Art Laboratory Berlin wurde im Jahr 2006 von einem internationalen Team von KunsthistorikerInnen und KünstlerInnen gegründet. Als nichtkommerzieller Kunstprojektraum ist Art Laboratory Berlin eine Plattform für interdisziplinäre Ausstellungsprojekte im internationalen Kontext. Das Hauptinteresse gilt dabei der Präsentation und Vermittlung zeitgenössischer Kunst an der Schnittstelle zu anderen kreativen Bereichen (Ausstellungsreihen Kunst & Musik, Kunst & Text, Kunst & Naturwissenschaften, Kunst & Recht). In der Reihe Artists in Dialog ging es um zwei Künstlerpositionen, denen ein Thema, Motiv oder eine künstlerische Strategie der Ausgangspunkt für eine dialogische Ausstellung war (wird fortgesetzt).

2011 präsentierte Art Laboratory Berlin mit Sol LeWitt. Artist's Books die gesamten Künstlerbücher des US-amerikanischen Konzeptkünstlers Sol LeWitt aus und organisierte zeitgleich das internationale interdisziplinäre Sol LeWitt_Symposium. Dies zeigte beispielhaft, wie Art Laboratory Berlin auf den Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft setzt, Theorie und Praxis in die vielfältige Ausstellungs- und Veranstaltungspraxis verbindet. Art Laboratory Berlin fördert den Kontakt zwischen Publikum und KünstlerInnen. Für die Vermittlung der zeitgenössischen Kunst und der Erforschung ihrer Interaktion mit anderen kreativen Bereichen sind Dialoge mit den präsentierten KünstlerInnen ein wichtiger Bestandteil des Ausstellungsprogramms, erweitert durch themenrelevante Vorträge, Filmvorführungen und Workshops.

Kürzlich stellte Art Laboratory Berlin im Rahmen der Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe Time & Technology die aktuellen Themen Technologie und Zeit(wahrnehmung) im Kontext künstlerischer internationaler Produktion zur Diskussion. Die Entwicklung neuester Technologien in den letzten 25 Jahren hat die Gestaltung unseres derzeitigen Lebens wesentlich geprägt. Die neueste Technologie bestimmt auf eine grundlegende Weise unsere heutigen Arbeits- und Kommunikationsformen. Wie sehr wirken sich diese technologischen Errungenschaften auf unseren Zeitsinn und unsere temporale Wahrnehmung aus?

Art Laboratory Berlin wurde ausgezeichnet mit dem ersten Preis künstlerischer Projekträume und –initiativen im Bereich Bildende Kunst von der Berliner Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten (Dezember 2012).

Gegenwärtig präsentiert Art Laboratory Berlin die Veranstaltungsreihe zum aktuellen Thema Synästhesie mit vier Ausstellungen und einer interdisziplinären internationalen Konferenz.

Art Laboratory Berlin wird von Christian de Lutz and Regine Rapp geleitet.


Das aktuelle Team von Art Laboratory Berlin:

 

Christian de Lutz, Bildender Künstler und Kurator, aus New York City. Er arbeitet in den Bereichen Fotografie, Neue Medien, Video und Installation. Ein Schwerpunkt seiner künstlerischen Praxis ist die Auseinandersetzung mit der Entstehung von Bildern unter den aktuellen technologischen Bedingungen. Inhaltliche Aspekte: sozial politische und geo-kulturelle Themen im europäischen Raum, besonders Aspekte der Migration und kulturelle Grenzbereiche. Er hat bereits mit Künstlern und Institutionen aus Deutschland, Spanien und Südosteuropa zusammen gearbeitet und in Europa, den USA und Japan ausgestellt.

cdelutz(at)artlaboratory-berlin.org

 

 

Regine Rapp, Kunsthistorikerin und Kuratorin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und lehrt Kunstgeschichte und kuratorische Praxis. Sie promoviert derzeit in Berlin zur Raumästhetik der Installationskunst der 90er Jahre. Weitere wissenschaftliche Schwerpunkte: Bild- und Schrifttheorie, die russische Moderne und Postmoderne sowie das Künstlerbuch im 20. Jahrhundert. Mitglied der International Association on Word and Image Studies (IAWIS) und Synapse (Haus der Kulturen der Welt).

rapp(at)artlaboratory-berlin.org

 

 

Olga Shmakova studierte Kunstgeschichte an der Russischen Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften in Moskau (RGGU). Ihr Forschungsinteresse liegt in der Kunst der Moderne und Gegenwart (Darstellende Künste, Installationskunst, Kunst im Kontext). Zu ihrem Projekt "Die Suche nach der idealen Sprache der Kunst in multimedialen Projekten der russischen Avantgarde und der Meister des deutschen Bauhauses" hat sie im Jahr 2008/2009 an der Humboldt Universität zu Berlin geforscht und macht dort derzeit ihren Master in Kunst- und Bildgeschichte. Zur Zeit arbeitet sie im Bereich Presse und PR bei Art Laboratory Berlin

olga.shmakova(at)artlaboratory-berlin.org

Chiara Massari studierte Kunstgeschichte und Literatur an der Universität von Urbino, Carlo Bo und schloss ihr Studium 2011 mit dem BA ab. In den Jahren 2009 und 2010 studierte sie an der Freien Universität Berlin. Derzeit ist Chiara Praktikantin bei Art Laboratory Berlin und assistiert bei den aktuellen Ausstellungsproduktionen.

chiara.massari(at)artlaboratory-berlin.org

Anastasia Shavlokhova, geb. in St. Petersburg (SPB), Russland, ist Kuratorin für zeitgenössische Kunst. Sie studierte Kunstgeschichte in SPB, wo sie auch eine der Mitbegründer und künstlerische Leiterin von Open-Studio Nepokorennie war. Anastasia war Kuratorin und Begründerin des START-Projekts zur Unterstützung junger russischer Kunst im Moskauer WINZAVOD-Zentrum. Zwischen 2012-13 ist Anastasia Stipendiatin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung (Bundeskanzler-Stipendium).

anastasia(at)artlaboratory-berlin.org

 

 

Chiara Cartuccia, ursprünglich aus Rom, ist Kunsthistorikerin und freie Autorin. Sie studierte Kunstgeschichte an der Universität La Sapienza in Rom und an der Freien Universität in Berlin. 2012 legte sie ein Master Degree für zeitgenössische Kunsththeorie am Goldsmith College in London ab, wobei ihre Abschlussarbeit auf die Konstruktion künstlerischer Subjektivität in der Postmoderne abzielte. Gegenwärtig arbeitet Chiara bei Art Laboratory Berlin an der Serie "Time & Technology".

cartuccia(at)artlaboratory-berlin.org

 

Ehemalige Team-Mitglieder

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