer generierten Visualisierungsmuster entsprechen einer graphischen
Partitur einer Klangkomposition. Die Arbeit Circus 8 wird
der Synästhesie-Ausstellungsreihe bei Art Laboratoy Berlin
nicht nur eine kunst- und musikhistorische Dimension verleihen,
sie bringt auch eine wesentliche neue Komponente in die Diskussion
hinein: Es geht um eine Form der digitalen Synästhesie.
(Mehr informationen)
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26.1.2013-3.10.2013
Synaesthesia
/ 2:
Space and Perception
Madi Boyd
Carrie
C Firman
Künstleringespräch
mit Madi Boyd am 10.3.2012 um 15 Uhr.
Die
Erforschung der Parameter Raum und Wahrnehmung steht im Zentrum
der zweiten Ausstellung der Synaesthesia-Reihe bei Art Laboratory
Berlin. Synästhesie, die Erfahrung zweier oder mehrerer Sinneseindrücke
zur selben Zeit, ist sowohl als künstlerisches Paradigma als
auch als neurologisches Phänomen zu verstehen. Zwei Installationen
von Madi Boyd und Carrie C Firman setzen sich mit
der Beziehung zwischen Perzeption und Erfahrung von Geist und Körper
aus einer synästhetischen Perspektive auseinander.
Madi
Boyd ist Synästhetikerin aus Großbritannien, deren
Arbeiten sich auf Wahrnehmung und Neurowissenschaften konzentriert.
In Kooperation mit den Naturwissenschaftlern, Dr. Mark Lythgoe und
Dr. Beau Lotto (University College London), kombiniert sie Installationen
mit Film und Skulptur. Ihr aktuelles Projekt The Point of Perception
untersucht, wie viel Information das menschliche Gehirn benötigt,
um zu verstehen was es sieht.
Die
US-amerikanische, ebenfalls synästhetisch begabte Künstlerin
Carrie C Firman setzt sich mit den Schnittstellen unterschiedlicher
Sinneseindrücke auseinander. Für sie stellt Synästhesie
nicht nur ein Phänomen sinnlicher Wahrnehmung dar, sondern
eröffnet auch eine fantastische Welt des Interface mit neuen
einzigartigen Dimensionen.
(Mehr Informationen)
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27.10.2012
- 16.12.2012
Synaesthesia
/ 1: The Orange Smell of November
Barbara Ryan
Annette Stahmer
28. Oktober 2012, 16 Uhr - Artist Talk und Workshop mit Barbara
Ryan
16. Dezember 2012, 15 Uhr - Artist Talk mit Annette Stahmer
Im
Rahmen der neuen Serie Synästhesie möchte Art Laboratory
Berlin die erste Ausstellung The Orange Smell of November
mit aktuellen Arbeiten von Barbara Ryan and Annette Stahmer
vorstellen.
Die
Wahrnehmung der britischen Künstlerin Barbara Ryan ist
geprägt von ihrer polymodalen Synästhesie, die sie wiederum
für ihre künstlerischen Projekte nutzt. Sie empfindet
ihre Form der Synästhesie als etwas, das sich in ihrem Parallel-Bewusstsein
abspielt im Gegensatz zu etwas, das sich im Unterbewussten
befindet und eine Dualität des Sehens erzeugt
Die
Arbeiten der Berliner Typografin und Künstlerin Annette
Stahmer kreisen um das Thema Sprache, die Beziehung von Stimme
und Schrift, den Akt des Schreibens, Palimpseste und Synästhesie.
Die beiden ausgestellten Videos A ist blau und Synästhetische
Bilder I - IV zeigen die Mutter der Künstlerin, eine Synästhetikerin,
die Vokale mit bestimmten Farben verbindet.
(Mehr
Informationen)
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1.9.2012
- 14.10.2012
Time
& Technology
Embodiment of Time.
Yasuhiro
Sakamoto mit Iñigo Giner Miranda
Dave Hebb
Vernissage: 31. August 2012, 20 Uhr
Im Rahmen
der aktuellen Ausstellungsserie Time & Technology zeigt
die Ausstellung Embodiment of Time neuen Arbeiten
von Yasuhiro Sakamoto mit Iñigo Giner Miranda und von Dave
Hebb. Der japanische Künstler und Wissenschaftler Yasuhiro
Sakamoto und der spanische Komponist Iñigo Giner Miranda
haben die Installation Sichtbarer Kanon. Streichquartett ohne
Streicher für vier Lautsprecher und eine Kunstmaschine,
im vorderen Raum zu sehen, für diese Ausstellung entwickelt.
Die Klangskulptur überträgt am Beispiel zeitgenössischer
und klassischer Musik komplexe Zeitstrukturen in ein akustisch visuelles
Modell.
Der
Videoarbeit Monitor von dem US-amerikanische Künstler
Dave Hebb ist eine Video- und Fotodokumentation einer räumlichen
Intervention, die sich über ein Jahr erstreckt. Hebb stellte
dafür einen Computermonitor in die freie Natur und nahm über
das gesamte Jahr hinweg mehrmals wöchentlich die Veränderungen
der Umgebung mit der Fotokamera auf. Seine Arbeit wird auf alten
Rechnern abgespielt und auf alten Monitoren gezeigt und ist von
sich aus instabil, ein bekanntes Problem der alternden Technologie.
Selbstreferentiell ist die Arbeit insofern, als der Monitor ein
Teil des Displays ist und ebenso Subjekt der Arbeit selbst ist;
letzteres ist besonders im medienarchäologischen Sinne zu verstehen.
(Mehr Informationen)
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24.03.2012
- 29.04.2012
Time & Technology
Fantastic Time Machines
Shlomit Lehavi
Sam Belinfante & Simon Lewandowski
Vernissage:
23. März 2012, 20 Uhr
Künstlergespräch mit Shlomit Lehavi: 30. April, 20 Uhr
Die
Ausstellung Fantastic Time Machines zeigt neuen Arbeiten
von Shlomit Lehavi und Sam Belinfante & Simon Lewandowski. Die
beiden Beiträge setzen sich mit dem Phänomen des zeitlichen
Verlaufs, mit dem Synchronen, dem Simultanen sowie mit dem Nacheinander
auseinander. Hierbei entwickeln die Künstler besondere Formen
imaginärer Zeitmaschinen.
Die
britischen Künstler Sam Belinfante und Simon Lewandowski haben
speziell für diese Ausstellung die Installation The Reversing
Machine (A Theatre of Kairos and Chronos) angefertigt. In ihrer
Videoinstallation Time Sifter erforscht die aus Israel stammende
und in New York lebende Künstlerin Shlomit Lehavi das kollektive
Gedächtnis, das kollektive Vergessen und das zeitbasierte Medium
Video als aktuelle Zeitmaschine.
Mehr Informationen
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27.01.2012
- 11.03.2012
Time
& Technology
plan b (Sophia New & Daniel Belasco Rogers) Navigating
the Everyday
Vernissage: 27. Januar 2012, 20 Uhr
Das
Ausstellungsprojekt Navigating the Everyday präsentiert
Arbeiten von plan b, des britischen Künstlerpaars Daniel Belasco
Rogers und Sophia New, und stellt ihre erste Einzelausstellung in
Deutschland dar. Rogers und New haben seit 2003, bzw. 2007 ihre
täglichen Gänge per GPS aufgezeichnet, sämtliche
Bereiche ihrer digitalen Kommunikation (so beispielsweise mobile
Textnachrichten) ausgewertet und künstlerisch verarbeitet.
Ihre Arbeiten entsprechen einer künstlerischen Recherche mittels
der digitalen Archivierung ihrer Bewegungen.
Mit
den Jahren wurde diese Praxis zu einem Teil des Alltags, einer Form
privater und persönlicher Überwachung, bei der die Künstler
ihre eigenen Daten generieren. Dies spiegelt das Vorgehen anderer
privater und öffentlicher Agenturen wider, die alle verfügbare
Daten sammeln.
(Mehr
Informationen)
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25.11.2011
- 15.01.2012
Time & Technology
Gretta
Louw: Controlling_Connectivity
Performance and exhibition
Online
performance: 2-12 November, 2011
http://controllingconnectivity.tumblr.com/
Vernissage: 25. November 2011, 20 Uhr
14.
Januar 2012, 15:30 Uhr: Tour durch die Ausstellung und Künstlergespräch
mit Gretta Louw, plan b (Sophia New & Daniel Belasco Rogers),
und Igor tromajer; Leitung: Regine Rapp & Christian de
Lutz (Kuratoren)
Das
Ausstellungsprojekt Controlling_Connectivity der australischen
Künstlerin Gretta Louw ist eine Reflexion über die Nutzung
neuester digitaler Kommunikationsformen. Ihre Online-Performance
(2.-12. November 2011) stellt die Grundlage für die Ausstellung
dar, in der sie Filmmaterial, Fotografien sowie eine Installation
gezeigt hat. Zehn Tage lang war die Künstlerin 24 Stunden täglich
für Diskussionen, Emails, Kommentare oder Interviews - so-wohl
private als auch professionelle Bereiche betreffend - für Internetnutzer
verfügbar.
(Mehr Informationen)
Künstlerbuch:
Controlling_Connectivity. Art, Psychology, and the Internet
von Gretta Louw
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10.09.2011
- 16.10.2011
Bärbel
Möllmann - VISIONS NYC - afterthoughts
Vernissage: 9. September 2011, 20 Uhr
Book
Release Party - VISIONS NYC von Bärbel Möllmann: 30. September
2011, 20 Uhr
In
VISIONS NYC - afterthoughts versammelt die Berliner Künstlerin
und Fotografin Bärbel Möllmann ihre Portraits und Interviews
mit den unterschiedlichsten Menschen in New York zu ihren individuellen
Träumen und Plänen aus dem Sommer 2001 und ihre Reaktionen
aus dem Sommer 2002. Zu
Beginn dieses künstlerischen Projekts im Juli 2001 hatte Möllmann
das Attentat auf die Twin Towers nicht ahnen können. Das eigentliche
Ereignis 9/11 ist in diesem künstlerischen Projekt in Wort
und Bild also nicht direkt zu sehen, es macht sich eher wie eine
historische Zäsur in den Interviews und Fotos vor und nach
dem 11. September bemerkbar. Vielmehr geht es hier um die einzelnen
Menschen und deren jeweiliges Schicksal, was über die Fotografien
und die authentischen Interviews überzeugend nahe gebracht
wird. Die Arbeiten zeigen, wie sehr sich die Bewohner und die Stadt
New York zwischen 2001 und 2002 verändert haben.
(mehr Informationen)
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29.04.2011
- 26.06.2011
Artists
in Dialog: Al Fadhil & Aissa Deebi
My Dreams Have Destroyed My Life. Some Thoughts on Pain
29. April - 26. Juni 2011, Fr - So, 14-18 Uhr und nach Vereinbarung
Vernissage: Donnerstag 28. April 2011, 20 Uhr
Round
Table Al Tahrir: The Day After, 1. Mai 2011, 15 Uhr
Das
Projekt My Dreams Have Destroyed My Life. Some Thoughts on Pain
nahm seinen Anfang während einer gemeinsamen Künstlerresidenz
der beiden Künstler 2005 in Taiwan. Beide Künstler hatten
im Zusammenhang mit Konflikten in ihren Heimatländern Brüder
verloren. Al Fadhil hatte zwei Brüder während der Irakkriege
verloren. Einer starb im Iran-Irakkrieg, woraufhin Fadhils Vater,
als Elternteil eines "Märtyrers", zu einer Audienz
mit dem Diktator Saddam Hussein geladen wurde - nun in der Ausstellung
dokumentiert auf einer monumentalen Fotografie.
Aissa
Deebis jüngerer Bruder Nasim starb im israelischen Polizeigewahrsam
im Jahre 1999. Deebis Arbeiten in der Ausstellung visualisieren
seine Beziehung und die seines Bruders zur Landschaft, in welcher
die beiden groß geworden sind. Eine Serie holographischer
Bilder thematisiert die Wegstrecke von Deebis Zuhause nahe Haifa
zur Küste, die Deebi und sein Bruder in ihrer Kindheit und
Jugend oftmals gegangen sind. In dieser Installation kommt es zu
einer Überlagerung von Geographie, Erinnerung und historischer
Raum, die wie ein Palimpsest das Persönliche mit dem Politischen
verbindet.
(mehr Informationen)
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22.
01.2011 - 13.3.2011
Sol
LeWitt: Artist's Books
Vernissage:
21. Januar 2011, 20 Uhr
Sol LeWitt_Symposium:
19./20. Februar 2011
Der
amerikanische Künstler Sol LeWitt (1928 - 2007) war prägend
für die Minimal Art und gilt als einer der wichtigsten Vertreter
und Mitbegründer der amerikanischen Konzeptkunst. Der englische
Begriff "Conceptual Art" geht unmittelbar auf LeWitt zurück:
"Die Idee selbst, auch wenn nicht in sichtbare Form gebracht,
ist ebenso ein Kunstwerk, wie irgendein abgeschlossenes Produkt.
Alle Zwischenstadien - erstes Gekritzel, Skizzen, Zeichnungen, misslungene
Arbeiten, Modelle, Studien, Gedanken, Gespräche - sind von
Interesse. Die, die den gedanklichen Prozess des Künstlers
anzeigen, sind manchmal interessanter als das Endergebnis."
(Paragraphs, Artforum, Juni 1967)
Die
intensive Buchproduktion von Sol LeWitt, auf die diese Ausstellung
mit der Präsentation all' seiner 75 Künstlerbücher
fokusiert, erweist sich als äußerst vielfältig:
Verschiedene Aufmachungen und Formate treten in unterschiedlichen
Techniken sowie variierender Materialästhetik in Erscheinung:
von der Farblithografie zum Offset-Druck in schwarz-weiß,
vom kleinen Oktavheft hin zum leporelloartigen Faltblatt. Schließlich
war das Phänomen der Reproduzierbarkeit Teil des Konzepts:
"Da ja Kunst ein Vehikel für die Übertragung von
Ideen in Form ist, so bestätigt die Reproduktion der Form dieses
Konzepts wiederum. Es ist die Idee, die reproduziert wird."
(Ebd.).
(Mehr
informationen)
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30.10.2010
- 28.11.2010
Stardust
Boogie Woogie
Tania Antoshina, Mo Foster, Marcela Iriarte, Christian de Lutz, Jane
Mulfinger, Bob & Roberta Smith, Jessica Voorsanger
Kuratiert von Francesca Piovano
Vernissage: 29. Oktober 2010, ab 20h
Ausstellungslaufzeit: 30.10.2010 - 28.11.2010, Fr-So 14-18 Uhr u.n.V.
Finissage: 26. November 2010, ab 20h
Veranstaltung: 30. November 2010, Lesung mit Mo Foster, East
of Eden International Bookstore, Schreinerstr. 10, 10247 Berlin-Friedrichshain
- www.east-of-eden.de
Als
Andy Warhol erklärte, dass in Zukunft jeder Mensch für
15 Minuten berühmt sein werde, hatte er wahrscheinlich gar
nicht geahnt, wie wahr sich dies noch erweisen sollte. Heutzutage
kann wirklich jeder, der in irgendeiner Weise Unterhaltung produziert,
eine berühmte Persönlichkeit' werden. Dann setzen
Massenmedien und Popkultur alles daran, dass diese Berühmtheiten'
als Spektakel konsumiert werden. Um
das Thema des Starkults sowie der modernen Helden zu erforschen
und diese in einen vielfältigen internationalen Zusammenhang
zu stellen, bringt die Ausstellung Stardust Boogie Woogie
sieben Künstler aus verschiedenen Ländern und Kontexten
zusammen. Ihre Arbeiten handeln vom Begriff des Starkults und seinem
dazugehörigen Lebensstil (Jessica Voorsanger, Jane Mulfinger,
Marcela Iriarte), vom sozialistischen Personenkult (Christian de
Lutz, Tania Antoshina) und von der Popkultur (Bob & Roberta
Smith, Mo Foster)
(mehr Information)
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28.8.2010
- 26.09.2010
Artists
in Dialog
Alex
Toland und Myriel Milicevic -
Wunschgarten: Wild Urban Offshoots
Vernissage:
27. August 2010, 20h
Workshop:
4. September, 2010, 14-18h
Die
Ausstellung Wunschgarten: Wild Urban Offshoots stellt ein
Ko-Projekt der Künstlerinnen Alex Toland und Myriel Milicevic
vor und ist Teil der Ausstelllungsreihe Artists in Dialog.
Beide arbeiten an der Schnittstelle von Kunst und Umweltwissenschaften.
Sie haben die unmittelbare Umgebung um Art Laboratory Berlin herum
(den Soldiner Kiez) als Ort gewählt, um die Wechselbeziehungen
zwischen der ansässigen menschlichen Population und der urbanen
Flora und Fauna zu untersuchen. Der Ausstellungsraum fungiert als
Labor, um zu kartieren, zeichnen, modellieren und Prototypen zu
erstellen. Der Wunschgarten versteht sich als eine Serie
von Dialogen: zwischen den Künstlerinnen und den lokalen AnwohnerInnen,
zwischen der StadtbewohnerInnen und der Natur sowie zwischen Stadtplanung
und urbaner Wildnis. Toland betrachtet das Projekt als Habitat
Hacking', und Milicevic erklärt es als eine Neuordnung
artenübergreifender Lebenswelten'.
(mehr
informationen)
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29.05.2010
- 27.06.2010
Artists
in Dialog
2-1/4-n/2 x 21/4-n/2
Heidi Hove & Jens Axel Beck
Vernissage:
Freitag 28. Mai 2010, 20Uhr
Performance/ work in progress (öffentlich): 31. Mai- 3. Juni,
14-18Uhr
Artist Talk: Samstag 12. Juni, 2010, 18Uhr
Die
Ausstellung 2-1/4-n/2 x 21/4-n/2
ist Teil der neuen Ausstellungsreihe Artists in Dialog und zeigt
Arbeiten der dänischen KonzeptkünstlerInnen Heidi Hove
and Jens Axel Beck. Beide sind interdisziplinär arbeitende
KünstlerInnen, deren künstlerische Praxis sich zum einen
in Form von Objekten und Installationen zeigt, zum anderen realisieren
sie auch architektonische, ortsbezogene und soziale Interventionen.
Ihre künstlerischen Positionen überschneiden sich in einem
bestimmten Bereich - sie lenken die Aufmerksamkeit stark auf den
Alltagsbereich, auf öffentliche sowie private Orte, an denen
wir uns täglich aufhalten. Die
Arbeiten von Hove und Beck untersuchen, wie wir uns organisieren
und uns durch das moderne Leben navigieren. Mittels einfacher und
vielfältiger Manipulationen werden das Alltägliche und
das Wiedererkennbare ihres vertrauten Zustands enthoben.
(mehr Informationen)
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24.04.2010
- 22.05.2010
OFF FENCE.
Kunst an der kalifornisch mexikanischen Grenze
Michelle Chong Katya Gardea Browne Ed Gomez Luis G. Hernandez Camilo
Ontiveros.
Vernissage:
Freitag, 23. April 2010, 20 Uhr
Artist Talk mit Michelle Chong: So. 25. April 2010, 16 Uhr
Das
Ausstellungsprojekt OFF FENCE. Kunst an der kalifornisch
mexikanischen Grenze versteht sich als eine künstlerische
Plattform mit fünf Positionen, die sich mit dem kulturellen
Overflow, den Überschneidungen und Spannungen in der Grenzregion
zwischen Südkalifornien und Nordwest-Mexiko sowie formal ästhetischen
Kriterien der Grenze als solcher auseinander setzen. Die KünstlerInnen
kommen aus Los Angeles und Mexiko-Stadt.
(mehr Informationen)
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Azin
Feizabadi, aus Repititions-Revolutions -Rituals
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28.11.2009
- 07.02.2010
Kunst
und Recht IV
Creative Rights. On Appropriation, Copyright and Copyleft
Azin
Feizabadi, Gilbert & George, Christian de Lutz, Triple Candie
Die Creative Rights-Bibliothek mit Dokumenten über Shepard
Fairey vs. AP, Richard Prince vs. Patrick Cariou, Creative Commons,
The Fair Use Projekt, Piratpartiet, u.a.
Vernissage
27. November 2009, ab 20h
Workshop,
28.November 2009, 15h
"Urheberrecht und verwandte Themen für Künstler,
Musiker, Filmemacher und andere kreative Bereiche" mit Rechtsanwalt
Andreas Lichtenhahn
Creative
Rights. On Appropriation, Copyright and Copyleft untersucht
die Verwendung, Weiterverwendung und den Missbrauch von Bildern
und Informationen in der Gegenwartskunst aus künstlerischer,
legaler, politischer und philosophischer Perspektive.
Seit
den späten 1970er Jahren ist die Aneignung von Bildern und
Informationen bei KünstlerInnen wie Sherrie Levine und Richard
Prince und vielen anderen eine übliche und anerkannte Praxis
und Teil einer postmodernistischen kritischen Annäherung. Diese
Strategie geht zurück auf Pop Art, den Nouveau Réalisme
und hat Vorläufer in der Dada-Bewegung und der kubistischen
Collage. In den letzten Jahren kam es in diesem Zusammenhang zu
zahlreichen ethischen, ästhetischen und rechtlichen Kontroversen,
wie die Rechtsfälle von Jeff Koons, Richard Prince oder Shepard
Fairey zeigen. Das Ausstellungsprojekt Creative Rights präsentiert
sich in drei Teilen: die Ausstellung mit vier künstlerischen
Positionen, die Creative-Rights-Bibliothek mit ausführlichem
Material zu den vorgestellten Arbeiten und anderen aktuellen Rechtsfällen
und ein Workshop zum Thema "Copyright".
(mehr
Informationen)
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02.10.2009
- 15.11.2009
Kunst und Recht III:
Seized -Critical Art Ensemble
& Institute for Applied Autonomy
Vernissage:
2. Oktober 2009, 20h
Artist Talk: 4. Oktober 2009, 16h
FilmScreening: Strange Culture, 2. November
2009, 19:30 Uhr (siehe Veranstaltung)
Die
Ausstellung Seized (Beschlagnahmt) von Critical Art Ensemble
(CAE) und dem Institute for Applied Autonomy (IAA) ist die dritte
Ausstellung im Rahmen der Ausstellungsserie Kunst und Recht. Die
Ausstellung dokumentiert die FBI-Razzia im Haus des CAE-Mitglieds
Steve Kurtz im Mai 2004, die sich kurz nach dem Tod seiner Frau
Hope ereignete. In den Wochen vor der Razzia waren Steve und Hope
Kurtz mit den Vorbereitungen einer künstlerischen Arbeit über
genmanipulierte Lebensmittel für die Ausstellung The Interventionists:
Art in the Social Sphere im Museum Mass MoCA beschäftigt
gewesen. Ein Mitarbeiter der Feuerwehr, die auf Kurtz' Notruf hin
eintraf, beurteilte das Vorbereitungsmaterial für die Ausstellung
in ihrem Haus als verdächtig und verständigte das FBI.
Im Zuge der Razzia sperrten dessen Beamte in Schutzanzügen
einen halben Block um das Haus ab und verursachten eine enorme mediale
Aufmerksamkeit. (mehr
Informationen)
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| Photo
copyright 2009 by Michael J. Mulley |
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30.05.2009
- 28.06.2009
Kunst und Recht II
Ztohoven.
Media Reality
Filmscreening:
On Media Reality
von Vladimir Turner am 29. Mai, 20h30
Die
Prager Künstlergruppe Ztohoven hinterfragt in ihren Arbeiten,
meist Interventionen im öffentlichen Raum, die Glaubwürdigkeit
der Massenmedien und der Werbung. In ihrer Aktion Media Reality
am 7. Juni 2007 hat sie sich in den tschechischen Wettervorhersagekanal
ČT 2 eingehackt und Bilder einer Atomexplosion in die Liveübertragung
einer Panoramalandschaft eingespeist. Der Sender hat daraufhin Anklage
wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses und
Verbreitung falscher Informationen erhoben. In zwei
darauffolgenden Verfahren wurde die Künstlergruppe von der
Anklage freigesprochen. Zeitgleich erhielt Ztohoven für Media
Reality den Preis für junge Künstler NG 333 der Prager
Nationalgalerie, der 2007 zum ersten Mal verliehen wurde.
(Mehr Informationen)
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21.02.2009
- 29.03.2009
Kunst
und Recht I: CAT. Monstration
Vortrag von Maxim Neroda (CAT) Sonntag, 22. März 2009,
17h
Die
Künstlergruppe CAT (Contemporary Art Terrorism) aus
Novosibirsk stellt durch ihre Aktionen im öffentlichen Raum
Situationen her, die die Absurdität politischer Machtmechanismen
bloßlegen. Unvorbereitete Passanten werden in den Entstehungsprozess
einer kritischen künstlerischen Aussage einbezogen. Anlässlich
ihrer Mai-Monstration, ein Gegenpart zur klassischen Mai-Demonstration,
kamen individuelle Plakate mit bewusst unpolitischen, vielmehr poetisch-unsinnmachenden
Plakaten zum Einsatz. Hierfür wurden die Künstler zu einer
Geldstrafe verurteilt. Die Ausstellung Monstration zeigt
Videoarbeiten und dokumentiert die öffentliche Reaktion in
Form von legalen Dokumenten und Presseberichten.
(mehr Informationen)
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29.11.2008
- 04.01.2009
Kuratoren
aus Ost- und Mitteleuropa III:
Mari Laanemets
Hier wäre das Leben leicht
Hier
wäre das Leben leicht umkreist Fragen des Designs, der
Konstruktion von Oberflächen, die uns im Alltag umgeben: von
Textilien zu Text, von Straßen und Städten. Es ist die
Intention der Ausstellung zu untersuchen, wie diese formalen Konstruktionen
unser Verhalten strukturieren, wie sie unserem Leben ein Schema,
ein Programm geben, und wie sich Ideologien in Formen manifestieren.
Zu
sehen sind Werke von Kadi Estland, Anton Koovit, Sirje Runge, Killu
Sukmit, Tere Recarens und Florian Wüst. (mehr)
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24.10.2008
- 16.11.2008
Kuratoren aus Ost- und Mitteleuropa II:
Elena
Sorokina
Subjective Events, Sometimes Recorded
Kuratorische
Workshop: 24. Okt, 18h
Führung durch die Ausstellung: Sonntag, 2. November 2008, 15h
Umgangssprachlich umfasst der Begriff Ereignis zwei
verschiedene Bedeutungen: einmal ein Ereignis, das Grenzen übertritt,
oder eines, das sie im Gegenteil bekräftigt. Das eine ist destruktiv,
das andere restriktiv; das eine ähnelt dem Chaos einer Revolution,
das andere gleicht einer peinlich genau ausgeführten Zeremonie
mit einem strikten Regelwerk. Die Arbeiten in der Ausstellung konzentrieren
sich auf die zweite Bedeutung: Sie kommentieren zeitgenössische
Rituale oder ein besonderes Interesse an sozialen Codes, die oftmals
in Krisenzeiten wiederbelebt werden. Die KünstlerInnen untersuchen,
wie sich sogenannte wendige Persönlichkeiten auf
Vorgänge mit spezifischen und hauptsächlich selbstauferlegten
Regeln einlassen, indem sie Beispiele heutiger ritueller Verhaltensweisen
aufnehmen, inszenieren oder nachspielen. (mehr)
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30.08.2008
- 28.09.2008
Kunst
und Naturwissenschaft III
Reiner Maria Matysik - Failed Organisms
Künstlergespräch:
Sonntag 31. August 2008, 17h
Führung durch die Ausstellung: Sonntag, 28. September 2008,
15h
Der
Berliner Künstler Reiner Maria Matysik beschäftigt sich
auf vielfältige Weise mit Konzeptionen zukünftiger Lebewesen
und hat in den letzten Jahren an der Schnittstelle zwischen Kunst
und Biologie ein eigenes System postevolutionärer Lebensformen
entwickelt. In seinen Installationen, Videos, Aktionen und Publikationen
spielt der von Matysik geprägte Begriff "Biologische Plastik"
eine wesentliche Rolle. (mehr)
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30.05.2008
- 29.06.2008
Kunst
und Naturwissenschaft II
Marcus Ahlers - Transposed Nodes
Künstlergespräch: Samstag, 14. Juni 2008, 17h
Führung durch die Ausstellung: Sonntag, 29. Juni 2008, 15h
Marcus
Ahlers (*1974) Arbeiten sind an der Grenze zwischen bildender Kunst
und Naturwissenschaft angesiedelt. Sie erforschen die Wechselbeziehungen
zwischen Mensch und Umwelt auf vielfältigen Ebenen, von der
molekularen über die soziale hin zur globalen. Einerseits untersuchen
sie visuelle Metaphern für den menschlichen Körper in
seiner Umgebung, indem sie auf den sozialen und den architektonischen
Raum verweisen. Andererseits dienen sie als Gefäße für
elektro-chemische Reaktionen. (mehr)
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29.03.2008
- 04.05.2008
Kunst
und Naturwissenschaft I
Dmitrij Bulatov - Senses Alert
Künstlergespräch:
29. März 2008, 17h, anschließend Workshop
Führung durch die Ausstellung: 27. April 2008, 15h
Die
Gegenwartskunst hat sich bereits vor langer Zeit von einem ausschließlich
anthropozentrischen Standpunkt abgewandt. Sie beschäftigt sich
augenblicklich im Bereich der Science Art auch mit ökologischen
Phänomenen und untersucht die Existenzgrundlage neu entstehender
Lebensformen: Sie verbindet Kunst mit Naturwissenschaft. Der Kaliningrader
Künstler Dmitrij Bulatov betrachtet die zeitgenössische
Kunstszene als besonderen, geradezu laborhaften Aggregatzustand
lebender Materie. Ausgehend von seinen eigenen künstlerischen
Erfahrungen nimmt er Untersuchungen dieser Sphäre vor, erforscht
ihre Energetik und ihre räumlichen Vektoren. In der Verknüpfung
seiner wissenschaftlichen Forschungen mit seiner künstlerischen
Praxis inszeniert Bulatov eine aktive evolutionäre Dramaturgie
postbiologischer Formen, deren paradoxe Entwicklungsmöglichkeiten
unsere Vorstellung von der uns umgebenden Welt komplett verändern
können. (mehr)
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26.01.2008
- 2.03.2008
Kuratoren
aus Ost- und Mitteleuropa I
Denisa
Kera und Pavel Sedlak
Cosmoplitics
- Neue Medienkunst aus der Tschechischen Republik
Kuratorinnengespräch
u. Worshop mit Denisa
Kera (Curating New Media) 27.01.08, 17h
Künstlergespräch 01. Februar 08, 20h
Führung durch die Ausstellung 2. März 08, 15h
Die
tschechische Medienkunstszene hat sich im internationalen Kontext
erst recht spät entwickelt, doch in den vergangenen Jahren
ist es den KünstlerInnen gelungen, vermeintliche Nachteile
in tatsächliche Vorteile zu verwandeln. Da Videokunst und andere
Trends der internationalen Kunstszene der 1980er und 90er Jahre
an den tschechischen Akademien kaum vertreten sind, haben junge
KünstlerInnen die Möglichkeit, frei zu experimentieren.
Daher ist ihre Beziehung zu verschiedenen Traditionen, Trends und
Technologien oftmals sehr promisk. (mehr)
In
Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Zentrum, Berlin, C2C und SCART
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23.11.07
- 6.01.08
Kunst
und Text III
Prinzenallee: ein Stück ohne Dialoge von Birgit Szepanski
Kunstgespräch:
Sonntag, 6. Januar 2008, 17h
Die
Berliner Künstlerin Birgit Szepanski entwirft in ihren Installationen
mit Text und Bild eine eigene Ästhetik des urbanen Raums. Der
Ausstellungsraum selbst Wand, Boden, Fenster und Tür
ist dabei stets Bestandteil der Arbeit. Auf der Grundlage
des Spazierengehens als künstlerische Produktionsform hat die
Künstlerin in den vergangenen Jahren für ihre Ausstellungsprojekte
im In- und Ausland Gedanken, Worte, Bilder bestimmter Orte gesammelt.
Architektonische sowie bibliophile Aspekte begegnen sich dabei in
Künstlerbüchern, Fotografien, Filmen und Hörstücken.
(mehr)
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28.09.07
- 28.10.2007
Kunst
und Text II
Christian de Lutz - Ekphrasis
Christian
de Lutz hat seit seinem Umzug nach Europa 1994 als Fotograf und
Bildender Künstler gearbeitet, nachdem er sich Ende der 1980er
und Anfang der 1990er Jahre in New York mit Malerei und Video auseinandergesetzt
hat. Dabei ist im Laufe der Jahre ein umfangreiches Fotoarchiv entstanden,
aus dem de Lutz für den Entwurf seiner aktuellen Bilder schöpft
und welches er stetig weiterentwickelt. Die ursprünglich analogen
Fotografien bearbeitet er mit digitalen Bildprogrammen, nimmt dabei
Bildinformationen weg und fügt neue hinzu. (mehr)
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31.08.
- 23.09.07
Kunst
und Text I
Farkhondeh Shahroudi
Art
Laboratory Berlin freut sich, als erste Ausstellung der Serie Kunst
und Text eine Einzelausstellung der Künstlerin Farkhondeh
Shahroudi mit Buchkunst, Zeichnungen und digitalen Werken zu zeigen.
Farkhondeh Shahroudi wurde 1962 in Teheran geboren und lebt seit
1990 in Deutschland. Als Künstlerin arbeitet sie mit zahlreichen
Medien: Skulptur, Zeichnung, Malerei, Fotografie, Video und Computer;
als Dichterin schreibt sie auf Farsi und auf Deutsch. Ihre Werke
fungieren nach ihren eigenen Worten als Hyperlink zwischen visuellen
und literarischen Techniken, zwischen Tradition und Technologie.(mehr)
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30.06.-
22.07.07
Kunst und Musik III
Viktor Alimpiev: Two Songs
Viktor
Alimpiev, der mit der Arbeit Summer Lightings auf der 4. Berlin
Biennale in der Ehemaligen Jüdischen Mädchenschule vertreten
war, verbindet in seinen Videoarbeiten unterschiedliche künstlerische
Gattungen: Elemente der bildenden Kunst, der Musik, des Theaters
und des Tanzes fließen in seine filmischen Arbeiten ein. Er
bedient sich vorrangig des menschlichen Körpers und hat sich
in seinen jüngsten Arbeiten auf den bewussten Einsatz des Singens
und des Sprechens konzentriert.
Art
Laboratory Berlin zeigt die zwei Videoarbeiten Wie heisst dieser
Platz?, 2006, und My Breath, 2007, des Moskauer Künstlers
Viktor Alimpiev, in denen durch das Medium Film komplexe Bezugssysteme
zwischen Sprache, Gesang und körperlicher Bewegung visualisiert
werden. Dabei spielt der Begriff der Skulptur eine zentrale Rolle...
(mehr)
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25.05.-17.6.07
Kunst und Musik II
3-ROOM-CONFERENCE. Eine Live-Performance
mit Ausstellung des Berliner Tiefenrauschorchesters
Die
Live-Performance 3-Room-Conference wurde vom Berliner Tiefenrauschorchester
speziell für die Galerieräume von Art Laboratory Berlin
konzipiert. In Verbindung mit seinem Gemälde Inbetween (2001)
und dem Film Cloud-Pieces (2005) wird Leo Königsberg unter
Verwendung seines Space-Cellos eine multimediale Klangcollage erzeugen.
Diese audiovisuelle Inszenierung wird mit einem Live Act von Christian
Glass durch die Verwendung elektronischer Akustik weiterentwickelt.
Die Tanz-Performance von janusz de woyciechowski, der sich auf seinen
16mm-Film Titania (1970) bezieht, greift diese Elemente auf und
setzt sie in körperliche Bewegung um. (mehr)
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30.03.-20.05.07
Kunst und Musik I
Die Künstlergruppe PG - Videoarbeiten
Die
Moskauer Künstlergruppe PG wurde 1998 (2000) gegründet.
Derzeit besteht sie aus Ilja Falkovskij, Alexej Katalkin und Boris
Spiridonov. PG ist ein Wortspiel, das je nach Bedarf
unterschiedlich interpretiert werden kann, z.B. als Hydrant,
Handgranate oder Kriminelle Bande. Die Aktivitäten
der Gruppe sind multifunktional. Sie gibt ein eigenes Magazin heraus,
veröffentlicht Musikalben, zeichnet Comics und macht Performances.
(mehr)
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'pre-opening'
23. Februar 2007
Filmvorführung:
Bildungscamper.
Der Blick des Patriarchen
Ein Film von Nicola Hochkeppel
DokFilm, 2004, 62 min              
 
Bundesdeutsche
Urlaubsidylle in den 60/70er Jahren. Die neunköpfige Familie
Hubert J. Wagner aus Köln gefangen zwischen Camperromantik
und dem humanistischen Bildungs-anspruch des gehobenen Bürgertums.
Der katholische Steuerberater Wagner duldet keine Abweichung von
seinen penibel geplanten Pilgerfahrten. Der Dokumentarfilm Bildungscamper.
Der Blick des Patriarchen zeigt anhand der familiären Schmalfilm-Chronik
(1965 1975) auch ein Stück deutsche Sozialgeschichte
im florierenden Wohlfahrtsstaat. (mehr)
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