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Aktuelle Ausstellung:


plan b (Sophia New & Daniel Belasco Rogers)
Navigating the Everyday



Vernissage: 27. Januar 2012, 20 Uhr
Ausstellungslaufzeit: 28. Januar - 11. März 2012
Öffnunsgzeiten: Fr - So, 14 - 18 Uhr,
auch am 1. und 2. Februar von 14 - 18 Uhr geöffnet (transmediale)

In der ersten Jahreshälfte 2012 wird Art Laboratory Berlin die Ausstellungsserie Time & Technology realisieren. Es ist eine Reflexion darüber, wie die radikalen technologischen Veränderungen der letzten 20 Jahre unsere Wahrnehmung von Zeit beeinflusst haben und wie wir dahingehend unsere Zeit strukturieren, unsere Tage planen und unser Leben gestalten.

Das Ausstellungsprojekt Navigating the Everyday präsentiert Arbeiten von plan b, des britischen Künstlerpaars Daniel Belasco Rogers und Sophia New, und stellt ihre erste Einzelausstellung in Deutschland dar. Rogers und New haben seit 2003, bzw. 2007 ihre täglichen Gänge per GPS aufgezeichnet, sämtliche Bereiche ihrer digitalen Kommunikation (so beispielsweise mobile Textnachrichten) ausgewertet und künstlerisch verarbeitet. Ihre Arbeit entsprechen einer künstlerischen Recherche mittels der digitalen Archivierung ihrer Bewegungen.

Mit den Jahren wurde diese Praxis zu einem Teil des Alltags, einer Form privater und persönlicher Überwachung, bei der die Künstler ihre eigenen Daten generieren. Dies spiegelt das Vorgehen anderer privater und öffentlicher Agenturen wider, die alle verfügbare Daten sammeln.

Seit Januar 2011 halten die Künstler auch ihre Stimmung dreimal täglich schriftlich fest. Das Stimmungs-Tagebuch soll ihnen ermöglichen, beim Betrachten der Muster ihrer Bewegungen durch das GPS dem emotionalen Leben nachzuspüren und Aufenthaltsort und gegenseitig geschickte Nachrichten abzugleichen. Die Darstellung des Aktes von Erinnerung, Mensch und Maschine bestimmt das Material der 2-Kanal-Video-Installation Narrating Our Lines, die in ihrem Gesamtumfang das erste Mal gezeigt wird. Die Installation stellt die Künstler beim Betrachten einer Animation ihrer GPS-Spuren von 2007 dar. Mit der zeitlichen Distanz von drei Jahren erzählen sie nun, welche Ereignisse ihres Lebens für sie noch in den Spuren präsent sind. Auf dem einen Bildschirm kann der Betrachter die Künstler sehen, während auf dem anderen Bildschirm das gezeigt wird, was die Künstler sehen - die bereits erwähnten GPS-Spuren. Eine bemerkenswerte Spannung wird erreicht, während sie das Narrativ ihres gemeinsamen Lebens (re)konstruieren.

Neben dieser Installation werden verschiedene andere Objekte vorgestellt, die sich aus der Sammlungspraxis ergeben haben: ein Archiv ihrer mobilen Textnachrichten, Listen des persönlichen Vokabulars, das je nach Häufigkeit im Gebrauch erstellt wurde, sowie Protokolle der schwankenden Stimmungen, die nach Jahreszeit, Tageszeit und Lage der Künstler zueinander geordnet sind.


Besonderen Dank an Peter Vasil und an SHORTCUT, Berlin


Kooperationspartner:

 

Mit freundlicher Unterstützung von:



 

 

 

 

 

 


bisherige Ausstellungen:

 

 

25.11.2011 - 15.01.2012

Time & Technology

Gretta Louw: Controlling_Connectivity
Performance and exhibition

Online performance: 2-12 November, 2011

http://controllingconnectivity.tumblr.com/


Vernissage: 25. November 2011, 20 Uhr
Ausstellung: 26. November 2011 - 15. Januar 2012
(Winterpause: 19.12.2011-5.1.2012)
Fr - So 14-18 Uhr u.n.V.

14. Januar 2012, 15:30 Uhr: Tour durch die Ausstellung und Künstlergespräch mit Gretta Louw, plan b (Sophia New & Daniel Belasco Rogers), und Igor Štromajer; Leitung: Regine Rapp & Christian de Lutz (Kuratoren)

Art Laboratory Berlin möchte Sie herzlich willkommen heißen zum Ausstellungsprojekt Controlling_Connectivity der australischen Künstlerin Gretta Louw, einer Reflexion über die Nutzung neuester digitaler Kommunikationsformen. Ihre zehntägige Online-Performance (2.-12. November 2011) stellt die Grundlage für die Ausstellung dar, in der sie Filmmaterial, Fotografien sowie eine Installation zeigen wird.

In vielerlei Hinsicht ist die Teilnahme an den sozialen Online-Netzwerken, die heutzutage das soziale Miteinander zu einem bestimmten Teil ausmachen, nicht mehr eine Sache der Wahl, da der Verzicht auf Teilnahme in manchen Gesellschaftsschichten zur Marginalisierung und sozialer Isolierung führt. Unsere Entscheidung, an Online-Netzwerken teilzunehmen, spielt des Öfteren auch eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung des professionel-len Erfolgs. Die Frage ist jedoch, welche Auswirkungen unser wachsendes Vertrauen in die Online-Kommunikation auf unser Leben, unsere Kultur und Gesellschaft hat.

Mit der Möglichkeit der Konnektivität und des grenzenlosen Zugangs zu Informationen geht auch die Verpflichtung der Verfügbarkeit einher, Informationen zu empfangen und weiterzuleiten und ständig verbunden zu sein. Die stete Aushöhlung der wirklichen Freizeit, das Verwischen der herkömmlichen Dichotomien professionell/ persönlich, sozial/ privat sowie die Informationsüberlastung schaffen ein bisher unbekanntes Ausmaß an psychologischem Druck. (Mehr Informationen)

 

 

 

10.09.2011 - 16.10.2011

Bärbel Möllmann - VISIONS NYC - afterthoughts
10. September - 16. Oktober 2011
Vernissage: 9. September 2011, 20 Uhr
Geöffnet Fr- So 14-18 Uhr u.n.V.
Book Release Party - VISIONS NYC von Bärbel Möllmann: 30. September 2011, 20 Uhr

Anyone who has lived in New York and witnessed as I did the terrorist
attack on the city will never be the same. Our view of ourselves, our view of
the city, all of this has changed. This whole year has been one in which
many different feelings and thoughts and perspectives on ourselves as well
as our future have been required.

Estelle Ellis, New York, 2002

Am 11. September 2011 gedenken wir zum 10. Mal des Ereignisses am Ground Zero in New York. In VISIONS NYC - afterthoughts versammelt die Berliner Künstlerin und Fotografin Bärbel Möllmann ihre Portraits und Interviews mit den unterschiedlichsten Menschen in New York zu ihren individuellen Träumen und Plänen aus dem Sommer 2001 und ihre Reaktionen aus dem Sommer 2002.

Zu Beginn dieses künstlerischen Projekts im Juli 2001 hatte Möllmann das Attentat auf die Twin Towers nicht ahnen können. Das eigentliche Ereignis 9/11 ist in diesem künstlerischen Projekt in Wort und Bild also nicht direkt zu sehen, es macht sich eher wie eine historische Zäsur in den Interviews und Fotos vor und nach dem 11. September bemerkbar. Vielmehr geht es hier um die einzelnen Menschen und deren jeweiliges Schicksal, was über die Fotografien und die authentischen Interviews überzeugend nahe gebracht wird. Die Arbeiten zeigen, wie sehr sich die Bewohner und die Stadt New York zwischen 2001 und 2002 verändert haben.
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29.04.2011 - 26.06.2011


Artists in Dialog: Al Fadhil & Aissa Deebi
My Dreams Have Destroyed My Life. Some Thoughts on Pain
29. April - 26. Juni 2011, Fr - So, 14-18 Uhr und nach Vereinbarung
Vernissage: Donnerstag 28. April 2011, 20 Uhr

Round Table Al Tahrir: The Day After, 1. Mai 2011, 15 Uhr

Das Projekt My Dreams Have Destroyed My Life. Some Thoughts on Pain wurde von den beiden Künstlern während einer gemeinsamen Künstlerresidenz 2005 in Taiwan begonnen. Beide Künstler hatten im Zusammenhang mit Konflikten in ihren Heimatländern Brüder verloren. Al Fadhil hatte zwei Brüder während der Irakkriege verloren. Einer starb im Iran-Irakkrieg, woraufhin Fadhils Vater, als Elternteil eines "Märtyrers", zu einer Audienz mit dem Diktator Saddam Hussein geladen wurde - dokumentiert auf einer Fotografie.

Fadhils jüngster Bruder Ahmed ist während des Bürgerkriegs nach dem amerikanisch-irakischen Krieg ums Leben gekommen. Nach seinem Tod wurde Fadhil von Jason Sagebiel, einem amerikanischen Soldaten, kontaktiert, der Ahmed kannte. Sagebiel ist auch Musiker, der während seines Aufenthalts in der Stadt Kut (Irak) die arabische Kurzhalslaute Oud zu spielen lernte und eine musikalische Hommage komponierte. Fadhil wird eine Serie von Dokumentationen, darunter Fotografien seines Vaters mit Saddam Hussein, Sagebiels Lied, Fotografien des Familienhauses, die sein Bruder Ahmed aufgenommen hatte, in der Ausstellung präsentieren.

Aissa Deebis jüngerer Bruder Nasim starb im israelischen Polizeigewahrsam im Jahre 1999. Der medizinische Bericht bezeichnete den Tod als Selbstmord, der Künstler und seine Familie stellen das allerdings in Frage. Deebis Arbeiten in der Ausstellung werden seine Beziehung und die seines Bruders zur Landschaft visualisieren, in welcher die beiden groß geworden sind. Eine Serie holographischer Bilder thematisiert die Wegstrecke von Deebis Zuhause nahe Haifa zur Küste, die Deebi und sein Bruder in ihrer Kindheit und Jugend oftmals gegangen sind. In dieser Installation kommt es zu einer Überlagerung von Geographie, Erinnerung und historischer Raum, die wie ein Palimpsest das Persönliche mit dem Politischen verbindet.
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22. 01.2011 - 13.3.2011

Sol LeWitt: Artist's Books

Vernissage: 21. Januar 2011, 20 Uhr
Sol LeWitt_Symposium: 19./20. Februar 2011

Der amerikanische Künstler Sol LeWitt (1928 - 2007) war prägend für die Minimal Art und gilt als einer der wichtigsten Vertreter und Mitbegründer der amerikanischen Konzeptkunst. Der englische Begriff "Conceptual Art" geht unmittelbar auf LeWitt zurück: "Die Idee selbst, auch wenn nicht in sichtbare Form gebracht, ist ebenso ein Kunstwerk, wie irgendein abgeschlossenes Produkt. Alle Zwischenstadien - erstes Gekritzel, Skizzen, Zeichnungen, misslungene Arbeiten, Modelle, Studien, Gedanken, Gespräche - sind von Interesse. Die, die den gedanklichen Prozess des Künstlers anzeigen, sind manchmal interessanter als das Endergebnis." (Paragraphs, Artforum, Juni 1967)

Die intensive Buchproduktion von Sol LeWitt erweist sich als äußerst vielfältig: Verschiedene Aufmachungen und Formate treten in unterschiedlichen Techniken sowie variierender Materialästhetik in Erscheinung: von der Farblithografie zum Offset-Druck in schwarz-weiß, vom kleinen Oktavheft hin zum leporelloartigen Faltblatt. Schließlich war das Phänomen der Reproduzierbarkeit Teil des Konzepts: "Da ja Kunst ein Vehikel für die Übertragung von Ideen in Form ist, so bestätigt die Reproduktion der Form dieses Konzepts wiederum. Es ist die Idee, die reproduziert wird. " (Ebd.).
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30.10.2010 - 28.11.2010

Stardust Boogie Woogie
Tania Antoshina, Mo Foster, Marcela Iriarte, Christian de Lutz, Jane Mulfinger, Bob & Roberta Smith, Jessica Voorsanger
Kuratiert von Francesca Piovano

Vernissage: 29. Oktober 2010, ab 20h
Ausstellungslaufzeit: 30.10.2010 - 28.11.2010, Fr-So 14-18 Uhr u.n.V.
Finissage: 26. November 2010, ab 20h

Veranstaltung: 30. November 2010, Lesung mit Mo Foster, East of Eden International Bookstore, Schreinerstr. 10, 10247 Berlin-Friedrichshain - www.east-of-eden.de

Als Andy Warhol erklärte, dass in Zukunft jeder Mensch für 15 Minuten berühmt sein werde, hatte er wahrscheinlich gar nicht geahnt, wie wahr sich dies noch erweisen sollte.

In kurzer Zeit hat es die Medienindustrie ermöglicht, aus Menschen berühmte Persönlichkeiten zu machen. Es ist nicht mehr vonnöten, ein besonderes Talent zu besitzen. Heutzutage kann wirklich jeder, der in irgendeiner Weise Unterhaltung produziert, eine ‚berühmte Persönlichkeit' werden. Dann setzen Massenmedien und Popkultur alles daran, dass diese ‚Berühmtheiten' als Spektakel konsumiert werden; sie werden mit Bedeutung ausgestattet, was eigentlich mit dem eigentlichen Wert nichts zu tun hat.

Dies trifft heute besonders auf die westliche Welt zu, wo sich die Grenze zwischen Stars und Fans aufgelöst hat: Eine berühmte Persönlichkeit ist geschaffen, sobald Fanclubs, Klatschkolumnen und TV-Reality-Shows dies behaupten.

Es begann mit dem Personenkult, gefördert durch das sowjetische Regime. Endlich war der politische Führer nicht mehr jemand, der durch göttliche Rechte geölt wurde, sondern eine Ikone gewöhnlicher Menschen war. Die sowjetischen politischen Führer und Pop-Helden waren auf eine Weise die Kehrseite der Medaille des Hollywood-Starsystems - beide verkörperten Träume eines besseren Lebens.

Um das Thema des Starkults sowie der modernen Helden zu erforschen und diese in einen vielfältigen internationalen Zusammenhang zu stellen, bringt die Ausstellung Stardust Boogie Woogie sieben Künstler aus verschiedenen Ländern und Kontexten zusammen. Ihre Arbeiten handeln vom Begriff des Starkults und seinem dazugehörigen Lebensstil (Jessica Voorsanger, Jane Mulfinger, Marcela Iriarte), vom sozialistischen Personenkult (Christian de Lutz, Tania Antoshina) und von der Popkultur (Bob & Roberta Smith, Mo Foster) (mehr Information)

 


28.8.2010 - 26.09.2010

Artists in Dialog

Alex Toland und Myriel Milicevic - Wunschgarten: Wild Urban Offshoots

Vernissage: 27. August 2010, 20h
Workshop: 4. September, 2010, 14-18h

Art Laboratory Berlin freut sich, die Eröffnung der Ausstellung Wunschgarten: Wild Urban Offshoots der Künstlerinnen Alex Toland und Myriel Milicevic anzukündigen - die zweite Ausstellung unserer laufenden Serie Artists in Dialog.

Jede Ausstellung der Reihe Artists in Dialog kann als diskursive Untersuchung zweier künstlerischer Positionen verstanden werden, die etwas gemein haben (z.B. Ästhetik, Thema oder Werkprozess). Alex Toland und Myriel Milicevic arbeiten beide an der Schnittstelle von Kunst und Umweltwissenschaften. Toland betrachtet das Projekt als ‚Habitat Hacking', und Milicevic erklärt es als eine ‚Neuordnung artenübergreifender Lebenswelten'. Sie haben die unmittelbare Umgebung um Art Laboratory Berlin herum (den Soldiner Kiez) als Ort gewählt, um die Wechselbeziehungen zwischen der ansässigen menschlichen Population und der urbanen Flora und Fauna zu untersuchen. Der Ausstellungsraum fungiert als Labor, um zu kartieren, zeichnen, modellieren und Prototypen zu erstellen. Der Wunschgarten versteht sich als eine Serie von Dialogen: zwischen den Künstlerinnen und den lokalen AnwohnerInnen, zwischen der StadtbewohnerInnen und der Natur sowie zwischen Stadtplanung und urbaner Wildnis.

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29.05.2010 - 27.06.2010

Artists in Dialog

2-1/4-n/2 x 21/4-n/2
Heidi Hove & Jens Axel Beck

Vernissage: Freitag 28. Mai 2010, 20Uhr
Performance/ work in progress (öffentlich): 31. Mai- 3. Juni, 14-18Uhr
Artist Talk: Samstag 12. Juni, 2010, 18Uhr

Art Laboratory Berlin freut sich, zur Ausstellung 2-1/4-n/2 x 21/4-n/2 mit den dänischen KonzeptkünstlerInnen Heidi Hove and Jens Axel Beck - und damit zur neuen Ausstellungsreihe Artists in Dialog einzuladen.

Sowohl Heidi Hove als auch Jens Axel Beck sind interdisziplinär arbeitende KünstlerInnen, deren künstlerische Praxis sich zum einen in Form von Objekten und Installationen zeigt, zum anderen realisieren beide auch architektonische, ortsbezogene und soziale Interventionen. Beide künstlerische Positionen überschneiden sich in einem bestimmten Bereich - sie lenken die Aufmerksamkeit stark auf den Alltagsbereich, auf öffentliche sowie private Orte, an denen wir uns täglich aufhalten. Ein Beispiel dafür ist Heidi Hove's Arbeit IN MEMORY OF YOU (2008), bei der sie in eine amerikanische Parkbank die Worte "In Memory of you" einschreiben ließ. Diese direkte Botschaft einerseits und das traditionelle Design andererseits lösten konstruktive Verwirrung bei den BanknutzerInnen aus, lässt sich doch diese Bank in einem durchmischten Stadtviertel Sundholm in Kopenhagen antreffen.

Die Arbeiten von Hove und Beck untersuchen, wie wir uns organisieren und uns durch das moderne Leben navigieren. Mittels einfacher und vielfältiger Manipulationen werden das Alltägliche und das Wiedererkennbare ihres vertrauten Zustands enthoben. Ein gutes Beispiel stellt die Skulptur Chest of Drawers Without Cherry Laminate (2008) von Jens Axel Beck dar: Er hat das Laminat einer herkömmlichen Schlafzimmerkommode entfernt, dabei die Stücke des Laminats in sechs Einmachgläser gefüllt und auf den Boden neben das Möbelstück gestellt. In den Arbeiten von Hove und Beck werden vertraute und gewöhnliche Objekte manipuliert, kopiert oder in einen neuen Zusammenhang gestellt, um auf subtile Weise die Bedeutung zu unterlaufen oder unseren Umgang mit den jeweiligen Objekten zu hinterfragen. Humor spielt bei beiden KünstlerInnen dabei eine bedeutende Rolle und wird oftmals auch als Einstiegsmöglichkeit in den Dialog mit dem Publikum eingesetzt.
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24.04.2010 - 22.05.2010
OFF FENCE.
Kunst an der kalifornisch mexikanischen Grenze

Michelle Chong Katya Gardea Browne Ed Gomez Luis G. Hernandez Camilo Ontiveros.

Vernissage: Freitag, 23. April 2010, 20 Uhr
Artist Talk mit Michelle Chong: So. 25. April 2010, 16 Uhr

Öffnungszeiten: Fr-So, 14 -18 Uhr

Das Ausstellungsprojekt OFF FENCE. Kunst an der kalifornisch mexikanischen Grenze versteht sich als eine künstlerische Plattform mit fünf Positionen, die sich mit dem kulturellen Overflow, den Überschneidungen und Spannungen in der Grenzregion zwischen Südkalifornien und Nordwest-Mexiko sowie formal ästhetischen Kriterien der Grenze als solcher auseinander setzen.
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Azin Feizabadi, aus Repititions-Revolutions -Rituals

  28.11.2009 - 07.02.2010

Kunst und Recht IV
Creative Rights. On Appropriation, Copyright and Copyleft

Azin Feizabadi, Gilbert & George, Christian de Lutz, Triple Candie
Die Creative Rights-Bibliothek zeigt Dokumente über Shepard Fairey vs. AP, Richard Prince vs. Patrick Cariou, Creative Commons, The Fair Use Projekt, Piratpartiet, u.a.

Vernissage 27. November 2009, ab 20h
Ausstellungslaufzeit: 28. November 2009 - 7. Februar 2010
Winterpause 18. Dezember 2009 - 3. Januar 2010
Öffnungszeiten: Sa-So 14-18h, Ausstellungsführung 15h (an jedem Öffnungstag)

Workshop, 28.November 2009, 15h
"Urheberrecht und verwandte Themen für Künstler, Musiker, Filmemacher und andere kreative Bereiche" mit dem Rechtsanwalt Andreas Lichtenhahn

Creative Rights. On Appropriation, Copyright and Copyleft untersucht die Verwendung, Weiterverwendung und den Missbrauch von Bildern und Informationen in der Gegenwartskunst aus künstlerischer, legaler, politischer und philosophischer Perspektive.

Seit den späten 1970er Jahren ist die Aneignung von Bildern und Informationen bei KünstlerInnen wie Sherrie Levine und Richard Prince und vielen anderen eine übliche und anerkannte Praxis und Teil einer postmodernistischen kritischen Annäherung. Diese Strategie geht zurück auf Pop Art, den Nouveau Réalisme und hat Vorläufer in der Dada-Bewegung und der kubistischen Collage. In den letzten Jahren kam es in diesem Zusammenhang zu zahlreichen ethischen, ästhetischen und rechtlichen Kontroversen, wie die Rechtsfälle von Jeff Koons, Richard Prince oder Shepard Fairey zeigen.

Das Ausstellungsprojekt Creative Rights präsentiert sich in drei Teilen: die Ausstellung mit vier künstlerischen Positionen, die Creative-Rights-Bibliothek mit ausführlichem Material zu den vorgestellten Arbeiten und anderen aktuellen Rechtsfällen und ein Workshop zum Thema "Copyright"

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02.10.2009 - 15.11.2009

Kunst und Recht III:
Seized -Critical Art Ensemble
& Institute for Applied Autonomy

Vernissage: 2. Oktober 2009, 20h
Artist Talk: 4. Oktober 2009, 16h
Laufzeit/ Ausstellung: 3. Oktober - 15. November 2009
FilmScreening: Strange Culture, 2. November 2009, 19:30 Uhr (siehe Veranstaltung)

Art Laboratory Berlin freut sich, die Ausstellung Seized (Beschlagnahmt) von Critical Art Ensemble (CAE) und dem Institute for Applied Autonomy (IAA) als dritte Ausstellung im Rahmen der Ausstellungsserie Kunst und Recht anzukündigen.

Die Ausstellung Seized dokumentiert die FBI-Razzia im Haus des CAE-Mitglieds Steve Kurtz im Mai 2004, die sich kurz nach dem Tod seiner Frau Hope ereignete. In den Wochen vor der Razzia waren Steve und Hope Kurtz mit den Vorbereitungen einer künstlerischen Arbeit über genmanipulierte Lebensmittel für die Ausstellung The

Interventionists: Art in the Social Sphere im Museum Mass MoCA beschäftigt gewesen. Ein Mitarbeiter der Feuerwehr, die auf Kurtz' Notruf hin eintraf, beurteilte das Vorbereitungsmaterial für die Ausstellung in ihrem Haus als verdächtig und verständigte das FBI. Im Zuge der Razzia sperrten dessen Beamte in Schutzanzügen einen halben Block um das Haus ab und verursachten eine enorme mediale Aufmerksamkeit. (mehr Informationen)

Photo copyright 2009 by Michael J. Mulley

 

 

 

 

 

 

 

30.05.2009 - 28.06.2009
Kunst und Recht II
Ztohoven
. Media Reality

Filmscreening: On Media Reality
von Vladimir Turner am 29. Mai, 20h30

Die Prager Künstlergruppe Ztohoven hinterfragt in ihren Arbeiten, meist Interventionen im öffentlichen Raum, die Glaubwürdigkeit der Massenmedien und der Werbung. In ihrer Aktion Media Reality am 7. Juni 2007 hat sie sich in den tschechischen Wettervorhersagekanal ČT 2 eingehackt und Bilder einer Atomexplosion in die Liveübertragung einer Panoramalandschaft eingespeist. Der Sender hat daraufhin Anklage wegen „Erregung öffentlichen Ärgernisses” und „Verbreitung falscher Informationen” erhoben. In zwei darauffolgenden Verfahren wurde die Künstlergruppe von der Anklage freigesprochen. Zeitgleich erhielt Ztohoven für Media Reality den Preis für junge Künstler NG 333 der Prager Nationalgalerie, der 2007 zum ersten Mal verliehen wurde. (Mehr Informationen)

 

 

 

21.02.2009 - 29.03.2009
Kunst und Recht I: CAT.
Monstration

Vortrag von Maxim Neroda (CAT) Sonntag, 22. März 2009, 17h

Die Künstlergruppe CAT (Contemporary Art Terrorism) aus Novosibirsk stellt durch ihre Aktionen im öffentlichen Raum Situationen her, die die Absurdität politischer Machtmechanismen bloßlegen. Unvorbereitete Passanten werden in den Entstehungsprozess einer kritischen künstlerischen Aussage einbezogen. Anlässlich ihrer Mai-Monstration, ein Gegenpart zur klassischen Mai-Demonstration, kamen individuelle Plakate mit bewusst unpolitischen, vielmehr poetisch-unsinnmachenden Plakaten zum Einsatz. Hierfür wurden die Künstler zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Ausstellung Monstration zeigt Videoarbeiten und dokumentiert die öffentliche Reaktion in Form von legalen Dokumenten und Presseberichten.
(mehr Informationen)

 

 

 

29.11.2008 - 04.01.2009
Kuratoren aus Ost- und Mitteleuropa III:

Mari Laanemets
Hier wäre das Leben leicht

Hier wäre das Leben leicht umkreist Fragen des Designs, der Konstruktion von Oberflächen, die uns im Alltag umgeben: von Textilien zu Text, von Straßen und Städten. Es ist die Intention der Ausstellung zu untersuchen, wie diese formalen Konstruktionen unser Verhalten strukturieren, wie sie unserem Leben ein Schema, ein Programm geben, und wie sich Ideologien in Formen manifestieren.

Zu sehen sind Werke von Kadi Estland, Anton Koovit, Sirje Runge, Killu Sukmit, Tere Recarens und Florian Wüst. (mehr)

 

 

 

24.10.2008 - 16.11.2008
Kuratoren aus Ost- und Mitteleuropa II:

Elena Sorokina
Subjective Events, Sometimes Recorded

Kuratorische Workshop: 24. Okt, 18h
Führung durch die Ausstellung: Sonntag, 2. November 2008, 15h

Umgangssprachlich umfasst der Begriff „Ereignis“ zwei verschiedene Bedeutungen: einmal ein Ereignis, das Grenzen übertritt, oder eines, das sie im Gegenteil bekräftigt. Das eine ist destruktiv, das andere restriktiv; das eine ähnelt dem Chaos einer Revolution, das andere gleicht einer peinlich genau ausgeführten Zeremonie mit einem strikten Regelwerk. Die Arbeiten in der Ausstellung konzentrieren sich auf die zweite Bedeutung: Sie kommentieren zeitgenössische Rituale oder ein besonderes Interesse an sozialen Codes, die oftmals in Krisenzeiten wiederbelebt werden. Die KünstlerInnen untersuchen, wie sich sogenannte „wendige Persönlichkeiten“ auf Vorgänge mit spezifischen und hauptsächlich selbstauferlegten Regeln einlassen, indem sie Beispiele heutiger ritueller Verhaltensweisen aufnehmen, inszenieren oder nachspielen. (mehr)

 

 

 

30.08.2008 - 28.09.2008
Kunst und Naturwissenschaft III
Reiner Maria Matysik - Failed Organisms

Künstlergespräch: Sonntag 31. August 2008, 17h
Führung durch die Ausstellung: Sonntag, 28. September 2008, 15h

Der Berliner Künstler Reiner Maria Matysik beschäftigt sich auf vielfältige Weise mit Konzeptionen zukünftiger Lebewesen und hat in den letzten Jahren an der Schnittstelle zwischen Kunst und Biologie ein eigenes System postevolutionärer Lebensformen entwickelt. In seinen Installationen, Videos, Aktionen und Publikationen spielt der von Matysik geprägte Begriff "Biologische Plastik" eine wesentliche Rolle. (mehr)

 

 

 

30.05.2008 - 29.06.2008
Kunst und Naturwissenschaft II
Marcus Ahlers - Transposed Nodes


Künstlergespräch: Samstag, 14. Juni 2008, 17h
Führung durch die Ausstellung: Sonntag, 29. Juni 2008, 15h

Marcus Ahlers (*1974) Arbeiten sind an der Grenze zwischen bildender Kunst und Naturwissenschaft angesiedelt. Sie erforschen die Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Umwelt auf vielfältigen Ebenen, von der molekularen über die soziale hin zur globalen. Einerseits untersuchen sie visuelle Metaphern für den menschlichen Körper in seiner Umgebung, indem sie auf den sozialen und den architektonischen Raum verweisen. Andererseits dienen sie als Gefäße für elektro-chemische Reaktionen. (mehr)

 

 

 

29.03.2008 - 04.05.2008
Kunst und Naturwissenschaft I
Dmitrij Bulatov - Senses Alert


Künstlergespräch: 29. März 2008, 17h, anschließend Workshop
Führung durch die Ausstellung: 27. April 2008,
15h

Die Gegenwartskunst hat sich bereits vor langer Zeit von einem ausschließlich anthropozentrischen Standpunkt abgewandt. Sie beschäftigt sich augenblicklich im Bereich der Science Art auch mit ökologischen Phänomenen und untersucht die Existenzgrundlage neu entstehender Lebensformen: Sie verbindet Kunst mit Naturwissenschaft. Der Kaliningrader Künstler Dmitrij Bulatov betrachtet die zeitgenössische Kunstszene als besonderen, geradezu laborhaften Aggregatzustand lebender Materie. Ausgehend von seinen eigenen künstlerischen Erfahrungen nimmt er Untersuchungen dieser Sphäre vor, erforscht ihre Energetik und ihre räumlichen Vektoren. In der Verknüpfung seiner wissenschaftlichen Forschungen mit seiner künstlerischen Praxis inszeniert Bulatov eine aktive evolutionäre Dramaturgie „postbiologischer“ Formen, deren paradoxe Entwicklungsmöglichkeiten unsere Vorstellung von der uns umgebenden Welt komplett verändern können. (mehr)

 

 

 

26.01.2008 - 2.03.2008
Kuratoren aus Ost- und Mitteleuropa I

Denisa Kera und Pavel Sedlak
Cosmoplitics - Neue Medienkunst aus der Tschechischen Republik

Kuratorinnengespräch u. Worshop mit Denisa Kera (Curating New Media) 27.01.08, 17h
Künstlergespräch 01. Februar 08, 20h
Führung durch die Ausstellung 2. März 08, 15h

Die tschechische Medienkunstszene hat sich im internationalen Kontext erst recht spät entwickelt, doch in den vergangenen Jahren ist es den KünstlerInnen gelungen, vermeintliche Nachteile in tatsächliche Vorteile zu verwandeln. Da Videokunst und andere Trends der internationalen Kunstszene der 1980er und 90er Jahre an den tschechischen Akademien kaum vertreten sind, haben junge KünstlerInnen die Möglichkeit, frei zu experimentieren. Daher ist ihre Beziehung zu verschiedenen Traditionen, Trends und Technologien oftmals sehr promisk. (mehr)

In Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Zentrum, Berlin, C2C und SCART

 

23.11.07 - 6.01.08
Kunst und Text III
Prinzenallee: ein Stück ohne Dialoge von Birgit Szepanski

Kunstgespräch: Sonntag, 6. Januar 2008, 17h

Die Berliner Künstlerin Birgit Szepanski entwirft in ihren Installationen mit Text und Bild eine eigene Ästhetik des urbanen Raums. Der Ausstellungsraum selbst – Wand, Boden, Fenster und Tür – ist dabei stets Bestandteil der Arbeit. Auf der Grundlage des Spazierengehens als künstlerische Produktionsform hat die Künstlerin in den vergangenen Jahren für ihre Ausstellungsprojekte im In- und Ausland Gedanken, Worte, Bilder bestimmter Orte gesammelt. Architektonische sowie bibliophile Aspekte begegnen sich dabei in Künstlerbüchern, Fotografien, Filmen und Hörstücken. (mehr)

 

 

 

28.09.07 - 28.10.2007
Kunst und Text II
Christian de Lutz - Ekphrasis

Christian de Lutz hat seit seinem Umzug nach Europa 1994 als Fotograf und Bildender Künstler gearbeitet, nachdem er sich Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre in New York mit Malerei und Video auseinandergesetzt hat. Dabei ist im Laufe der Jahre ein umfangreiches Fotoarchiv entstanden, aus dem de Lutz für den Entwurf seiner aktuellen Bilder schöpft und welches er stetig weiterentwickelt. Die ursprünglich analogen Fotografien bearbeitet er mit digitalen Bildprogrammen, nimmt dabei Bildinformationen weg und fügt neue hinzu. (mehr)

 

 

 

31.08. - 23.09.07
Kunst und Text I
Farkhondeh Shahroudi

Art Laboratory Berlin freut sich, als erste Ausstellung der Serie Kunst und Text eine Einzelausstellung der Künstlerin Farkhondeh Shahroudi mit Buchkunst, Zeichnungen und digitalen Werken zu zeigen.

Farkhondeh Shahroudi wurde 1962 in Teheran geboren und lebt seit 1990 in Deutschland. Als Künstlerin arbeitet sie mit zahlreichen Medien: Skulptur, Zeichnung, Malerei, Fotografie, Video und Computer; als Dichterin schreibt sie auf Farsi und auf Deutsch. Ihre Werke fungieren nach ihren eigenen Worten als Hyperlink zwischen visuellen und literarischen Techniken, zwischen Tradition und Technologie.
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30.06.- 22.07.07
Kunst und Musik III

Viktor Alimpiev: Two Songs

Viktor Alimpiev, der mit der Arbeit Summer Lightings auf der 4. Berlin Biennale in der Ehemaligen Jüdischen Mädchenschule vertreten war, verbindet in seinen Videoarbeiten unterschiedliche künstlerische Gattungen: Elemente der bildenden Kunst, der Musik, des Theaters und des Tanzes fließen in seine filmischen Arbeiten ein. Er bedient sich vorrangig des menschlichen Körpers und hat sich in seinen jüngsten Arbeiten auf den bewussten Einsatz des Singens und des Sprechens konzentriert.

Art Laboratory Berlin zeigt die zwei Videoarbeiten Wie heisst dieser Platz?, 2006, und My Breath, 2007, des Moskauer Künstlers Viktor Alimpiev, in denen durch das Medium Film komplexe Bezugssysteme zwischen Sprache, Gesang und körperlicher Bewegung visualisiert werden. Dabei spielt der Begriff der Skulptur eine zentrale Rolle... (mehr)

 

 

 

25.05.-17.6.07
Kunst und Musik II

3-ROOM-CONFERENCE. Eine Live-Performance mit Ausstellung des Berliner Tiefenrauschorchesters

Die Live-Performance 3-Room-Conference wurde vom Berliner Tiefenrauschorchester speziell für die Galerieräume von Art Laboratory Berlin konzipiert. In Verbindung mit seinem Gemälde Inbetween (2001) und dem Film Cloud-Pieces (2005) wird Leo Königsberg unter Verwendung seines Space-Cellos eine multimediale Klangcollage erzeugen. Diese audiovisuelle Inszenierung wird mit einem Live Act von Christian Glass durch die Verwendung elektronischer Akustik weiterentwickelt. Die Tanz-Performance von janusz de woyciechowski, der sich auf seinen 16mm-Film Titania (1970) bezieht, greift diese Elemente auf und setzt sie in körperliche Bewegung um. (mehr)

 

 

 

30.03.-20.05.07
Kunst und Musik I

Die Künstlergruppe PG - Videoarbeiten


Die Moskauer Künstlergruppe PG wurde 1998 (2000) gegründet. Derzeit besteht sie aus Ilja Falkovskij, Alexej Katalkin und Boris Spiridonov. „PG“ ist ein Wortspiel, das je nach Bedarf unterschiedlich interpretiert werden kann, z.B. als „Hydrant“, „Handgranate“ oder „Kriminelle Bande“. Die Aktivitäten der Gruppe sind multifunktional. Sie gibt ein eigenes Magazin heraus, veröffentlicht Musikalben, zeichnet Comics und macht Performances. (mehr)

 

 

 

'pre-opening' 23. Februar 2007
Filmvorführung:
Bildungscamper.
Der Blick des Patriarchen

Ein Film von Nicola Hochkeppel
DokFilm, 2004, 62 min                

Bundesdeutsche Urlaubsidylle in den 60/70er Jahren. Die neunköpfige Familie Hubert J. Wagner aus Köln gefangen zwischen Camperromantik und dem humanistischen Bildungs-anspruch des gehobenen Bürgertums. Der katholische Steuerberater Wagner duldet keine Abweichung von seinen penibel geplanten Pilgerfahrten. Der Dokumentarfilm Bildungscamper. Der Blick des Patriarchen zeigt anhand der familiären Schmalfilm-Chronik (1965 – 1975) auch ein Stück deutsche Sozialgeschichte im florierenden Wohlfahrtsstaat. (mehr)

 
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